Als Simon Joyner 1996 sein drittes Album „Songs For The New Year“ veröffentlichte, nannten ihn viele in einem Atemzug mit…
Als Simon Joyner 1996 sein drittes Album „Songs For The New Year“ veröffentlichte, nannten ihn viele in einem Atemzug mit dem damals ebenfalls zum großen Wurf ansetzenden Elliott Smith. Der Rest ist Geschichte: Smith wurde von den Mühlen der Musikindustrie verschlungen, machte einige grandiose Platten, verlor aber letzten Endes den Kampf. Joyner bevorzugte es, abseits…
Die zwei Kalifornier Jimi Hey und Dave Scher gehörten zur Gründungsbesetzung der 60s-Pop-Heroen Beachwood Sparks, verließen zwischenzeitlich die Band, um vor einigen Jahren wieder zu ihr zurückzukehren. Neben einer ganzen Reihe Engagements in anderen Bands (The Rapture, Stricly Ballroom, Tristeza, The Lilys) hat das Duo Zeit gefunden, eine Platte aufzunehmen, auf der es die schräge…
Das süddeutsche Trio setzt auch auf seiner neuen EP den Drahtseilakt über dem Abgrund der Beliebigkeit erfolgreich fort und verbindet auch dieses Mal indierockende Schräglage mit ohrwurmigen (Elektro-)Pop-Melodien. Schrammelnde Gitarren treffen auf luftige Synthesizerklänge und clevere, aber nicht verkopfte Texte, die oft mehr als zusätzliches Instrument denn Träger einer bestimmten Botschaft dienen. Das hat zur…
Hatte er sich mit seinem letzten Album „Bumbling Home From The Stars“ noch bewusst von genau dem Gitarrensound abgewendet, der ihn in den rund 15 Jahren zuvor bei Green On Red und seiner eigenen Band Junkyard Love stets begleitet hatte, und die ein oder andere Gitarrenspur durch Synthesizer und Keyboards ersetzt, kehrt der inzwischen in…
„Hast du gehört, was ein schelmischer Journalist Thom Yorke von Radiohead gefragt hat? ‚Mit all dem Herzschmerz und der Traurigkeit in der Welt – wie schaffst du es, die Dinge so positiv zu sehen?’“, sagt The-Vines-Bassist Patrick Matthews beim Treffen mit Gaesteliste.de im Kölner Maritim Hotel bierselig grinsend. Das hat zwar nur sehr wenig mit…
Derzeit sind Nada Surf in Seattle mit Death Cab For Cutie-Alleskönner Chris Walla bereits damit beschäftigt, ihr viertes Album einzuspielen, doch davor gibt es – passend zur kurzen Tournee der drei Amerikaner durch Österreich und die Schweiz Ende Mai – noch diese großartige Erinnerung daran, was für eine tolle Liveband Matthew Caws, Ira Elliott und…
Wenn eine Band (oder in diesem Falle zwei) für gerade einmal drei Nummern eine geschlagene Stunde braucht, ist die Richtung vorgezeichnet: Als „kosmischer Wahnsinn“ ist dieses im doppelt aufklappbaren Digipak daherkommende Werk bereits treffend beschrieben worden, auf dem die außerweltlichen Elektronik-Soundscapes der japanischen Acid Mother Temple auf den etwas bodenständigeren Sound der New Yorker Space-Rocker…
Als Grateful Dead des Spacerock sind die Japaner bereits beschrieben und mit Hawkwind, Black Sabbath und St. Vitus gleichermaßen verglichen worden, doch auf ihrem aktuellen Release lassen es der frühere White-Heaven-Gitarrist Ken Matsutani und die Seinen lieber MC5-mäßig krachen. Folglich hat diese Platte relativ wenig mit dem kakophonischen Vorgänger „Marble Sheep meets Circle Triangle Square“…
Love This Shit! Wie unglaublich gut sind eigentlich Belle And Sebastian? Da spielten die liebenswerten Schotten in Hamburg ein Mammutkonzert, an dem es außer dem etwas reservierten Publikum rein gar nichts auszusetzen gab und bei dem garantiert jeder glücklich die Halle verließ, doch anstatt tags darauf in der brechendvollen Kölner Live Music Hall auf dem…
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