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  • Lee Buddah – Heartbreak Hotel

    Wenn man Lee Buddah zum Gespräch bittet, ereignet sich das folgende eindrucksvolle Phänomen: Der passionierte Elvis-Fan errichtet ein verbales Graceland. Mit anekdotenschwangeren Koffern zieht die Themenvielfalt ein und überlässt dann doch generös der Philosophie das Gemach mit dem schönsten Ausblick. Routiniert parkt Chauffeur Wortwitz, am Steuer eines pinken Cadillac, in Sekundenschnelle ein. Und exakt im…

  • Queens Of The Stone Age, The Nothings – 29.08.2005 – Hamburg, Große Freiheit 36 / 31.08.2005 – Wiesbaden, Schlachthof

    Grenzen Auch Rocker – selbst die ganz harten – sind letzten Endes wohl nur Menschen. Als Josh Homme am späten Nachmittag aus dem Bus mit Gehstock in die Große Freiheit rüberhumpelte – er hatte sich kürzlich einer OP am Knie unterziehen müssen – konnte man wenigstens besorgt sein, aber dass er dann nach einem ohnehin…

  • Phillip Boa And The Voodooclub – Decadence & Isolation

    Platte der Woche KW 35/2005 The Lord of Indie is back! Zugegeben, richtig weg war er nie. Aber ohne Pia Lund war er eben nie der Boa, den man Ende der 80er lieben oder hassen konnte. Ignorieren konnte man ihn nicht. Und welche Indie-Disko kam damals schon ohne Songs wie „Container Love“, „And Then She…

  • The Magic Numbers – The Magic Numbers

    Sie heißen nicht umsonst The Magic Numbers: Ihr gleichnamiges Debüt ist wahrhaft zauberhaft. Songs, die man gleichsam auf der Picknickfahrt ins Grüne hört als auch allein auf dem Wohnzimmerteppich liegend, mit der Zigarette in der Hand und der Sentimentalität im Schoß. Dieses Album, so charmant und optimistisch wie die Magic Numbers selbst. Auf eine beeindruckende…

  • Supergrass – Road To Rouen

    Es hat zwar lange gedauert, aber Geduld zahlt sich aus. Mit ihrem neuen Album „Road To Rouen“ – Spaßvögel wie man sie kennt: der Titel ist angelehnt an das Städtchen in der Normandie, wo die Briten ihr Aufnahmestudio eingerichtet hatten – scheinen Supergrass sich endlich von ihrem Image als zweitklassige Lieblingsband verabschieden zu wollen. Denn…

  • Tullycraft – Disenchanted Hearts Unite

    Tullycraft waren schon immer eine Nischenband. Man kann sich auch gut ein Konzert der Band mit nur einer Hand voll Zuschauer vorstellen. Völlig zu Unrecht natürlich. Das Ganze mag daran liegen, dass die Richtung, in der man Tullycraft verorten muss, in Europa schon geraume Zeit nicht mehr im Trend liegt. Die Band macht Twee-Pop, so…

  • Sally Crewe & The Sudden Moves – Shortly After Take-Off

    Wie bereits auf ihrem Erstling „Drive It Like You Stole It“ bietet die Engländerin Sally Crewe auf ihrem zweiten Longplayer straighten, amerikanisch angehauchten Gitarren-Pop von erstaunlicher Intensität. Hinter ihrer Band The Sudden Moves verbergen sich Musiker von Spoon, kein Wunder also, dass viele Rezensenten diese großartige Band zum Vergleich heranziehen. Das ist nicht ganz falsch,…

  • William White – Undone

    Von Barbados in die Schweiz – es ist schon manchmal erstaunlich, wohin es einen verschlagen kann. Nach dem College ist William White also in das Heimatland seiner Mutter gekommen, aber trotz dieser doch recht gewaltigen Umstellung hat er anscheinend nichts auf dem Weg an Kreativität und der musikalischen Erfahrung aus der Jugend verloren. „Undone“ ist…

  • Midwest – Whatever You Bring We Sing

    Italienischer Alternative Country? Das hört man doch eher selten und, seien wir ehrlich, besonders aufregend klingt diese Schublade nicht wirklich. Allzu selten kommt es vor, dass uns von der Halbinsel überraschende, intelligente Musik erreicht. „Whatever You Bring We Sing“ ist allerdings eine Ausnahme, die wunderbar in den Kontext europäischer Americana-Rezeption passt, die das Alt Country…

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