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  • Wolf Maahn – Break Out Of Babylon

    Zugegeben: Modern wollte Wolf Maahn ja eigentlich sowieso noch nie sein. Freilich übertreibt er es auf dem neuen Album dann doch etwas mit dem Retro-Chic, denn er hat sich ausgerechnet den Reggae als musikalische Basis für die neue Scheibe ausgesucht – und der war ja bekanntlich schon in den 80ern nicht mehr besonders originell. Zumindest…

  • X Raiders – Weltschmerz ’89

    Da denkt man erst: Klar, Rock N Roll, bisschen Punkrock, die üblichen Verdächten: Danko Jones, The Hives, Turbonegro. Doch dann: nö. Die X Raiders sind viel mehr, machen viel mehr. Die X Raiders sind ganz schön super!Die Band kommt aus den Niederlanden und „Weltschmerz ’89“ ist ihr zweites Album. Aufgenommen haben sie es mit Attie Bauw (Electric…

  • Nada Surf – Ich fühlte mich erfinderischer!

    Nada Surf haben die Kurve gekriegt: Nachdem „You Know Who You Are“ vor vier Jahren mehr Pflicht als Kür war, finden die New Yorker Indierock-Veteranen auf „Never Not Together“ die perfekte Balance zwischen gut getimten Rückbezügen – die unverblümt poppige Single „So Much Love“ knüpft ein Band zum alten Mitsing-Klassiker „Always Love“, „Something I Should…

  • Ider, Art School Girlfriend – 29.01.2020 – Köln, Yuca Club

    Ider Sonnenschein Mit dem Harmoniegesang ist das ja immer so eine Sache. Insbesondere dann, wenn sich weibliche Zwillinge, Geschwister oder – wie in diesem Fall – eben Freundinnen dazu entschließen, ihren Vortrag ganz im Zeichen des gemeinsamen Gesanges zu präsentieren, tun sie das oft in bestimmten Settings – wie z.B. dem Folkpop oder im R’n’B-Sektor.…

  • Coogans Bluff – Stillstand als Fremdwort

    Wer derzeit nach den einfallsreichsten Bands in Deutschland sucht, kommt an Coogans Bluff nicht vorbei. Auch auf ihrem sechsten Album, dem dieser Tag erscheinenden „Metronopolis“, findet das einst in Rostock gegründete Quintett seine Inspiration beim Sound der 60er- und 70er-Jahre, verharrt aber nie in der Vergangenheit, wenn es darum geht, all die Versatzstücke aus Rock,…

  • Nathan Gray – Working Title

    Platte der Woche KW 05/2020 Jetzt ist es ja nicht so, dass wir die letzten Platten von Nathan Gray nicht ziemlich super fanden. Doch was er jetzt macht? Ist einfach noch mal besser, ist tatsächlich unfasslich stark! Und zwar komplett, jeder Song, von 1 bis 13, die lauten und die leisen, die reduzierten und die opulenten.…

  • Drive-By Truckers – The Unraveling

    Eine recht erstaunliche Wandlung vollziehen die Drive-By Truckers auf ihrem neuen Album „The Unraveling“. Denn immerhin begann die Band um Mike Cooley und Patterson Hood mal als zu Musik gewordener Traum aller Flanellhemdträger und gefiel sich darin, ihr Auskommen mit dem leidenschaftlichen Sortieren und Aneinanderreihen von Americana-Klischees und Blue Collar-Storytelling zu suchen. Das neue Werk…

  • Cold Reading – Zyt

    Fast ein Jahr ist es jetzt her, dass wir in unseren News schrieben: „Midwestern liegt in Luzern? Klingt so, klingt fantastisch. Der neue Song von Cold Reading klingt fantastisch.“ Damals war er der erste Vorbote der damals kommenden EP „Part 1: Past Perfect“, jetzt ist er der erste Song des Albums, das alle drei EPs…

  • Poliça – When We Stay Alive

    Das letzte Lebenszeichen es Ensembles aus Minneapolis war die Kollaboration „Music For The Long Emergency“ mit dem Berliner Stargaze-Orchester. Der reißerische Titel des neuen Albums bezieht sich unter anderem darauf, dass Frontfrau Channy Leaneagh 2018 beim Eiskratzen vom Dach fiel und sich die Wirbelsäule verletzte. Aus der psychischen Verarbeitung dieses Ereignisses entwickelte Channy eine philosophische…

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