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  • Boy Omega – The Black Tango

    „The Black Tango Awakening“ heißt der erste Titel dieser Platte, und er trägt den Untertitel „I’m Still Alive“. Das ist es, worum es hier geht: Das Überleben nach einer Trennung, das Aufwachen aus schlechten Träumen, die Melancholie, die enttäuschten Hoffnungen – es geht um das Licht am Ende des Tunnels, von dem man noch nicht…

  • Avocadoclub – Everybody’s Wrong

    Hinter Avocadoclub steckt vor allem Bendrik Muhs aus Berlin, der uns mit „Everybody’s Wrong“ ein wunderbar eingängiges Album präsentiert, das vor allem eines bewirkt: Ein wohliges Gefühl mit einem Schuss Melancholie. Es hat schon sowas etwas von dieser immer wiederkehrenden Situation, wenn alte Bekannte vorbeikommen und man sich über die schon so oft erzählten Geschichten…

  • Die Sterne – Räuber und Gedärm

    Was hat man über den Titel des achten Sterne-Studioalbums nicht schon für Häme ausgeschüttet! Na klar, „Räuber und Gedärm“ ist ein selten blöder Kalauer – aber Die Sterne sind die einzige Band, der man solch einen Fauxpas nicht übel nehmen kann. Der Titel des Stückes „Unsere Ideen sind… genital“ ist ja sogar noch schlimmer, abgegriffener…

  • Motorpsycho – Black Hole / Black Canvas

    Nach drei relativ ruhigen Jahren treten Motorpsycho mit einem neuen Album auf den Plan, das überrascht und begeistert, denn Motorpsycho haben ein derart reduziertes und geradliniges Album zuwege gebracht, dass man von einer regelrechten Neuerfindung sprechen muss. Gut so.Motorpsycho sind jetzt ein Duo (Schlagzeuger Håkon ist ausgestiegen) und haben sich vom etwas schwülstigen Progrock klassischer…

  • Woog Riots – Strangelove TV

    Wer hätte gedacht, dass die Wogen des Anti-Folk bis ins Südhessische schlagen. Was man in ähnlicher Weise bis dato von den Moldy Peaches gehört hatte, kommt nun aus der Heimat Georg Büchners. Silvana Battisti und Marc Herbert, die Macher hinter Woog Riots, haben jedenfalls alles Schräge der letzten 20 Jahre Pop aufgesogen. Vor ihrem Debütalbum…

  • MakroSoft – Stereo Also Playable Mono

    Das grenzt an Häresie: „Smells Like Teen Spirit“ als Fahrstuhlmusik aufbereitet? John Lennon und The Clash als Weichspül-Versionen im Outfit von Muzak, also rein funktionaler Wohlfühl-Musik? Es klingt nach bitterer Ironie, wenn der Waschzettel davon spricht, „dass in einer globalisierten Welt nicht nur alle Menschen gleich sind, sondern auch ihre Produkte und ihre Musik gleich…

  • Holly Golightly – Laugh It Up!

    Im Jahr 1996 erschien ein Longplayer bei Vinyl Japan, der bereits nach kurzer Zeit vergriffen war: Holly Golightlys „Laugh It Up!“, auf dem die Künstlerin sowohl Eigenkompositionen vorstellte, als auch ihren musikalischen Vorbildern mit großartigen Coverversionen huldigte. Wie wir wissen, hat die Dame mittlerweile eine steile Karriere hingelegt, mit insgesamt zwölf Langspielplatten und ausgedehnten Touren.…

  • Graham Coxon – Love Travels At Illegal Speeds

    Der Plan war gut, aber das Wetter noch nicht bereit – „Love Travels At Illegal Speeds“ von Graham Coxon wäre eine perfekte Platte für den Frühling gewesen, wenn, ja, wenn es denn nun endlich auch mal wärmer geworden wäre. Doch noch immer frieren wir uns den Allerwertesten ab, aber Coxon vermag uns schon einmal prima…

  • Enfant Unique – Beyond The Things

    Eines vorweg: Hier hat sich endlich mal ne Band was Nettes für ihre Demo-EP einfallen lassen: „Beyond The Things“ des Berliner Elektro-Trios Enfant Unique verblüfft zunächst mal durch die schicke Verpackung, die die Älteren unter Ihnen an die gute alte Zeit von Floppy, MS-DOS & Co erinnern wird. Damit ist der Bogen zur Musik der…

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