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Die Freude am Entdecken der Möglichkeiten ist allgegenwärtig, wenn das britische Duo MEMORIALS auf seinem nun erscheinenden, herrlich ambitionierten zweiten Album, „All Clouds Bring Not Rain“, experimentellen Indie-Pop in allen erdenklichen psychedelischen Farben erstrahlen lässt und so zu einem mit unzähligen musikalischen Referenzen gespickten kaleidoskopischen Sound findet, der unkonventionell, aber melodisch ist und nicht nur Fans von Broadcast, Laika oder Stereolab wärmstens zu empfehlen ist. Ab Ende Mai sind MEMORIALS dann übrigens auch wieder live in Deutschland auf Tour.
Fragt man Verity Susman und Matthew Simms, welche Rolle die Musik in ihrem Leben spielt, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen. „Die Musik war immer die Nummer 1 für mich. Ich bin in der Hinsicht ziemlich eindimensional“, gibt Simms im Gaesteliste.de-Interview lachend zu, und Susman sieht das ähnlich: „Ja, auch für mich war die Musik immer die Nummer 1, und sie war allgegenwärtig, solange ich denken kann. Ich habe mit fünf Jahren angefangen, Klavier zu spielen, und ich erinnere mich nicht an viel davor, deshalb war die Musik einfach immer da. Ich denke, für beide von uns gilt: Wäre die Musik nicht unser Job, dann wäre sie unser Hobby!“ – „Tatsächlich ist sie auch ein Hobby“, ergänzt Simms, „denn Plattensammeln ist mein Hobby!“ – „Genau das meine ich ja“, nimmt Susman den Faden auf. „Musikmachen ist, was wir tun, aber als Hörerinnen und Hörer, als Plattensammlerinnen und -sammler sind wir Fans wie alle anderen auch.“
Auch wenn MEMORIALS immer noch eine vergleichsweise neue Band sind: Susman und Simms kennen sich schon seit rund 20 Jahren, denn für eine Weile waren Susmans alte Band Electrelane und Simms Projekt It Hugs Back zeitgleich beim Tastemaker-Label Too Pure unter Vertrag (Simms spielte zudem zehn Jahre lang auch bei den legendären Post-Punk-Pionieren Wire). Nachdem sich ihre Wege erstmals gekreuzt hatten, blieben die zwei in Kontakt und unterstützten sich über die Jahre gegenseitig bei diversen Projekten. Eine Zeit lang spielten sie auch als Cup frei improvisierte Musik – Susman am Saxofon und Simms am Synthesizer! Andere Bands würden an diesem Punkt sicherlich stolz auf das Erreichte zurückblicken, aber Susman tickt da anders.
„Ich bin sehr selbstkritisch, daher würde ich nicht sagen, dass ich stolz auf das bin, was ich tue“, sagt sie. „Ich kann mir nicht vorstellen, die Dinge so zu betrachten. Ich würde aber sagen, dass ich jetzt mehr Freude daran habe, Musik zu machen, als je zuvor. Ich glaube, das hängt zum Teil mit dem Alter zusammen. Ich bin jetzt in meinen 40ern und würde das alles nicht tun, wenn ich es nicht wirklich wollte.“ Simms dagegen sagt lachend „Das Überleben ist das, worauf ich stolz bin. Solange ich das tue, was ich tun will, ist das ein Erfolg, und darauf kann ich stolz sein!“
Nachdem die zwei zuvor schon unabhängig voneinander an Soundtracks gearbeitet hatten, beschlossen sie vor fünf Jahren, in Sachen Filmmusik gemeinsame Sache zu machen. So entstand die Musik zu den Filmen „Tramps“ und „Women Against The Bomb“, zwei auf den ersten Blick vollkommen unterschiedliche Dokumentarfilme, die aber beide in die Subkultur-Bewegung der frühen 80er-Jahre eintauchen. Die Resultate wurden als Platten veröffentlicht, und plötzlich ergab sich sogar die Chance, die Filmmusik live auf die Bühne zu bringen. So wurde aus dem Auftragsgeschäft eher zufällig plötzlich eine richtige Band. Übrigens noch dazu eine, die auch live wirklich nur zu zweit spielt, die Instrumente oft während der Songs fliegend wechselt und mit einer altmodischen Bandmaschine hantiert, die schon mal ihren eigenen Willen hat.
