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  • Desperate Journalist – Vom Suchen und Finden des Wunderbaren

    Desperate Journalist greifen nach den Sternen. Mutig und ambitioniert entfernt sich das britische Quartett auf seiner „In Search Of The Miraculous“ betitelten dritten LP weiter von seinen Ursprüngen und setzt mit spürbar üppiger und breitwandiger klingenden Stücken den mit der letztjährigen „You Get Used To It“-EP begonnenen Weg fort. Die zuvor so prägenden dunkel funkelnden…

  • Rabea – Am Ende zählt die Musik

    „Ohne Schnörkel und mit ’nem schönen Bogen“ – so beschreibt Rabea Bollmann selbst ihre Musik, und das ist nicht geflunkert. Auf ihrer dieser Tage erscheinenden Debüt-EP „Ask For The Moon“ lässt die Cellistin und Sängerin aus Hannover Singer/Songwritertum, Pop und einen Hauch von Klassik zusammenfließen und hat dabei stets das Wesentliche – den Song –…

  • Jessica Pratt – Quiet Signs

    Jessica Pratt mag es offenbar, mit den Titeln ihrer Platten gewissermaßen gleich auch eine Inhaltsangabe mitzuliefern. „On Your Own Love“ nannte sie ihre 2015er-Platte, ein Album, auf dem sie mit ihren stets ein wenig unfertig, aber dadurch auch um so unmittelbarer anmutenden Liedern selbstbewusst „on her own“ eigene Wege abseits der ausgetrampleten Pfade suchte und…

  • Amber Rubarth – 11.11.2018 – Köln, Lichtung

    Lehrstunde in Sachen Minimalismus Amber Rubarth braucht nicht viel, um zu begeistern: Wie hingetupft sind viele der Songs ihres aktuellen Albums „Wildflowers In The Graveyard“, mit denen die inzwischen in Nashville heimisch gewordene 36-jährige Singer/Songwriterin den Zyklus von Leben, Tod und Erneuerung in der Natur kunstvoll auf zwischenmenschliche Beziehungen überträgt. Die oft fragil anmutende, gleichzeitig…

  • Lewsberg – „Wir wollen schlicht klingen“

    So cool gießt derzeit kaum eine zweite Band Purismus in Töne: Mit indifferenter Lässigkeit tritt das Rotterdamer Quartett Lewsberg auf seinem famosen selbstbetitelten LP-Erstling das Erbe von Bands wie The Velvet Underground, Modern Lovers und Galaxie 500 an und erhebt dabei die Tristesse der eigenen Herkunft kurzerhand zur Kunstform. Mit oft meisterlicher musikalischer Selbstbeschränkung konzentrieren…

  • Trapper Schoepp – Primetime Illusion

    Wer kann schon von sich behaupten, gemeinsam mit Bob Dylan einen Song geschrieben zu haben? Na, Trapper Schoepp zum Beispiel! Zugegeben, wirklich getroffen hat der 26-jährige Amerikaner aus Milwaukee den alten Barden nicht, die offizielle Freigabe für seine feine Vertonung des bislang unveröffentlichten Dylan-Manuskripts „On, Wisconsin“ aus dem Jahre 1961 erhielt er aber dennoch. Auf…

  • Swervedriver – Future Ruins

    Großbritannien, Anfang der 90er: Während es sich Bands wie Ride oder Slowdive in der Shoegazer-Ecke bequem machen und von Erfolg zu Erfolg eilen, schauen Swervedriver lieber über den Tellerrand und akzeptieren als Genre-sprengende Experimentalisten mit atemberaubender Effektgeräte-Akrobatik ihr Schicksal als viel geliebte Kultband. Auch beim feinen Comeback „I Wasn’t Born To Lose You“ vor drei…

  • Sharon Van Etten – Düstere Hoffnungsschimmer

    „Ich habe das Unterwegssein aufgegeben, um mich selbst zu finden“, sagt Sharon Van Etten bestimmt. Mit „Remind Me Tomorrow“, ihrem ersten Album seit fünf Jahren, gewährt sie nun erstmals Einblick in ihr neues Leben – und überrascht dabei mit einem treibenden, düster schimmernden Sound, bei dem Retro-Keyboards, Analog-Synthesizer, prägnante Grooves und oft ein kühler New-Wave-Einschlag…

  • Rabea – 18.01.2019 – Duisburg, FeG Duisburg City

    Pop mit schönem Bogen Nein, eine Newcomerin im eigentlichen Sinne ist Rabea Bollmann eigentlich nicht. Als Mitglied der Indie-Folk-Lieblinge Leaves And Trees, Begleiterin von Eva Croissant, Sidekick von Linda Rum und zuletzt auch Gastmusikerin von Mister Me steht die Songschreiberin, Sängerin und Cellistin aus Hannover bereits seit Jahren auf der Bühne, also Solistin wagt sie…

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