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  • House Williams – Revolutionist

    Mit „Revolutionist“ liefert die Band um Josef Bercek ein 72-minütiges Monster von einem Debütalbum ab, das so authentisch und abgeklärt daherkommt, dass man kaum glauben mag, dass es sich um die erste Produktion einer deutschen Combo handelt. Zwischen cool-abgedrehtem Drone-Rock, der seine Wurzeln bei The Velvet Underground hat, abgefahrenen Country-Balladen, schrägen Gospel-Nummern und düsterem Trash-Rock…

  • The Service Group – Manufacto

    Es gibt Musikjournalisten, die sind so oldskool, dass sie ihre Musik am liebsten auf Vinyl hören. Weil man sich Tonträger – wenn überhaupt noch – bei den Plattenfirmen aber nur als CD „schnorren“ kann, muss man sich seinen Vinylvorrat kaufen. Am besten per Mailorder und direkt ab Werk beim Label. Manchmal hat man dann Glück…

  • The Vines – 26.02.2004 – Köln, Gebäude 9

    The next number is a song Zum dritten Mal innerhalb von gerade einmal zwei Wochen war das Gebäude 9, Kölns Number One Rockschuppen, schon im Vorfeld ausverkauft. Nach einem feinen Auftritt von Adam Green und einem sensationellen Gastspiel von Death Cab For Cutie hatten sich an diesem verschneiten Donnerstagabend The Vines für ihr einziges Deutschland-Konzert…

  • Roman Fischer – 25.02.2004 – Köln, Blue Shell

    The next big thing An einem Aschermittwoch in Köln, noch dazu im Blue Shell, ein Konzert zu veranstalten, ist eine gewagte Sache. Vor allem, wenn es sich beim auftretenden Künstler um einen Newcomer handelt, von dem es noch keinen einzigen Tonträger im Handel gibt. Trotzdem schaffte Roman Fischer es, mehr Leute zum Kommen zu bewegen,…

  • Grant-Lee Phillips – Spontaneität deluxe

    „Ich mache Musik aus Leidenschaft, und deshalb ist mir das viel wichtiger als ein Haufen Geld oder der große Durchbruch!“, sagte Grant-Lee Phillips vor rund zwei Jahren, und die Hingabe, mit der er zu Werke geht, spürt man auch bei jeder Note seines neuesten Werkes, dem dieser Tage erscheinenden „Virginia Creeper“, das vor allem eines…

  • Early Day Miners – The Sonograph EP

    Ähnlich wie Codeine und Low vor ihnen üben sich auch die Early Day Miners aus Bloomington, Indiana, in leisen, manchmal geradezu schleppenden, melancholischen Popsongs, die allerdings genug Substanz und Tiefgang besitzen, um nicht ins rein Depressive abzurutschen. Eigentlich beim kleinen Indielabel Secretly Canadian zu Hause, konnten sich Mastermind Daniel Burton und die Seinen schon vor…

  • Eugene Kelly – Man Alive

    Letztes Jahr lobten wir an dieser Stelle bereits Eugene Kellys „Older Faster EP“, das Solodebüt des legendären Kopfes der Vaselines und Eugenius. Nun gibt es endlich auch das dazugehörige Album – allerdings vorerst nur in Japan. Dabei ist es absolut unverständlich, warum Kelly für die Platte in Europa kein Label findet. Anders als auf der…

  • Toshack Highway – Lebenszeichen von Adam Franklin

    Lange Zeit war es ruhig um Adam Franklin, den früheren Sänger und Gitarristen der gewaltigen Swervedriver. Vor fast vier Jahren erschien das Debüt seiner neuen Band Toshack Highway auf dem Flower-Shop-Label, danach folgte mit der großartigerweise „Everyday, Rock N Roll Is Saving My Life“ betitelten EP eine nur in den USA veröffentlichte 4-Track-Single, die es…

  • The Mountain Goats – Heilende Kräfte

    „Diese Platte unterscheidet sich deutlich von allen anderen zuvor“, sagt Mountain-Goats-Kopf John Darnielle über sein großartiges neuestes Album „We Shall All Be Healed“. „Obwohl ich meistens Liebeslieder schreibe, gibt es auf dieser Platte kein einziges. Außerdem haben viele Songs autobiographische Züge, was ich in der Vergangenheit ebenfalls vermieden habe.“ Dabei hat der Mann aus North…

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