„Einer der Gründe, warum wir zusammenarbeiten wollten, war, dass wir erkannt haben, dass wir zwar nicht dasselbe machen, aber zu zweit ein breites Spektrum abdecken“, erklärt Simms. „Bei den Soundtracks unter dem Druck einer knappen Deadline einfach loszulegen, hat wirklich Spaß gemacht, und das hat sich auf unsere Arbeit als MEMORIALS übertragen, sowohl live als auch auf Platte. Bislang waren wir immer nur zu zweit. Das war zwar nicht unsere Absicht, aber je länger wir das machen, desto mehr scheint es, als sei das der Plan – auch wenn es eigentlich keine Regeln gibt.“
Angesichts der Tatsache, dass es die bisweilen fragmentarischen und instrumentalen Filmsoundtracks waren, die MEMORIALS den Weg in eine spannende Zukunft geebnet haben, sei die Frage erlaubt, wie diese Auftragsarbeiten die Identität und Herangehensweise des Duos beeinflusst haben.
„Wir hatten eine wirklich, wirklich knappe Frist für ein Projekt, an dem wir gemeinsam arbeiten wollten. Das war, bevor wir überhaupt einen Song zusammen geschrieben hatten“, erzählt Simms. „Wir waren schon lange befreundet, hatten gegenseitig auf unseren Platten mitgespielt und waren in Kontakt geblieben, aber wir hatten noch nicht wirklich eng zusammengearbeitet. Plötzlich hatten wir gerade einmal rund zwei Wochen Zeit, um eine ganze Menge Musik auf die Beine zu stellen.“ – „Diese knappe Deadline hat uns wirklich ins kalte Wasser geworfen, und das war wirklich gut, denn so blieb keine Zeit, groß darüber nachzudenken, vorsichtig um den heißen Brei herumzureden und uns zu fragen, wie wir anfangen sollen“, ergänzt Susman. „Das hat uns auf jeden Fall geholfen, als Duo in Gang zu kommen.“
Der erste echte MEMORIALS-Song entstand dann wiederum durch einen Anstoß von außen. Weil die zwei nach den ersten Auftritten mit den Soundtrack-Nummern von Stereolab zu einem gemeinsamen Konzert eingeladen wurden, zu dem es eine Cassette mit Liedern der auftretenden Bands namens „An UltraDisco Memento“ gab. Dort erschien Ende 2022 „There Are Other Worlds“, das erste Lied abseits der Soundtracks.
Ihre ungewöhnlich breit gefächerten klanglichen Interessen verdichten die beiden auf „All Clouds Bring Not Rain“ in oft atemberaubenden Klangwelten, mit denen sie Folk, Dub, Post-Punk, experimentelle Tape-Musik, Krautrock, Garage Rock, 70er-Jahre-Spiritual-Jazz und Canterbury Prog streifen und trotzdem nicht nur wie ein Abziehbild ihrer Vorbilder klingen. Obwohl die Experimentierfreude immer noch allgegenwärtig ist, merkt man beim Hören des neuen Albums doch schnell, dass MEMORIALS hier im Vergleich zum 2024er-Vorgänger „Memorial Waterslides“ nicht nur ihr klangliches Spektrum spürbar erweitern, sondern auch klarer umrissene Ziele verfolgen.
