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Die Girl Tones sind die Schwestern Kenzie Crowe und Laila Crowe, die schon ganz früh anfingen, gemeinsam Musik zu machen. Erst mit Cello und Klavier, schnell dann noch lieber mit Gitarre und Schlagzeug. Eine gute Idee.
Ein guter Moment: Brad Shultz, Mitbegründer und Gitarrist von Cage The Elephant, der wie die Crowe-Schwestern aus Bowling Green, Kentucky, stammt, fand die Girl Tones super. Er nahm sie auf sein Label Parallel Vision, er nahm sie mit auf Tour, er nahm sie mit in die Welt des Rock N Roll. Sie tourten mit Dexter And The Moonrocks, Silversun Pickups und The Velveteers, sie spielten Lollapalooza und haben nun eine erste Platte am Stand. Endlich. Übrigens produziert von: Brad Shultz.
„Precious“ ist eine ganz, ganz tolle, eine in jedem Moment spannende und immer wieder anders klingende Platte. Indie, klar. Immer. Indie-Pop, Fuzz, Alternative-Rock, Punk-Vibes. Das alles zieht sich durch die zehn Songs. Und doch passiert dann immer mal wieder was Neues, wird ein wenig gewechselt und getan. Toll getan, dass es einfach toll ist, sich diese Platte immer wieder anzuhören.
Manchmal mögen sie es ruhig, manchmal muss es ruhig sein. Zum Beispiel wenn es um den Tod ihrer Großmutter geht. Auch ein Lied wie „Blame“ ist ein wenig sanfter, verträumter, während anderes dagegen was von Hole oder auch Pacifica hat. Oder – wie ganz besonders „Glowing Buzz“ – einfach für die große Bühne gemacht ist, aber auch im Keller funktionieren wird. Der Song hat ganz viel Groove und Kraft und Fuzz (und Buzz…), aber gleichzeitig alles, was ein guter Popsong braucht. Beeindruckend. Wann kommt die Tour?
„Precious“ von Girl Tones erscheint auf Parallel Vision/Big Loud Rock.



