Ein Debüt-Album mit einem Song namens „I Wanna Be Adored“ zu eröffnen, bedarf schon einer ordentlichen Portion Größenwahn – oder…
Ein Debüt-Album mit einem Song namens „I Wanna Be Adored“ zu eröffnen, bedarf schon einer ordentlichen Portion Größenwahn – oder war es einfach gesundes Selbstbewusstsein? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem, denn die zum Wahn passenden Songs hatten Ian Brown, John Squire & Co. bereits im Gepäck – man nehme, höre und staune nur mal über…
Wurde The Poem Is Yous Erstling „The Promised South“ von Kritikern und Fans schon als „unpeinlicher, deutscher Country“ und „Neofolk“ betitelt, knüpft Nachfolger „TPIY“ ebenso unpeinlich da an, wo man aufgehört hat. Das Country-Korsett wurde abgesprengt, der Electronica-Einfluss exponentiell erhöht und nebenbei vorsichtig in die Hippie-Schublade gelugt.Dass sich für das zweite Album nur ein knappes…
Mit ihrem Debüt „Dark Rooms“ bietet das Indie-Quartett The Idle Hands auf knapp 39 Minuten Spielzeit zehn herrlich melancholische Songs, die allesamt durch eingängige Hooks und Radiotauglichkeit bestechen. Bei aller Melancholie und der angekündigten Düsternis hat man es dennoch geschafft, die schwarzen Stimmungstäler mit bunten Melodiebögen zu überspannen und den geneigten Hörer so vor dem…
„All The Clocks Slow Down“ ist das Debütalbum der Band Arcona Comes. Von einem Newcomer kann man jedoch auf keinen Fall sprechen, haben sie doch bereits vorher unter dem Namen End Of The Line in der gleichen Zusammensetzung elf Jahre lang musiziert. Nachdem aber bei der Produktion von „All The Clocks Slow Down“ klar wurde,…
Im Grunde machen Mikroboy aus Mannheim auf ihrem Debütalbum „Nennt es, wie ihr wollt.“ alles – oder wenigstens vieles – richtig: Sie machen energetische, deutschsprachige Popmusik mit E-Gitarre, haben sich Swen Meyer (u.a. Kettcar und Tomte) als Produzenten ausgesucht und ganz nebenbei kann man auch in jedem Augenblick der Platte die klug gewählten Einflüsse heraushören:…
Andrew McMahon konnte mit seiner ersten Band Something Corporate in den USA bereits einige Erfolge verbuchen. Jack’s Mannequin wurde in dieser Zeit ursprünglich als Nebeprojekt von ihm gegründet. Aufgrund der Tatsache, dass Something Corporate seit 2003 nichts mehr veröffentlicht haben, treten Jack’s Mannequin nun zum zweiten Mal in den Vordergrund, denn ihr Debütalbum veröffentlichten sie…
Ben Kowalewicz nennt es „die beste Arbeit, die wir bisher abgeliefert haben“. Manche nennen es die schlechteste, doch das sind vor allem eingefleischte Punk-Fans, denen die Entwicklung ihrer Band hin zu gemütlichen Rundfunk-Rockern so gar nicht gefällt.Dass die Newcomer des Jahres 2003 nicht die Pop-Punk-Eintagsfliege sind, für die sie anfangs gehalten wurden, ist längst klar.…
Einerseits kann man Telekinesis bzw. Michael Benjamin Lerner vorwerfen, dass er sich überdeutlich bei einer nicht mehr ganz unbekannten Band namens Death Cab For Cutie hat inspirieren lassen. Die Ähnlichkeiten und Zusammenhänge sind nun wahrhaftig frappierend.Zunächst einmal kommen beide Bands aus Seattle. Auf manchen Fotos könnte man Lerner sogar glatt für Benjamin Gibbards (Fame of…
Sommerfeeling mit Beach Cruising und Surferboys, das manchmal fast ein bisschen an die Beachboys erinnert, beschert uns Michael Johnson alias Ape School mit seiner gleichnamigen Scheibe.Johnson hat an der Philadelphia Universität das Fach „Musik-Technologie“ unterrichtet und dementsprechend hört man auf „Ape School“ auch, dass er sich eingehend mit Moog Synthesizern der alten Schule beschäftigt hat.…
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