„Bevor wir ins Studio gingen, haben wir uns viele Gedanken darüber gemacht, welche Klangfarben wir nutzen wollten, welche Instrumente wir einsetzen wollten und wo und wie wir aufnehmen wollten“, erinnert sich Susman. „Die Songs des ersten Albums hatten wir gewissermaßen geschrieben, um uns von den Deadlines für die Soundtracks abzulenken. Es war nur zum Spaß. Dieses Mal wussten wir, dass wir Songs schreiben, die vielleicht auf einem Album landen würden. Der Prozess war also ganz anders, und ich glaube, es hat geholfen, dass wir eine konzentrierte Zeit für die Aufnahmen hatten.“
„Klanglich haben wir versucht, die Dinge, die uns in der Vergangenheit am besten gefallen haben, noch ein Stück weiterzuentwickeln“, fährt Simms fort. „Nachdem wir die Songs bereits als Demos aufgenommen hatten, sprachen wir darüber, was wir uns wünschten. So sollten die ruhigeren Momente sanfter sein und die heftigeren Momente schärfer und lauter, um eine größere Dynamik zu erreichen. Das ist etwas, das uns bei den Live-Auftritten sehr gut gefallen hatte, und das wollten wir unbedingt auf die Platte übertragen.“
Doch obwohl „All Clouds Bring Not Rain“ ohne Zweifel weniger eine Spielwiese für abstruse Ideen und damit merklich fokussierter ist, gab es doch erst einmal nichts, was nicht erlaubt war. „Es gab schon Situationen, bei denen einer von uns dachte: ‚Oh, da bin ich mir nicht so sicher!‘, aber ich würde nicht sagen, dass es irgendwelche Grenzen gibt“, bestätigt Simms, und Susman ergänzt: „Wir sind ganz offen zueinander, wenn es darum geht, was wir mögen und was nicht, und wenn einem von uns etwas nicht gefällt, verfolgen wir es nicht weiter.“
„Es ist in der Regel aber ziemlich einmütig“, sagt Simms. „Wir haben das nie wirklich besprochen, aber ich denke, alles ist möglich! Das ist das Schöne daran, zu zweit zu sein. Wenn ich allein arbeite, verliere ich mich ziemlich leicht in einer Idee. Aber wenn man jemanden hat, dem mit dem man sich die Bälle zuspielen kann, bewegt man sich am Ende in eine Richtung, die man allein nicht eingeschlagen hätte. Man erreicht auch leichter das Ziel.“ – „Es gibt allerdings vielleicht doch einige stilistische Grenzen“, gibt Susman zu bedenken. „Wenn uns jemand bitten würde, einen Christian Rock Song für einen Film zu schreiben, könnten wir das zwar, aber es wären nicht MEMORIALS. Vielleicht sind also die Sachen, die wir in unserer Plattensammlung haben, die äußeren Grenzen.“
Angesichts des beeindruckenden stilistischen Facettenreichtums eurer Songs ist hoffentlich die naive Frage erlaubt: Wie machen die das bloß? Fallen ihnen die Ideen als begeisterte Plattennerds in den Schoß, oder ist das Suchen nach neuen Herausforderungen Teil des Konzepts der Band?
