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  • Margin – Psychedelic Teatime

    Abwarten – und psychedelischen Tee trinken! Margin liefert dazu den Rohstoff und Soundtrack in einem – das durchaus beindruckende Solo- bzw. Projektdebüt aus Berlin macht nämlich keine halben Sachen: Das die Teezeremonie eröffnende „A Mysterious Cup Of Tea“ (was mag DA drin gewesen sein?) empfängt mit sanften Akustikgitarren und ebensolchem Gesang, schaukelt sich dann über…

  • Amplifier – Mystoria

    Ist doch „mystoriös“, wie die Truppe aus Manchester es immer wieder schafft, zu überraschen. Das aktuelle Werk ist weniger geschliffen, vertrackt arrangiert und auch weniger pompös als „The Octopus“. Und es zeigt eine deutlich lebendigere Gangart als das überwiegend ruhige „Echo Street“. Und ist doch unverkennbar Amplifier. Mit dem hart riffenden Aufmacher (Gitarrist Steve Durose…

  • Electric Orange – Volume 10

    Wer wie der Rezensent das Aachener Klangzauberkollektiv nur von ihren vorzüglichen Alben „Platte“, „Morbus“ und „Fleischwerk“ kennt, ist zunächst einmal irritiert von dieser Nummer 10 – und dann doch umso mehr geflasht. Richtig, die sonst mit unnachahmlich sägendem Sound eingesetzte Orgel von Dirk Jan Müller fehlt hier bzw. ist nur ganz sanft vertreten, beispielsweise bei…

  • Opeth – Pale Communion

    Was ist das kontroverse Vorwerk „Heritage“ abgefeiert, fast genau so oft aber auch in der Luft zerfetzt worden. Unsereinemwelchen hat es nie allzu viel bedeutet, umso überraschender kommt die spontane Begeisterung für diese Kommunionsfeier! Wieder singt der diesmal ohne Guitar Credits genannte (!) Mikael ausschließlich clean/grunzfrei, wieder findet sich vergleichsweise mehr Widerhall von steinalten Scorpionsplatten…

  • Paul Gilbert – Stone Pushing Uphill Man

    Das neue Album von Guitar Maestro Paul Gilbert (u.a. bekannt von den wiedervereinten Mr. Big, Racer X, G3) ist nach dem tragischen Steineroller Sisyphus benannte. Es könnte mancheinen interessieren, hat der Saitenhexer hier doch wichtige Songs seiner Lieblings-Vokalisten in instrumentale Versionen verwandelt. Was gerade mal den Titanen des Fachs wie beispielsweise Jeff Beck schon gelang,…

  • Maybeshewill – Fair Youth

    Postrock aus Leicester, die Vierte. Die fleißig tourenden instrumentalen Begleiter bzw. Wegbereiter für progressive Household Names wie Mogwai, Toundra oder Long Distance Calling bleiben ihrem Stil treu, erfüllen somit alle Erwartungen – und lassen den Hörer dennoch nach knapp 50 Minuten zumindest teilweise unerfüllt zurück.Ob das an der allmählich unübersichtlich werdenden Masse der schon verkonsumierten…

  • Hattler – Live Cuts II

    Einfach prägnant formuliert: „Wer mit Kraan den Jazzrock prägte, mit Tab Two den Hip Jazz erfand und den Bass als Melodieinstrument etablierte, wird es schwerlich lieben, auf der Stelle zu treten.“ Gut sortierte Proggies und Kraut-Gärtner werden Kraan so schnell nicht vergessen – ebenso wenig allerdings wie den bereits reichlich früher melodieführenden Bass von beispielsweise…

  • Heavy Summer Break Festival – 26.07.2014 – München, Feierwerk

    Have a Summer Break… …have a Festival! Es hörte sich wie eine verrückte Idee an: Für „nur“ ein Underground-Festival und für lediglich einen Tag 600 km nach München knattern…? Doch da sich alle anderen Randbedingungen so ausgesprochen gelungen zusammenfanden und weil es ja schließlich um nichts weniger als die „Förderung der Rock- u. Metal-Musikkultur“ ging,…

  • Compilation – Live At Wacken 2013

    Ganz kurz: Die perfekte Rückspultaste für ein offensichtlich mal wieder gut gelungenes W:O:A! Während man vor einigen Jahren den Eindruck bekommen konnte, die Programm-Macher seien ein wenig eingefahren oder gingen zu sehr auf Nummer sicher („An welchem Tag spielt Saxon?“, „Ist dieses Jahr In Flames dabei oder nächstes?“ schienen noch die spannungsvollsten Fragen zu sein),…

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