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  • Slow Leaves – Holiday

    Wo andere sich vielleicht ins Schneckenhaus zurück ziehen, macht Grant Davidson Urlaub. Und zwar von sich selbst. Zwar nähert sich der kanadische Songwriter, der seit 2014 mit seinem Bandprojekt Slow Leaves von sich reden macht, mit „Holiday“ wieder seinen DIY-Roots an, mit denen er vor Slow Leaves eher mit überschaubar unter eigenem Namen agierte –…

  • Lissie – Watch Over Me (Early Works 2002-2009)

    Wie schon das erweiterte Re-Issue von Lissies Debüt-Album „Catching A Tiger“ vor einigen Wochen zeigte, gibt es noch einiges aus dem Backkatalog der smarten Chanteuse, das sich zu entdecken lohnte. Wer wusste zum Beispiel, dass Lissie fast zehn Jahre musikalisch in eigener Sache tätig war, bevor 2010 ihr Debüt-Album herauskam? Die auf dieser Kompilation versammelten…

  • Leyya – Longest Day Of My Life

    Die neue EP des österreichischen Duos Leyya ist zugleich ein Endpunkt, ein Paradigmenwechsel und in gewisser Weise ein Neuanfang. Eigentlich hätte „Longest Day Of My Life“ einfach ein neues Leyya-Album werden sollen – aber dann kam es anders. Als Sophie Lindinger feststellte, dass das neue Material nicht so floss und klang wie gewohnt, ging sie…

  • Heartless Bastards – A Beautiful Life

    Dass es immer schwieriger werde, ein einfaches Leben zu wählen, meint Erika Wennerstrom in dem Bemühen, das komplexe Weltengefüge, das sie auf dem sechsten Album ihres Bandprojektes Heartless Bastards in episch ausufernden Westcoast-Rock-Songs und Cosmic American Music-Epen ausbreitet, zu begründen. Eigentlich hatte Erika vorgehabt, das Material in Form einer weiteren Solo-LP (nach dem 2018er Solo-Debüt…

  • Baby Queen – The Yearbook

    Das Besondere an dem Debüt-Album von Bella „Baby Queen“ Latham ist weniger die Tatsache, dass sich die junge Dame in ihren Texten erstaunlich freimütig als Kommentatorin und Kritikerin der Sozialen Medien erweist, ihr Album als Jahrbuch ihrer Eitelkeiten, Sorge und Nöten anlegt und das Ganze (vermutlich unterstützt von einer Riege rotinierter Songwriter- und Produzentencracks) in…

  • Face To Face – No Way Out But Through

    Zuletzt erschienen ein Live- und ein Akustik-Album. Beide waren und sind gut. Natürlich. Diese Platte aber ist besser. Viel besser. So und nicht anders möchte man die alten Säcke von Face To Face hören. Eindringlich und kraftvoll, euphorisch, eingängig und mitreißend. Was für eine Freude, was für ein Genuss. Ein rundes Dutzend Lieder haben Face…

  • Foy Vance – Signs Of Life

    Früher spielte der Ire Foy Vance für Ed Sheeran Support-Shows auf dessen Touren. Heutzutage ist Ed nicht nur sein Fan, sondern hat ihn auch gleich auf seinem eigenen Label Gingerbread Man Records untergebracht. Das hat für Vance natürlich den Vorteil, dass er damit in den Genuss des Major-Label-Supports kommt. Und das hört man seiner neuen…

  • Hayden Calnin – What It Means To Be Human

    Die Songs, die der australische Songwriter und Komponist Hayden Calnin in der Abgeschiedenheit eines kleinen Küstenorts versammelte, kommen dermaßen langsam, atmosphärisch und schleppend daher, dass sich der Eindruck einstellt, dass Calnin seine Zeit irgendwo gestohlen haben könnte. Das hat seinen Grund weniger darin, dass Calnin auf seine Erfahrungen als Filmkomponist zurück greift, sondern mit dem…

  • RB Morris – Going Back To The Sky

    Lucinda Williams nannte ihn „einen der größten unbekannten Songwriter im Lande“, John Prine verpflichtete ihn mit seiner erste LP für sein „Oh Boy“-Label und Steve Earle meinte gar, Morris habe ihn inspiriert, selbst anzufangen, Gedichte zu schreiben. Das sollte ja eigentlich reichen, die Selbstverständlichkeit zu erklären, mit der der singende Poet Morris auf seiner neuen…

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