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  • Boards Of Canada – Twoism

    Nur wenige Monate nach dem monumentalen Meisterwerk „Geogaddi“ schon wieder ein neues Album von Boards Of Canada? Ja und nein. Nennen wir es nicht Album, sondern Entdeckungsreise! Eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit, um genau zu sein, denn „Twoism“ ist ein bereits sieben Jahre altes Frühwerk des Duos, das damals in einer Auflage von nur 100…

  • Yeah Yeah Yeahs – Machine

    Gerade einmal sieben Minuten braucht das schwer gehypte New Yorker Trio für die drei Songs seiner zweiten EP. Hatten sie sich auf der ersten vor wenigen Monaten noch als Garagenrocker ohne Handbremse präsentiert, legen sie zwar auch dieses Mal keinen Wert auf soundtechnische Feinheiten, doch zumindest der Titeltrack hat hörbar mehr 80er-Flair als die Songs…

  • Twice A Man – Agricultural Beauty

    Wer die lange, lange Karriere der Schweden verfolgt hat, weiß, dass die Musik der Nordlichter schon immer eine heimliche Vorliebe für außergewöhnliche Klänge offenbarte. Nachdem sie sich in den letzten Jahren etwas rar gemacht hatten, hat es sie nun für ihr neues Album – zumindest musikalisch – nach Indien verschlagen. Einige Klänge von „Agricultural Beauty“…

  • The Movies – In One Era Out The Other

    Dass gut gekl…äh, „geliehen“ streckenweise besser ist als schlecht selbst gemacht, ist The Movies durchaus bewusst. Denn auch wenn der sich stetig wandelnde Sound der Band aus Kalifornien selten wirklich originell ist, hat das Quartett unter der Regie des langjährigen Trans-Am-Produzenten Jonathan Krierik im National Recording Studio in Washington, DC ein Album aufgenommen, das wirklich…

  • Kelly Willis – 18.11.2002 – Philadelphia, Tin Angel Café

    Ich habe einen Mann in Ohnmacht fallen lassen Dass Kelly Willis in Philadelphia für gewöhnlich im Tin Angel spielt, mag vor allem damit zusammenhängen, dass das winzige Acoustic Café mit Wohnzimmer-Wohlfühl-Atmosphäre über dem Serrano Restaurant eine der ersten Adressen für Country und Folk in der US-Metropole ist – der himmlische Name lässt aber auch Rückschlüsse…

  • Element Of Crime – Den Ball flach halten

    17 Jahre sind seit der ersten Element-Of-Crime-Platte „Basically Sad“ vergangen, und inzwischen ist die Berliner Band zu einer echten Institution geworden. Abgesehen von der unbestrittenen musikalischen Qualität liegt das wohl vor allem daran, dass der Weg der Elements gleichsam durch hohe Konstanz wie den Mut zur ständigen Veränderung gekennzeichnet ist. Denn auch wenn sich die…

  • Townes Van Zandt – Absolutely Nothing

    Die Zusammenstellung dieses „neuen“ Albums mag beweisen, dass den Verwaltern/Vermarktern des Townes Van Zandt’schen Erbes inzwischen nicht mehr viel einfällt. Dass es sich bei „Absolutely Nothing“ aber um ein weiteres aufschlussreiches Tondokument des 1996 verstorbenen texanischen Troubadours handelt, bleibt unbestritten. 2/3 des Silberlings stammen von einem Solokonzert in Irland aus dem Jahre 1994, das Townes…

  • The Church – Parallel Universe

    „After Everything Now This“ hieß das letztes Jahr veröffentlichte Album der Australier, und nach zwanzig Jahren im Geschäft war es ohne Frage eines ihrer besten. So brauchte man dann auch nur wenige Sekunden, um zu merken, dass der Albumtitel – etwas abgegriffen, aber dennoch niedlich – natürlich ironisch gemeint war. Nun legen sie mit „Parallel…

  • Bob Dylan – 15.11.2002 – US-Tour 2002,

    The Piano Man Dass Bob Dylan gerade bei seinen Konzerten immer wieder für Überraschungen gut ist, ist hinlänglich bekannt und auch an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt worden. Doch was die 61-jährige Singer/Songwriter-Ikone auf dieser gerade zu Ende gegangenen USA-Tournee veranstaltete, haute selbst langjährige Dylan-Fanatiker vom Schlitten. Als Anfang Oktober die ersten Setlists von den…

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