Als die Editors im Frühjahr diesen Jahres ihren ersten neuen Song seit 2022 releasten, waren die Freude und die Überraschung groß. Denn “Call It In” war und ist von Anfang an ein Hit. Ein riesiger! Großer Pop, natürlich, ehrlich, mitreißend und dabei weder Editors früher und EBM, noch Editors ganz früher zu „Munich“-Zeiten. Sondern jetzt. Editors-Euphorie.
Es ist nicht der einzige Song dieser Art und doch klingt hier nicht jeder Song so. 2026 heißt Vielfalt und musikalische Freiheit, heißt Lust auf Musik und Lust diese zu machen. Beschreibe diese Platte mit einem Wort: unverkopft. Zumindest klingt sie so. Klasse klingt sie!
„The Rush“ zum Beispiel ist auch so ein ansteckender, aufregender Popsong, den man unbedingt ganz bald live gucken möchte. Wenn man ein Ticket hat, viele Shows der Februar-Tour der Editors sind bereits ausverkauft. Die Leute lieben die Band. Wir lieben „Much Love“. Der Song beginnt wie ein Breeders-Song, wechselt dann in den Wave der 1980er Jahre und wird mit den Vocals zum Editors-Track. Tanzbar, druckvoll, gefühlvoll.
Mit “Shadow” gibt es eine wundervolle Ballade, „Butterfly Wings“ und auch das akustische „The Hills We Died Upon“ erinnern an die letzten Solo-Sachen von Tom Smith, „Seriously“ ist noch so ein… Hit.
“Surface, Echo & Sound” von Editors erscheint auf Play It Again Sam.




