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  • Slow Pulp – Planlos gut

    Slow Pulp brauchen kaum mehr als eine halbe Stunde, um sich mit ihrem zweiten Album „Yard“ als neue Lieblingsband all derjenigen zu empfehlen, die ein Faible für den Indierock der 90er-Jahre hegen. Mit zwei EPs und ihrem 2020 veröffentlichten LP-Erstling „Moveys“ hatte die ursprünglich aus Madison, Wisconsin, stammende, inzwischen aber in Chicago heimische Band bereits…

  • Cherry Glazerr – Songs mit Sinn und Wahrheit

    „In gewisser Weise ist heute vieles leichter, aber gleichzeitig bin ich heute auch viel analytischer”, erwidert Clementine Creevy beim Video Call mit Gasteliste.de auf die Frage, was den größten Unterschied zu ihren DIY-Anfängen vor zehn Jahren ausmacht. Die Musikerin aus Los Angeles ist gerade einmal 26 Jahre alt, trotzdem ist „I Don’t Want You Anymore“,…

  • Courtney Barnett – End Of The Day (Music From The Film „Anonymous Club“)

    „A deeply intimate portrait of creativity and anxiety“ – so beschrieb im vergangenen Jahr eine britische Reviewerin die Dokumentation „Anonymous Club“, mit der Filmemacher Danny Cohen die hart erkämpften Triumphe der australischen Indierock-Lichtgestalt Courtney Barnett genauso nachzeichnete wie die persönlichen Mühen, die für die bekanntermaßen extrem schüchterne Musikerin mit einer Karriere im ständigen Rampenlicht einhergegangen…

  • Ratboys – Vier gewinnt

    „Man ist nie fertig damit, besser zu werden!“ Diesen gerade in Zeiten des „Style over substance“-Overkills bemerkenswerten Satz diktierte uns Ratboys-Frontfrau Julia Steiner bei unserem letztjährigen Treffen ins Notizbuch, jetzt unterstreicht die Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin, wie ernst es ihr mit dieser Aussage ist: Auf seinem famosen neuen Album „The Window“ verleiht das Quartett aus…

  • Madder Rose – No One Gets Hurt Ever

    Madder Rose sind zurück! Zugegeben, eigentlich hatte sich die kleine, große Indierock-Band aus New York City ja schon vor drei Jahren aus ihrer 20-jährigen Pause zurückgemeldet, doch auf dem im Tumult der COVID-Pandemie leider etwas verloren gegangenen Vorgänger „To Be Beautiful“ war spürbar der Wunsch stärker, neue Ausdrucksformen zu finden, als nostalgischen Gefühlen nachzugeben. Mit…

  • Royal Blood – Back To the Water Below

    Erregter Gesang, ein wildes Schlagzeug, ein treibender Bass, der unter unzähligen Effekten wie eine Gitarre klingt: Mit ihrem aufbrausenden Rock(’n’Roll)-Sound haben Royal Blood vor einigen Jahren das Erbe von Led Zeppelin und The White Stripes ins Hier und Jetzt getragen. Zuletzt hatten sie dagegen auf ihrem 2021er-Album „Typhoons“ mit produktionstechnischer Unterstützung von Paul Epworth (Adele,…

  • Speedy Ortiz – Rabbit Rabbit

    Auf dem fünften Album ihrer Band Speedy Ortiz stellt sich Mastermind Sadie Dupuis den Traumata ihrer Kindheit, die sie lange unterdrückt hatte, doch auch wenn – oder gerade weil? – sie sich textlich mit Songs wie „Cry, Cry, Cry“ tiefer in die Karten schauen lässt als je zuvor, bleibt sich die 35-jährige Amerikanerin musikalisch treu.…

  • Hiss Golden Messenger – Jump For Joy

    In den letzten 15 Jahren hat Singer/Songwriter M.C. Taylor mit den ausnahmslos großartigen Platten seiner Band Hiss Golden Messenger bewiesen, dass man sich nicht mit jedem Album neu erfinden muss, um außergewöhnlich zu sein. Lieber spürte der in North Carolina heimische Musiker immer wieder neue Facetten im eigentlich klar abgesteckten Americana-Universum auf und begeisterte dabei…

  • Die Regierung – Nur

    Mit ihrem neuen Album löst Die Regierung das Versprechen ein, das sie uns mit dem Vorgänger „Was“ gegeben hatte. Konsequenter denn je lässt Tilman Rossmys einst in Essen gegründete Band auf diesem neuen, bemerkenswerterweise von O.L.A.F. Opal produzierten Album ihre bahnbrechende Vergangenheit aus den 80ern und 90ern hinter sich und benutzt eher die drei seit…

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