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Mit ihrem zweiten Album „The Entertainment“ legt das irische Quartett The Clockworks den mit Spannung erwarteten Nachfolger zu „Exit Strategy“ (2023) sowie zur selbstbetitelten EP von 2022 vor – und knüpft damit an einen beeindruckenden Karrierestart an. Nachdem die Band um James McGregor, Sean Connelly, Damian Greaney und Tom Freeman im Oktober und November 2025 bereits als Support von Johnny Marr durch Europa tourte und auch hierzulande für Aufsehen sorgte, richten sich die Erwartungen nun erneut nach oben.
Das Debüt wurde zur Platte der Woche bei uns – von einem „modern suburban Shakespearean opus“ war die Rede – und überzeugte mit einer tollen Mischung aus Post-Punk-Energie, scharf beobachteter Gegenwartslyrik und einem selbstbewussten, zeitgeistigen Sound, der Einflüsse von The Clash bis Arctic Monkeys mühelos vereinte. Auf dem neuen Album geht es ähnlich weiter, man merkt aber schon deutlich einen großen Schritt nach vorne, das Songwriting ist ausgefeilter und die Band scheint nun ihren eigenen Sound gefunden zu haben. Hinzu kommt diesmal noch etwas cineastischer Alternative-Rock – alles sehr spannend. Mehr dazu in unseren zehn Fragen.
1. Was ist eure Definition von „guter Musik“?
Musik, die sich anfühlt, als würde sie eine Frage beantworten, von der du gar nicht wusstest, dass du sie gestellt hast.
2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen zur neuen Veröffentlichung?
Viele Filme.
3. Warum sollte jeder eure neue Veröffentlichung kaufen?
Wir haben beim Schreiben und Produzieren dieses Albums sehr viel für uns selbst gewonnen. Es war eine gute Übung darin, genau das zu tun, was sich richtig anfühlt – und nichts weniger. Unsere Aufgabe ist es jetzt, das Album mit allen zu teilen, die ebenfalls etwas daraus mitnehmen können.
4. Was habt ihr euch von eurer ersten Gage als Musikschaffende gekauft?
Es gab viele Rückschläge auf dem Weg: Gestohlenes Equipment, kurzfristig abgesagte Traum-Gigs, kaputte Vans, gebrochene Versprechen. Jeder einzelne macht die erfolgreichen Momente umso schöner.
5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass ihr Musikschaffende werden wolltet?
Nein, ich glaube, alles hat irgendwie in diese Richtung geführt.
6. Habt ihr immer noch Träume – oder lebt ihr den Traum bereits?
Beides. In vielerlei Hinsicht leben wir unseren Traum, aber man hört nie auf zu träumen.
7. Was war eure größte Niederlage?
Es gab viele Rückschläge auf dem Weg: Gestohlenes Equipment, kurzfristig abgesagte Traum-Gigs, kaputte Vans, gebrochene Versprechen. Jeder einzelne macht die erfolgreichen Momente umso schöner.
8. Was macht euch derzeit als Musikschaffende am glücklichsten?
Während der Arbeit an diesem Album haben wir einen Schreib- und Aufnahmeprozess gefunden, der wirklich zu uns passt. Und ich glaube, ein Album zu erschaffen ist der beste Teil – es ist eine Form der inneren Bestätigung, ganz ohne äußere.
9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?
Einige unserer allerersten Songs hätten gute Chancen auf diesen Titel.
10. Wer – tot oder lebendig – sollte auf eurer Gästeliste stehen?
Familienmitglieder, die uns nie live sehen konnten. (Am liebsten lebendig.)
„The Entertainment“ von The Clockworks erscheint auf V2/Bertus.




