Naturgewalt mit Köpfchen Epische Wucht, nachdrückliches Sendungsbewusstsein und große Ernsthaftigkeit – besser als der Kollege Ullrich Maurer in seinem Review…
Naturgewalt mit Köpfchen Epische Wucht, nachdrückliches Sendungsbewusstsein und große Ernsthaftigkeit – besser als der Kollege Ullrich Maurer in seinem Review unserer letzten Begegnung mit Cash Savage & The Last Drinks können wir auch dieses Mal nicht zusammenfassen, was dieses einzigartige australische Septett ausmacht. Bei ihrem Auftritt in Köln taucht die Band für 80 Minuten ab…
Die Geister, die ich rief Fast auf den Tag genau acht Jahre sind seit dem letzten Gastspiel von Allysen Callery in Oberhausen vergangen, doch untätig war die amerikanische Singer/Songwriterin, für die „Ghost Folk“ Genrebezeichnung und der Titel ihrer aktuellen LP zugleich ist, natürlich nicht. Zwei Alben (und eine Compilation mit Raritäten und Obskuritäten) sind seitdem…
Fünf gute Jungs mit fünf guten Akkorden Auch wenn man derzeit das Gefühl haben kann, dass sich die Welt immer schneller dreht, ändert sich doch nicht alles. Vor genau zehn Jahren bestritt Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen eines ihrer ersten „Auswärtsspiele“ im Grend in Essen und auch zum zehnjährigen Bandgeburtstag steht natürlich wieder ein Besuch…
Auf ihrem vierten und bislang besten Album bewegen sich die Blackberries passend zum Titel der LP gewissermaßen „Vorwärts Rückwärts“ durch die Welt- und Musikgeschichte. Experimentierfreudig glänzen die Solinger Experten für Kraut, Pop und Psychedelia klanglich hier mit ausufernden Instrumentalparts und einem Faible für eingängige Melodien gleichermaßen und kreieren dabei einen facettenreichen Sound, mit dem sie…
The Beths sind heimliche Giganten: Im Dunstkreis von Indierock, Emo und Power-Pop verwandelt das Quartett aus Neuseeland auf seinem dritten, augenzwinkernd „Expert In A Dying Field“ betitelten Album ein Gefühl der Niedergeschlagenheit und Beklemmung mit Wucht und Köpfchen in betont fröhlich klingende Lieder, die mühelos an die hochgelobten Vorgängerwerke „Future Me Hates Me“ aus dem…
„Eindringlich“ – mit diesem Wort ist das Debütalbum von Quinn Christopherson wohl am besten zu beschreiben. Verpackt in unaufdringlichen, balladesken Indiepop zeichnet der in Anchorage, Alaska, als Kind indigener Eltern aufgewachsene Musiker auf „Write Your Name In Pink“ mit oft brutaler Ehrlichkeit, aber auch einem Händchen für poetische Zeilen seinen eigenen Weg nach, beleuchtet schlimme…
Als temperamentvoll, komplex und kinetisch sind seine neuen Lieder schon beschrieben worden, man könnte auch sagen: Auf den ersten Blick präsentiert sich Marlon Williams auf „My Boy“, seinem dritten Album unter eigenem Namen, von einer ganz neuen Seite. Vorbei sind die Zeiten, in denen er Outlaw-Country-Helden wie Hank Williams oder Willie Nelson nacheiferte, jetzt sind…
Mit ihrem letzten Album war Julia Jacklin zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Statt ihre Gefühle unter Metaphern zu begraben, schüttete sie auf „Crushing“ mit oft brutaler Ehrlichkeit ihr Herz aus und verarbeitete die aufwühlende Achterbahnfahrt ihres Lebens als Musikerin „on the road“ und die bisweilen niederschmetternden Konsequenzen für ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden in…
„Ambient-Folk aus flüssigem Gold“ – treffender als die Kollegen von Byte FM kann man den hingetupften Sound kaum beschreiben, mit dem Cassandra Jenkins auf ihrer im Frühjahr 2021 erschienenen Glanztat „An Overview On Phenomenal Nature“ verzaubert. Auf ihrer zweiten LP entführt uns die amerikanische Singer/Songwriterin in die Welt ihrer Erfahrungen und intimsten Gedanken. Dabei übersetzt…
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