Punkrock ist nicht tot Die Hype-Maschinerie der britischen Musikpresse läuft auf Hochtouren und man muss schon arg aufpassen, um die…
Punkrock ist nicht tot Die Hype-Maschinerie der britischen Musikpresse läuft auf Hochtouren und man muss schon arg aufpassen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Da werden uns Namen wie The Subways, The Rakes, Nine Black Alps, Hard-Fi oder die Editors um die Ohren geschlagen und letzlich bleibt das ganze Geschmacksache. Großartigen Geschmack beweisen jedenfalls…
Ob jemals wieder ein Album von Sigur Ros so eindrucksvoll in schönster Erinnerung des ersten Hörens bleiben wird wie „Ágaetis Byrjun“, bleibt anzuzweifeln – damals hatte es einfach andere Voraussetzungen gegeben, man kannte die Band aus Island schlicht und ergreifend nicht, wusste nicht, was da auf einen zukommt und war genau deswegen so positiv überrascht.…
Platte der Woche KW 37/2005 „Do you still love me? Do I have the chance again?“ sangen dEUS im einzigen neuen Lied ihres quasi Best Of-Albums „No More Loud Music“, das 2001 erschien. „You’ve lost that feeling, you want it again“, hieß es da weiter im Lied „Nothing Really Ends“, das eine Hoffnung auf ein…
Falls Ihnen das Warten auf ein neues Postal Service-Album schwerfällt, sollten Sie es mal mit dieser Platte des kanadischen Duos Hexes & Ohs versuchen. Apropos Kanada. Was dort momentan in Sachen Pop passiert, kann einem nur die Freudentränen in die Augen treiben. Erwähnt seien neben Arcade Fire hier nur noch Broken Social Scene oder die…
Dawn ist Anfang zwanzig, vor einiger Zeit von Louisville Kentucky nach NYC umgezogen und arbeitet dort als Aufnahmeassistentin in verschiedenen kleinen Studios. Vor drei Jahren hat sie eine Platte aufgenommen, die bis heute in den USA im regulären Handel nicht erhältlich ist. Das französische Ocean Music Label hat das Material nun endlich veröffentlicht und wir…
Noch kürzlich hätte ich keinen Cent auf die Rückkehr des Twee-Pop gewettet. Umso mehr freut man sich, dass das allgemeine 80er-Wave-Revival scheinbar auch eine andere Pop-Spielart dieses Jahrzents dem Vergessen entrissen hat. Was sich heute in den angelsächsischen Ländern Twee-Pop nennt, steht nämlich genau in der Tradition des Spätachtziger-Gitarrenpop englischer Prägung. C86, Sarah Records, Bristol!…
Das junge Glück. Eine Redewendung, die wir von frisch Vermählten her kennen. Meistens mit der Konotation, dass man das junge Glück nicht stören will. In diesem Falle reden wir aber von einer Band, die sich Junges Glück nennt, und die wir keiner einsamen Turtelei überlassen wollen. Denn es lohnt sich zuzuhören. 1999 in Rendsburg gegründet,…
75 Minuten 100% Kunst und dann gings bergab Der sehr junge Schotte Jonathan Rice, der sich bei beiden Konzerten – aus welchen Gründen auch immer – als Kalifornier ausgab und mit einem Cover von „Cold Jordan“ begann, wirkte eher austauschbar, auch wenn er in Berlin doch tatsächlich eine Zugabe spielen durfte. Das konnte nicht darüber…
Auch wenn man es tunlichst vermeiden sollte, unbedingt für jede Band die passende Ecke finden zu wollen oder – wenn dies nicht möglich sein sollte – aus dieser Ratlosigkeit heraus neue Begriffe zu kreieren, und auch wenn wir anlässlich der „Transatlanticism“-Platte die Band als „Jenseits der Schubladen“ beschrieben hatten, darf man im Falle von Death…
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