„Natürlich werden wir von der Musik beeinflusst, die wir hören, aber auf eine recht indirekte Art und Weise“, erklärt Susman. „Ich habe oft Phasen, in denen ich eine Weile keine Musik höre, besonders wenn wir an viel neuen Sachen arbeiten und ich das Gefühl habe, mich ein bisschen abschotten zu müssen. Ich glaube, beim Schreiben von Musik spielt Spontaneität eine große Rolle, weil es darum geht, neue Ideen zu entwickeln. Meistens kommen uns die ersten Ideen ganz schnell und ohne viel Nachdenken oder Anstrengung. Beim Schreiben braucht man immer diesen kleinen Funken, und danach geht es darum, wie man ihn weiterentwickelt und darauf aufbaut. Das Tolle an der Zusammenarbeit mit Matthew ist, dass wir uns nie fragen müssen: ‚Wie schreiben wir den nächsten Song?‘, es ist eher ein: ‚Wie können wir mehr Zeit rausschlagen, um noch mehr machen zu können?’“
An Ideen hat es Susman und Simms auch dieses Mal nicht gemangelt. Für „All Clouds Bring Not Rain“ hatten sie zwanzig neue Songs zur Auswahl, von denen letztlich ein Dutzend auf der LP gelandet ist. Die ersten Aufnahmen für die neue Platte entstanden in einem betont abgelegenen Studio in einer Scheune tief in den Wäldern im Südwesten Frankreichs. „Wir haben an verschiedenen Orten aufgenommen, aber das Studio in Frankreich war vor allem wegen des Platzangebots und der absoluten Ungestörtheit ideal“, sagt Susman. „Ich wünschte, wir hätten dort mehr Zeit gehabt, aber aus Budgetgründen konnten wir nur sehr kurz dort bleiben – dafür war die Arbeit absolut konzentriert. Das Studio liegt mitten im Nirgendwo, es gibt nichts zu tun, also haben wir morgens um 10 Uhr angefangen und erst um 3 Uhr nachts aufgehört.“
Anschließend wurden die Aufnahmen in diversen Londoner Studios fortgesetzt, um einige spezifische Ideen zu verwirklichen. So fanden hier ein Cembalo und ein Vibrafon ihren Weg auf die Platte und auch der unverkennbare Klang eines Leslie-Lautsprechers. „Die Studios in London haben wir tatsächlich ausgewählt wegen der Instrumente und der Ausrüstung, die dort vorhanden war“, bestätigt Susman. „Wir mussten wirklich gut organisiert sein und bestens vorbereitet an die Arbeit gehen, um sicherzustellen, dass wir alles in der uns zur Verfügung stehenden Zeit schaffen konnten. Aber genau das hat uns sehr gutgetan. Ich denke, diese Art von Fokussierung, die man nun der Platte anmerkt, entstand dadurch, dass wir bemüht waren, nicht ständig zu viel gleichzeitig laufen zu lassen.“
Tatsächlich war es Susman und Simms wichtig, bei den Aufnahmen echtes Equipment einzusetzen und nicht wie so viele andere Musikerinnen und Musiker die Abkürzung über moderne Plug-ins zu nehmen. „Einige dieser Einschränkungen, die wir uns gewissermaßen selbst auferlegt haben, waren im Laufe des Prozesses sehr hilfreich, um dem Ganzen eine gewisse Struktur zu geben“, sagt Susman. „Mit Computern sind die Möglichkeiten einfach zu endlos.“
So kommt es, dass die herrliche Weirdness des ersten Albums nicht verloren gegangen ist, sie dieses Mal aber in klarere Bahnen gelenkt wird. Doch war das eigentlich ein glücklicher Zufall oder ein Masterplan?
„Das war ein Masterplan, auf jeden Fall!“, rufen die beiden und schütten sich erst einmal aus vor Lachen. „Wir machen uns auf jeden Fall viele Gedanken darum, wie am Ende das Hörerlebnis aussieht“, verrät Simms, „aber letztens Endes hoffe ich einfach, dass wir besser in dem werden, was wir tun.“ Susman fügt hinzu: „20 Songs zur Auswahl zu haben, bedeutete, dass wir die auswählen konnten, die zusammen wirklich Sinn ergeben. Wir hatten auch das Gefühl, dass wir zu viele Songs auf der Platte unterbringen wollten, und dass wir daraufhin die Auswahl etwas gekürzt haben, hat sicherlich auch für eine klarere Linie gesorgt. Wir haben einige Sachen rausgeworfen, die bei weniger Auswahlmöglichkeit vermutlich Teil der Platte geworden wären. Es ging uns nicht darum, die Platte in die Länge zu ziehen.“ – „Wir sind noch nicht an dem Punkt, an dem wir ein Doppelalbum machen könnten“, scherzt Simms. „Mal sehen, vielleicht sind wir bei unserem siebten Album so weit!“
Auch die inhaltliche Herangehensweise ist bei MEMORIALS ein Stück weit ungewöhnlich. Denn wenngleich Susman den Löwenanteil der Lieder singt, schreiben die zwei die Songtexte doch zusammen – und das, obwohl sie durchaus unterschiedliche Herangehensweisen haben.
