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  • John Mayer – Room For Squares

    Produziert wurde diese Platte von John Alagia, der auch schon mit Dave Matthews zusammenarbeitete. Und das hört man ihr auch an. Amerikanisch geprägter Singer/Songwriter-Pop, ohne viel Tiefgang (die neue Single heißt „Your Body Is A Wonderland“), dafür – zumindest für’s US-Format-Radio – äußerst Airplay-tauglich. Damit verlässt Mayer ein Stück weit seinen bisherigen Weg, seine Songs…

  • Cosmic Casino – Minority rock for the masses

    Cosmic Casino fabrizieren Indierock der klassischen Schule. Ohne technische Tricks, ohne Schnörkel, ohne Gedanken daran, welcher glatt gebügelte Sound wohl heute gerade charttauglich ist. Die einen mögen sagen, das Quartett aus Augsburg/München kommt zehn Jahre zu spät, die meisten dagegen freuen sich, dass sich die Band mit ihrer neuen Sieben-Song-EP „Boy In A Band T-Shirt“…

  • Rachael Gordon – Die Grenzgängerin

    „Rachael wer?“, werden die meisten zu Recht sagen. Die Antwort lautet: Rachael Gordon aus San Diego, eine junge Newcomerin aus Kalifornien, die mit ihrem großartigen Album „The Coming Of Spring“ die Herzen aller Power-Pop-Fans (aber nicht nur deren) höher schlagen lassen wird. Sie stammt aus San Diego, spielte früher in der Band The Sleazybeats, die…

  • Kettcar – 09.01.2003 – Bochum, Zwischenfall

    Du und 250 von deinen Freunden „Kommt hier jemand aus Dortmund? Ich hab extra für euch nachgesehen, der letzte Zug fährt erst um zwei. Ihr könnt also ruhig noch ein Bier an der Bar trinken“, meint Bassist Reimer Bustorff nach gut zwei Dritteln des Auftaktkonzertes der Kettcar-Konzertsaison 2003. Doch während andere Bands solche Sprüche nötig…

  • The Get Up Kids, Koufax – 08.01.2003 – Bochum, Zeche

    Das Jahr eins nach Emo „Heute ist zwar erst die vierte Show, aber es ist immer schön, eine Tour in Deutschland zu beginnen. Wir haben hier immer eine Menge Spaß“, sagte uns Get-Up-Kids-Drummer Ryan Pope vor dem Konzert in Bochum. Was sich im ersten Moment wie typisches Rockstar-Geschwurbel anhörte, wurde von den fünf Herren aus…

  • Jesse Malin – The Fine Art Of Self-Destruction

    Das Erste, was man über diese Platte wissen muss, ist: Sie ist herausragend! Und das dürfte zumindest die Insider ziemlich überraschen, denn Jesse Malin fristete die zweite Hälfte der 90er Jahre als Leadsänger der Band D-Generation, deren Glam-Rock-inspirierter Hardrock allenfalls als schlechte New York Dolls-Kopie bzw. Guns N Roses-Parodie durchgegangen wäre. Doch dann traf Jesse…

  • Cosmic Casino – Boy In A Band T-Shirt

    Auf Tournee waren sie mit Bands wie Slut, Heyday oder Sportfreunde Stiller. Ihre erste 7-Song-EP haben sie in „den bayrischen Outskirts“, im Klangwasser-Studio, aufgenommen. Groß rauskommen müssen sie nicht unbedingt (obwohl sie sicher auch nichts dagegen hätten): Meine Damen und Herren, bitte begrüßen Sie Cosmic Casino! Die Band aus München/Augsburg weiß durch einen äußerst gut…

  • Nada Surf – The Proximity Effect

    Anfang 1998 schwebten Nada Surf eigentlich auf Wolke sieben. Ihr Debütalbum „High/Low“ hatte sich dank der Wahnsinns-Hitsingle „Popular“ besser verkauft als erwartet, ihr Label sah in den drei jungen Herren aus New York die neue Lizenz zum Gelddrucken, besorgte dem Trio den legendären Fred Maher (der zuvor unter anderem mit The Breeders, Luna und Matthew…

  • Keith Richards & The X-Pensive Winos – Live At The Hollywood Palladium, December 15, 1988

    Wenn man verstehen will, warum auch weiterhin so viele behaupten, die Rolling Stones seien die größte Rock N Roll Band aller Zeiten, dann braucht man keines der sündhaft teuren Tickets für die „Licks“-Tour der Stones nächsten Sommer (bei der man sich mit Konzertkarten für um die 80 Euro noch auf den billigen Plätzen wiederfindet), nein,…

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