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Ohren auf, bitte zuhören. Heute erscheint die neue EP von I Promised The World, die genau wie die Band selbst heißt. Releast wird auf Rise Records, gespielt wird so einiges. Und das Meiste der wenigen Songs ist schlicht beeindruckend, nichts klingt nach einer Band, die es erst wenige Jahre gibt und die gerade mal dem Teenager-Alter entwachsen ist. Eher so im Gegenteil.
Denn I Promised The World schauen bei allen Blicken ins Jetzt auch immer wieder zurück. Ein Song wie „Emerald Waltz“ muss von einer Band wie Jimmy Eat World beeinflusst sein, der Gesang auf „Future Worth Dying For“ erinnert stark an – auch wenn diese Jungs wahrscheinlich nie von ihnen gehört haben – Waterdown. 90er Jahre Emo, Pathos, Melancholie, hallo liebe Gänsehaut. So weit, so berührend.
Aber I Promised The World, bestehend aus Sänger Hunter Wilson, Schlagzeuger Mason Zschau, Gitarrist Mason Nowlin und Bassist Aidan Vickers, sind dann eben doch jung. Sehr jung und heute zocken sie Metalcore, Post-Hardcore, hartes Zeug. Verkopft, schräg und spannend, immer offen, immer neugierig. Hier und da driften sie sogar in Black Metal-Gefilde ab. Am Ende also: Cross-Over. Und was für einer. Ein beeindruckender, eindringlicher und unglaublich aufregender Cross-Over, dem man dem Vierer in jeder Sekunde abnimmt. Die wollen genau das, die lieben genau das. Und wir? Irgendwie auch.