„Keiner von uns hatte zuvor Texte mit jemand anders zusammen geschrieben, aber schon zu Beginn unserer Zusammenarbeit wurde uns klar, dass das eine Menge Spaß machen könnte, ganz einfach, weil es neu für uns war und wir diese Erfahrung nie zuvor gemacht hatten“, erklärt Simms. „Auch das liegt sicherlich daran, dass wir nur zu zweit sind. Da ist es leicht, bei der Zusammenarbeit sehr offen miteinander umzugehen.“ – „Zuvor habe ich bei den Demos nie richtige Texte, sondern immer nur ‚la-la-la‘ gesungen und die tatsächlichen Worte erst später hinzugefügt“, erinnert sich Susman. „Jetzt fange ich mit dem Texten viel früher im Prozess an.“
Das ist allerdings nicht die einzige Veränderung. „Mein Schreibstil zuvor war sehr direkt, aber weil Matthew eher poetische Texte schreibt, suche ich inzwischen auch nach mehr Poetik, weil ich gemerkt habe, wie sehr mir das gefällt, wenn ich es mit meinem Schreibstil verbinde“, sagt sie. „Ich könnte das Gleiche sagen, nur umgekehrt“, ergänzt Simms. „Vermutlich ist genau das der Grund, warum es so gut funktioniert!“
Wenn es darum geht, zu erläutern, worum es in ihren Liedern inhaltlich geht, halten sich die zwei allerdings lieber bedeckt. „Der Startpunkt ist bei uns nie, dass wir uns hinsetzen und überlegen, einen Song über dies oder jenes zu schreiben“, erklärt Susman. „Die Musik ist immer der Ausgangspunkt, aber natürlich wollen wir Musik machen, die für die Menschen von Bedeutung ist, und ich denke, wenn mich die Texte auf irgendeine Weise ansprechen, dann sprechen sie hoffentlich auch andere Menschen an. Aber was die Erklärung der Texte angeht, überlasse ich das lieber anderen. Natürlich wollen wir, dass die Texte eine Bedeutung haben, aber das muss nicht unbedingt etwas sein, das offensichtlich ist. Die Plattenfirma fragt uns immer: ‚Worum geht es in diesem Song?‘, und das ist für uns eine ziemlich schreckliche Frage!“
Zu dem Credo, dass die Musik für sich selbst sprechen soll, passt auch, dass die zwei keine große Erwartungshaltung haben, wenn es um die Veröffentlichung der neuen Platte geht. Für sie wäre „All Clouds Bring Not Rain“ schon ein Erfolg, wenn die LP den Weg frei macht für ein weiteres MEMORIALS-Album. „Es wäre allerdings schön, wenn wir mehr bei Festivals auftreten könnten, weil wir dort die Gelegenheit haben, vor einem neuen Publikum zu spielen“, sagt Susman. „Wir hatten letzten Sommer eine wirklich gute Zeit beim Route-du-Rock-Festival“, ergänzt Simms. „Frankreich ist insgesamt sehr gut zu uns gewesen. Für mich sind die Tourneen allerdings ein zweischneidiges Schwert. Ich mache keine Platten, um auf Tour zu gehen, ich gehe auf Tour, damit ich die Chance habe, eine weitere Platte zu machen.“
„In Japan aufzutreten, das wäre schon toll, aber wir wären auch schon zufrieden, wenn wir zu den Orten zurückkehren könnten, an denen wir in der Vergangenheit bereits gespielt haben“, sagt Susman abschließend. „Es wird für Bands wie uns immer schwieriger, überhaupt auf Tournee zu gehen, deshalb fühlt es sich immer gut an, gefragt zu werden. Wenn die Anfragen nicht ausbleiben, sobald die neue Platte veröffentlicht ist, sind wir schon glücklich!“
„All Clouds Bring Not Rain“ von MEMORIALS erscheint bei Fire Records/Cargo.




