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Humor haben sie. „Wer versteht die Musik, die wir machen, besser als jemand von Idles – der Band, mit der wir wahrscheinlich am häufigsten verglichen werden?“ Das fragt sich Pierce Callaghan, Drummer von Gurriers. Der tollen Band aus Irland, die 2024 ihr Debüt „Come And See“ releaste und sich den Nachfolger von Mark Bowen produzieren ließe. Und damit dem Gitarristen der Idles.
„Come And See“ erscheint am 25. September auf Play It Again Sam, mit “Nobody’s Coming To Save You” gibt es schon jetzt den ersten Song.
Neben Bowen waren auch noch Produzent Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter), Engineer Chris Fullard (Idles, Sunn O))) und Mixer John Congleton (St. Vincent, Modest Mouse, Swans) an der Album-Entstehung beteiligt. Nicht, weil sie große Namen machen. Sondern weil sie große Sachen können. Gitarrist Ben O’Neill sagt: „Ich hatte einfach das Gefühl, dass alles größer werden musste. Ich habe viele Interviews mit Butch Vig und verschiedenen Grunge-Bands gesehen, und sie sprachen von Schichten über Schichten von Gitarren; davon, dass Dinge riesig und dreidimensional wirken und dir direkt ins Gesicht schlagen sollen. Diese Songs sind oft bombastisch und überlebensgroß, also musste die Produktion dazu passen.“
Und Callaghan ergänzt: „Man schreibt Songs für die Umgebung, in der man sie hören wird. Als wir noch kleine Clubs mit 250 Leuten gespielt haben, machten wir eine verschwitzte Punkplatte. Aber jetzt, wo wir größere Festivalbühnen spielen und Arenashows supporten, verändert das die Art, wie man Songs schreibt. Man denkt darüber nach, in welchem Umfeld diese Songs gehört werden und wie sie in diesem Raum funktionieren.“
Zunächst einmal geht es zumindest bei uns auch noch mal in die kleinen Clubs. Und das ist eigentlich auch ganz gut so:
19.11.26 München, Strom
24.11.26 Berlin, Frannz Club
30.11.26 Hamburg, Betty
01.12.26 Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld




