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Sie ließen sich ihre erste Platte von Steve Albini produzieren (waren mit dem Ergebnis aber nicht zufrieden), tourten mit Tool, spielten eine Lollapallooza-Tour, hatten Troy Van Leeuwen in der Band (bevor er zu A Perfect Circle und später zu den Queens Of The Stone Age ging) – und lösten sich dann erstmal, es war 1997 auf. Seit 2013 gibt Failure wieder. Heute erscheint ihre neue Platte: „Location Lost“.
Heute bestehen Failure (wieder) aus Ken Andrews (Gesang, Gitarre, Bass) und Greg Edwards (Gitarre, Bass), die die Band einst gründeten, sowie Kellii Scott, der seit der zweiten Platte („Magnified“ von 1994) dabei ist. Gemeinsam haben sie neun berührend-schöne Lieder gemacht, die man nicht so einfach in eine Schublade packen kann. Die man nur mögen kann.
Vielleicht könnten wir es progressiv-atmosphärischen Alternative Rock nennen. Oder einfach gute Musik. Sehr gute. Emotional ist es, dunkel, melancholisch, eingängig. Ein „Halo And Grain“ erinnert durchaus an Tool, „Solid State“ hat was von den Stone Temple Pilots, bei „The Rising Skyline“ macht Paramore-Sängerin Hayley Williams mit. Andrews sagt:
„Wir machen mit Failure nicht viele Kollaborationen, aber meine Freundschaft mit Hayley und ihre langjährige Unterstützung der Band haben diesen Song zu einem sehr gelungenen Duett gemacht. Es ist wahrscheinlich der feinfühligste Song, den wir je gemacht haben, und ihr Gesang hat dies wirklich zur Geltung gebracht.“




