Bringing it all back home Kurz vorab: Hierbei handelt es sich nicht um einen üblichen Konzertbericht, sondern eine Berichterstattung über…
Bringing it all back home Kurz vorab: Hierbei handelt es sich nicht um einen üblichen Konzertbericht, sondern eine Berichterstattung über Quarantäne-Konzerte im Rahmen der andauernden Corona-Situation.Mit ihrem an dieser Stelle zur Platte der Woche gekürten Debütalbum „Yesterday Is Gone“ hat Dana Gavanski gerade ein ganz großes Ausrufezeichen gesetzt. Dass sie mit ihren Songs aber auch…
Katie Crutchfield wagt den viel beschworenen Blick zurück nach vorn. Mit „St. Cloud“, dem famosen neuen Album ihrer Band Waxahatchee, besinnt sich die 31-jährige Amerikanerin auf ihre Wurzeln und wagt gleichzeitig einen Neuanfang. Die Wut auf die Welt und die lauten Alternative-Rock-Song des Vorgängers „Out In The Storm“ sind verschwunden, an ihre Stelle treten wunderbar…
Platte der Woche KW 13/2020 Sanft und introspektiv lotet Dana Gavanski auf ihrem hinreißenden LP-Erstling die Möglichkeiten aus, ihre Gefühle in Songs fließen zu lassen. Ihre subtilen, aber doch betont selbstbewussten Leisetreter-Indie-Nummern bestechen dabei oft mit der gleichen aufreizenden Gelassenheit, die auch Julia Jacklin oder Aldous Harding auszeichnet, wenn sie – etwa im Titellied des…
Wer bereits drei in Indie-Connaisseur-Kreisen viel geliebte Platten gemacht hat, ist streng genommen kein Anfänger mehr. Trotzdem passt der Titel der neuen Nap-Eyes-LP wie die Faust aufs Auge, denn mit „Snapshot Of A Beginner“ erfindet sich das Quartett aus Halifax in der der kanadischen Provinz Nova Scotia praktisch neu. Der raue, ungelenke Charme von The…
„Wir wollen schlicht klingen“ – mit dieser simplen Maxime traten Lewsberg vor zwei Jahren mit ihrer selbstbetitelten (und selbst verlegten) Debüt-Glanztat als Rotterdams Antwort auf The Velvet Underground an und sorgten damit schnell weltweit für ordentlich Wirbel in der Blogosphäre. Doch während andere Bands die wachsende Anerkennung vermutlich als Aufforderung verstanden hätten, Publikum und Kommerz…
Intim, unverfälscht, majestätisch – mit „The Caretaker“, dem vierten Album ihres Projekts Half Waif, gelingt Nandi Rose Plunkett der perfekte Brückenschlag zwischen kühler elektronischer Eleganz und dunkel funkelnden Emotionen. Bruchlos lässt die amerikanische Electro-Pop-Visionärin mit indisch-ugandischen Wurzeln auf ihrer vierten LP Beats aus der Dose und Synthesizer mit Klavier, Gitarre, Streichern, Querflöte, Klarinette und (Kontra-)Bass…
Entspannt, verträumt, melancholisch: „Zartcore“ nennt Luise Weidehaas selbst ihre Musik, und viel besser kann man den aus der Zeit gefallenen Leisetreter-Folk der aus Meißen stammenden, aber in Düsseldorf heimischen Singer/Songwriterin wirklich kaum beschreiben. Fünf Jahre nach ihrer ersten EP „Swell“ und viele feine Konzerte später erscheint mit „Shore“ nun endlich ihr beeindruckendes erstes Album. Mit…
Worriers schwimmen sich frei: In der Vergangenheit bisweilen fälschlich allein auf seine DIY-Punk-Wurzeln und die LGBTQ-Themen reduziert, die Mastermind Lauren Denitzio in eindringlichen Erste-Person-Texten immer wieder aufgegriffen hat, ist der Horizont des US-Quartetts auf Album Nummer drei nun spürbar größer, wenn sich bei Texten über die großen universellen Themen – Liebe, Verlust, Zukunftsängste – all…
Vom „Loner“ zum „Superstar“ – allein schon die Titel der ersten beiden Alben von Caroline Rose unterstreichen, welchen großen Satz die Amerikanerin in nur anderthalb Jahren gemacht hat. Hantierte sie auf ihrem Erstling noch mit Indie-Gitarren, Farfisa-Orgel und viel DIY-Charme in einem – wie der Kollege Maurer damals treffend feststellte – schnoddrigen New-Wave-Rock-Setting, lässt sie…
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