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  • Lucinda Williams – Happy Sad

    „Ich sehe mich in erster Linie als Songwriterin. Das Musikbusiness ist kein Teil meiner eigentlichen Tätigkeit. Dass diese neue Platte recht schnell nach der letzten erscheint, verdanke ich lediglich dem glücklichen Zufall, dass ich die Songs schneller als sonst üblich zusammenhatte. Ich hatte einfach Dusel. Wer weiß, was nach dieser Platte passiert? Vielleicht schreibe ich…

  • The Berserkerz – River Deep Action High

    Huch, läuft die Platte etwa mit der falschen Geschwindigkeit? Diese Frage sei aus zwei Gründen erlaubt. Zum einen gibt’s diesen Tonträger ausschließlich als 180-Gramm-Vinyl-Version, zum anderen gehen die Holländer gleich beim ersten Track mit einer Geschwindigkeit und Power zu Werke, die die LPs vieler anderer Combos selbst auf 45 UpM nicht entwickeln. Das Wort „Handbremse“…

  • The Stilettos – 12 Cuts

    Zu dritt sind sie, die niederländischen Stilettos, und allein ihre Besetzung ist schon ungewöhnlich: Eine Bassgitarre sucht man bei dem Trio nämlich vergeblich, neben einem Gitarristen und einem Drummer gibt es nur noch einen (ausgezeichneten) Sänger, der auch die Blues Harp bedient. Wer sich da gleich an die White Stripes erinnert fühlt, liegt gar nicht…

  • Bobby Bare Jr. – „If Rock N Roll dies, it’s not my fault!“

    „Young Criminals Starvation League“ heißt die viel beachtete dritte Platte von Bobby Bare Jr., Sohn der Country-Legende Bobby sen. Anders als die beiden Vorgänger, die unter dem Bandnamen Bare Jr. entstanden, fehlt dem neuen Album allerdings der „Grunge meets Southern Rock“-Sound. Stattdessen gibt es melancholische Akustiksongs, eingespielt mit einem großartigen Ensemble, dem neben Bare Sen.…

  • Peter Bruntnell – Ends Of The Earth

    Als Peter Bruntnell vor vier Jahren sein durch und durch großartiges Album „Normal For Bridgewater“ veröffentlichte, meinten die Kollegen des englischen NME, die Platte sei so gut, dass man sie eigentlich als Anschauungsmaterial in Schulen verwenden solle. Ganz so spektakulär ist der langerwartete Nachfolger nicht, vermutlich, weil man eine Platte wie „Normal For Bridgewater“ eben…

  • Treeberrys – Treeberrys

    Würde jemand behaupten, diese Platte stamme aus dem Jahre 1965 und die Band aus Liverpool oder London, niemand käme auf den Gedanken zu widersprechen. Was die Treeberrys fabrizieren, ist bester Merseybeat-Pop mit tollen Harmonien und dem sicheren Gespür für ohrwurmige Melodien. Nur stammen sie weder aus den 60ern noch aus Großbritannien. Brandneu ist das Album…

  • The Rubinoos – Crimes Against Music Vol. 1

    Der Titel ist natürlich ironisch gemeint, auch wenn man nach dem Hören dieses Albums der 60s-Revivalists nicht mehr ganz daran glauben mag. Von 1973 bis 1983 gehörten die Kalifornier zu den führenden Power-Pop-Bands, die die Ideen der Raspberries oder der Zombies am Leben erhielten und so den Weg frei machten für Bands wie Permanent Green…

  • State River Widening – Early Music

    Kann ein Album gleichzeitig wunderschön, aber auch auf seltsam anmutende Weise irgendwie überflüssig sein? Fast scheint es, als hätten es sich State River Widening zur Aufgabe gemacht, diese Frage zu beantworten. Unbestritten ist, dass die drei Briten – deren Multiinstrumentalist David Sheppard auch mit Pete Astor bei Wisdom Of Harry zusammenarbeitet – auf diesem Tonträger…

  • Madonna – American Life

    „American Life“ ist wohl Madonnas bisher textlich ambitioniertestes Album geworden. Nicht nur wegen des Titels des Albums haben sich deshalb viele eine gehörige Portion Sozialkritik von diesem Werk erwartet. Und sie werden nicht enttäuscht, wenngleich Maddie ihre Meinung häufig nicht mit erhobenem Zeigefinger vertritt, sondern in kleinen, streckenweise geradezu introvertierten Geschichten als persönliche Philosophie verkauft.…

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