Ein wenig ungewöhnlich ist das Konzept des neuen Albums des Ravensburger Troubadours Michael Moravek schon. Es geht nämlich um Herman…
Ein wenig ungewöhnlich ist das Konzept des neuen Albums des Ravensburger Troubadours Michael Moravek schon. Es geht nämlich um Herman Melvilles Moby Dick. Moravek hat aber nicht einfach eine Sammlung (musikalisch übrigens als eine Art Indie-Shantys ausgeprägter) Songs geschrieben, die die Geschichte des Wals und seines Kontrahenten, Käpt’n Ahab erzählen, sondern zusammen mit dem Schauspieler…
Vor 11 Jahren veröffentlichte Jason Merritt a.k.a. „Whip“ ein Album namens „Blues For Losers“ auf dem rührigen Devil Duck Label. Um die Sache abzukürzen: Dieses neue Werk, das Merritt mit seinen Kumpels Paul Dillon und Jeff Mercel unter dem Moniker Miracle Whips einspielte, hört sich nun so an, als habe Merritt die besagten 11 Jahre…
Es ist ein paar Jahre her, dass wir hier die tolle Band Niila abfeierten. Über „Gespenster“ schrieben wir 2014: „Niila sind die besseren Tocotronic. So! Also die besseren Tocotronic von heute, weil Niila so wie die Tocotronic von früher klingen. Verkopft, verschroben, verzerrrt. Nur in modern, nur im Heute angekommen. Eine teuflische Mischung.“ Schon zwei Jahre…
Rose Cousins ist eine kanadische Songwriterin, die sich bislang eher dem klassischen Folkpop-Genre widmete – auch wenn sie ihre Produktionen gerne stilistisch aufbohrte mit Gastauftritten solcher befreundeter Musiker garnierte (Kathleen Edwards, Melissa McClelland, Kris Delmhorst oder Jenn Grant), bei denen sie zuvor ebenfalls als Musikerin ausgeholfen hatte. Dieses Mal ist der Ansatz indes ein anderer:…
Dass die ambitioniert strukturierte, aber hoffnungslos hinter der Zeit zurückgebliebene, organische Retro-Powerpop-Musik mit 70s-Flair, die sich Lisset Diaz und das Sweet Lizzy Project sich als Nische auserkoren haben, zwar mit jugendlicher Begeisterung aber auch mit kindlicher Naivität daher kommt, sollte man nachsehen – denn das Ensemble kommt aus Kuba – was ja nun eben weitab…
Es ist das bereits siebte Studioalbum der Australier. Das erste auf Pure Noise Records – und tatsächlich auch das erste, das wir hier mal genauer unter die Lupe nehmen. Doch vor allem ist es: ganz, ganz oft ein ganz, ganz feines Stück Musik.„Everyone Loves You… Once You Leave Them“ ist Metalcore, Post-Hardcore, Melodie, Emotion und Pop und zusammen meist…
Was die Musik des kanadischen Ensembles auszeichnet, ist eine gewisse Rastlosigkeit. Und das ist gar nicht mal als Kritik gemeint, denn Jon Matte und seine Mannen gehören eben nicht zu jener Spezies von Musikern, die sich auf errungenen Lorbeeren ausruhen. Stattdessen erforschen The Franklin Electric auf jeder Veröffentlichung (und davon gibt es so einige) zumindest…
Cineastische Erhabenheit Zwei Jahre hat Emily Jane White an ihrem neuen, inzwischen sechsten Album, „Immanent Fire“ gearbeitet und dabei künstlerisch einen großen Satz nach vorn gemacht. Elegisch waren ihre Songs schon immer, nie zuvor allerdings ist es der Amerikanerin besser gelungen, niederschmetternde Schwermut, spielerische Leichtigkeit und einen Hauch Leonard Cohen’scher Eleganz zu verquicken. Denn selbst…
Smart, nicht rotzig „Vertraue der Leidenschaft“ – mit diesem simplen Motto haben sich The Murder Capital letztes Jahr an die Spitze der an Highlights derzeit nun wahrlich nicht armen Musikszene Dublins katapultiert. Nach packenden Auftritten in Hamburg, Berlin und Köln im November vergangenen Jahres kehrte das das irische Quintett nun Anfang Februar noch einmal auf…