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  • Björn Kleinhenz – Battles Long Lost

    Platte der Woche KW 18/2015 Es scheint, als seien niederschmetternde Erfahrungen ein wichtiger Motor im Schaffen des schwedischen Singer/Songwriters Björn Kleinhenz. Vor zwei Jahren rankte sich sein Album „The Fall Of Discontent“ um das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, in einer Gesellschaft zu leben, in der Egoismus, Zynismus und Hektik allgegenwärtig sind. Seine neue EP dagegen ist…

  • Damon & Naomi – Fortune

    Hut ab! Auf ihrer achten LP seit der Auflösung von Galaxie 500 vor inzwischen fast 25 Jahren gelingt es Damon & Naomi tatsächlich, Neuland zu betreten. Die musikalische Bandbreite ist dieses Mal vielleicht nicht so groß wie auf vielen vorangegangenen Platten des Bostoner Duos, aber nie klangen die zwei so emotional. Konzipiert als Soundtrack zu…

  • Eliza Rickman, Stanley Roy – 23.04.2015 – Wuppertal, BürgerBahnhof Vohwinkel

    Spiele lieber ungewöhnlich! „Außergewöhnlich“ ist das Wort, das Eliza Rickman wohl am besten beschreibt. Denn auch wenn die 31-jährige Kalifornierin auf den ersten Blick nur eine weitere Musikerin ist, die Songs über all die Scheißkerle schreibt, die ihr das (Liebes-)Leben schwer machen, so ist sie als Performerin doch einzigartig. Nicht nur, dass sie ihre Lieder…

  • Jim Wayne Revisited – Grüße von der Seele

    Seit mehr als 15 Jahren steht der Name Jim Wayne für feine, abwechslungsreiche Americana-Klänge aus deutschen Landen. Nach dem Jim Wayne Swingtett und den Sons Of Jim Wayne heißt es nun Jim Wayne Revisited. Stefan Kullik und sein neuer Partner-in-Crime Oliver Sorge setzen dabei weiterhin auf klassisch-akustisches Singer/Songwritertum zwischen Country, Bluegrass und Blues. „Black Sun“…

  • The Late Call – Feeling über Perfektion

    Ein gewöhnlicher Vertreter des Folk-Pop-Genres war Johannes Mayer alias The Late Call noch nie. Dafür sorgte allein schon, dass er aus Deutschland stammt, in Schweden lebt und englisch singt. Nach den drei eher solistischen Alben „Leaving Notes“ (2009), „You Already Have A Home“ (2010) und „Pale Morning Light“ (2012) gelingt ihm nun der ganz große…

  • Courtney Barnett – Das Besondere im Alltäglichen

    „Der ideale Job für mich wäre, Kartons für die Post in einem Scheißkeller zu packen oder um Mitternacht Supermarktregale aufzufüllen“, gestand Courtney Barnett kürzlich einem amerikanischen Schreiberkollegen. Doch aus der einsamen Einzelgänger-Karriere wurde nichts für die 27-jährige Australierin. Stattdessen ist die schüchterne Dame aus Melbourne derzeit der absolute Shooting-Star des Indierock, denn kaum jemandem gelingt…

  • Waxahatchee – „Lasst uns das mal ausprobieren!“

    Mit dem Erfolg ist das so eine Sache. Natürlich streben praktisch alle Künstler danach, aber kreativ zu sein wird definitiv nicht leichter, wenn plötzlich Fans, Medien und Plattenfirmen große Erwartungen hegen. Da ist schnell die Versuchung groß, mehr Geld und Aufwand in die nächste Albumproduktion zu stecken, und am Ende kommen dann Platten dabei heraus,…

  • Courtney Barnett – Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit

    Platte der Woche KW 14/2015 Eigentlich ist weder Courtney Barnett noch ihre Musik besonders un- oder außergewöhnlich. Allerdings erhebt die junge australische Senkrechtstarterin genau diese Tatsache zur Kunstform. Während andere junge Musiker auf der Suche nach textlicher Bedeutsamkeit scheitern, verlegt sie sich lieber gleich darauf, die Profanität des Alltäglichen in poetische Worte à la Bob…

  • Big Star – Keep An Eye On The Sky

    Teenage Fanclub, Wilco, R.E.M. und Primal Scream – nur vier der unzähligen Bands, die in den letzten rund 40 Jahren maßgeblich von Big Star beeinflusst worden sind. Die „amerikanischen Beatles“ waren zwar in den 70ern notorisch erfolglos, hinterließen der (Power-)Pop-Welt aber ihr makelloses Debütalbum „#1 Record“ und unsterbliche, inzwischen zigfach gecoverte Songs wie „Thirteen“, „The…

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