Im Frühjahr 2010, als das Debütalbum der Dum Dum Girls mit dem Titel „I Will Be“ auftauchte, schrie man vielerorts…
Im Frühjahr 2010, als das Debütalbum der Dum Dum Girls mit dem Titel „I Will Be“ auftauchte, schrie man vielerorts noch „Hype!“. Jetzt melden sich die vier Damen mit ihrer 4-Track-EP „He Gets Me High“ zurück und verweisen die Skeptiker zurück auf ihre Plätze: Spätestens mit diesem Release dürfte klar sein, dass die Dum Dum…
Der Berliner Komponist und Produzent Nils Frahm ist nicht zuletzt für seine bisweilen gerade zu magischen Live-Performances bekannt, die das andächtig lauschende Publikum in schöner Regelmäßigkeit völlig sprachlos zurücklassen. Gerne lädt Frahm dabei auch Gastmusiker ein, z.B. seine Label-Kollegen Ólafur Arnalds und Peter Broderick.Auf seiner aktuellen Veröffentlichung „7fingers“ überträgt er nun das Konzept des Gastauftritts…
Ja, liebe Zielgruppe, Rod Stewart mag nicht wirklich das sein, was man hier erwarten kann und muss, aber Fakt ist, Rod Stewart ist ein Entertainer der alten Schule, von dem sich viele Stars und Sternchen heute allemal noch ein großes Stück abschneiden können. Und deshalb verdient auch sein neuestes Album allemal eine Erwähnung.Mit „The Great…
Mit ihrem Debütalbum „Fenech-Soler“ schicken die vier Jungs von Fenech-Soler sich derzeit an, in eine Liga mit jungen britischen Electropop-Gruppen wie z.B. den über alle Maße gehypeten Delphic aufzuschließen.Dabei kommt der Gesang ähnlich androgyn daher wie bei den Kollegen von Delphic. Und obwohl Fenech-Soler die Synthie-Sounds mindestens genauso turmhoch aufschichten wie die Konkurrenz, sind ihre…
Wenn Arroganz einen Namen hätte, hieße sie höchstwahrscheinlich Liam Gallagher und weil ein gesundes Maß an übersteigerter Arroganz eigentlich nicht die schlechteste Voraussetzung für ein gelungenes Rockalbum ist, durfte man auf „Different Gear, Still Speeding“, das Debutalbum von Liams „nach-Oasis“ Band Beady Eye eigentlich gespannt sein.Vielleicht waren die Erwartungen zu hoch, vielleicht hat Gallagher sie…
Ganz schön mutig, ein Album „Pretty Ugly“, also „ziemlich hässlich“ zu nennen. Aber natürlich ist das zweite Album von Sam Kill Two nicht wirklich hässlich, sondern spielt vielmehr auf den ewig präsenten Gegensatz zwischen den schönen und weniger schönen Momenten im Leben an. „Leidende Seelen besänftigen“ wollen sie, erklärt Fred Bjorkvall, der schwedische Sänger des…
Dass sich The Winchester Clubs zweite Studioscheibe einen Longplayer schimpfen darf, ist allein dem Umstand geschuldet, dass die gerade mal fünf Tracks eine Laufzeit von knapp 52 Minuten zusammenkratzen. Das ist mehr, als so mancher Zwölfteiler auf die Waage bringt. Entsprechend wirkt das ganze auch: Öde, fad, in die Länge gezogen. Zum Thema ihres Konzeptalbums…
2004 legten Anajo mit ihrem ersten regulären Album „Nah bei mir“ – zuvor hatte es schon eine Reihe Eigenproduktionen gegeben – einen Traumstart hin. Es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis das Trio aus Augsburg Sportfreunde Stiller und Co. vom Olymp des deutschsprachigen Indierock stoßen würde. Leider ließen Anajo diese Chance…
„I wanna take this tape and blow up ya fuckin‘ stereo!“ Das sind die letzten Worte, die man auf dieser Platte von Beau Velasco zu hören bekommt. 2009 starb der Mitbegründer Death Sets an einer Überdosis, „Michel Poiccard“ steht im Schatten dieser ganz persönlichen Tragödie. Doch statt sich die Musikkarriere aus dem Kopf zu schlagen…
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