Das sind doch? Nein, das ist die Sonic Beat Explosion, das sind nicht die Hellacopters. Könnte man denken und dann könnte man denken, dass die ja wieder wie früher klingen, wieder ganz schön derbe, ganz schon dirty. Könnte. Kann man nur mögen. Klasse Platte, klasse Rock N Roll. Punk N Roll.
Sonic Beat Explosion kommen aus Leipzig, haben im Studio von Charlie Paschen (Coogans Bluff) aufgenommen und das Ganze anschließend von Jürgen Hendlmeier (The Flaming Sideburns, Sweatmaster) mischen und mastern lassen. Weil man sich nach sieben Jahren ohne Platte auch mal was gönnen kann.
Wir gönnen uns diese Platte, die fünfte Platte von Sonic Beat Explosion, gerade ganz schön oft. Weil sie ganz schön lässig ist, dabei druckvoll, voller Groove, Energie und schöner Lieder. Nicht alle von denen klingen natürlich nur nach Schweden, nach den 1990er Highlight-Jahren. Auch Garage Rock, MC5 und Jon Spencer schimmern hier als ganz schön große Einflüsse durch, ein Song wie „Cold Sun“ hat dann ein wenig mehr Soul, „Heart Of Stone“ ein bisschen mehr Punk. Sie alle möchte man gerne mal live sehen. Klappt ja vielleicht irgendwann.
“Chasing Ghosts” von Sonic Beat Explosion erscheint auf Ghost Highway Recordings.



