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  • TNNE – The Clock That Went Backwards

    2011 hatte es nach einem Split so ausgesehen, als wäre der Name des Luxemburger-Neoprog-Ensembles No Name endgültig dem Vergessen anheimgestellt. Doch als Sänger Patrick Kiefer den Keyboarder und Hauptkomponisten Alex Rukavina eher zufällig wiedertraf, wurde aus einem Song schnell wieder mehr – nämlich The No Name Experience oder auch TNNE. Gemeinsam mit Michael Volkmannn (guit),…

  • Iluvatar – From The Silence

    Fans der Neoprog-Band aus Baltimore gerieten in erhebliche Wallungen, als das erste Lebenszeichen seit über zehn Jahren angekündigt wurde. Rechtfertigt die Nachricht „Aus dem Schweigen“ die Vorfreude?Ja insofern als von Glenn McLaughlin (voc, perc), Dennis Mullin (guit), Jim Rezek (key), Dean Morekas (bss, back voc) und Chris Mack (drms) alle alten Trademarks aufgeboten werden –…

  • Chicago – 06.07.2014 – Bonn, Kunst!Rasen

    Stimmungsaufhellende Männergruppe Chicago wird vom Billboard Magazine unter die 100 größten Acts aller Zeiten gezählt. Als sie die diesjährige Open Air-Saison auf dem Bonner Kunst!Rasen eröffnen, wirkt das Ganze teilweise wie das musikalisch prächtig untermalte Treffen einer Männergruppe: auf (mit neun Prachtexemplaren) wie auch vor der Bühne. Klar ist es weniger überraschend, wenn mehr Herren…

  • Anubis – Hitchhiking To Byzantinum

    Verträumter Artrock aus Australien, die Dritte: Der Byzanz-Trip per Anhalter führt dabei überwiegend gemächlich durch floydige Gestade. Die entsprechenden Reiseimpressionen entstehen vor allem durch David Eatons Keyboards, in vermindertem Umfang auch durch ein gewisses Schluchzen in vielen von Robert James Mouldings Gesangs- und manchen der Gitarrenlinien von Douglas Skene sowie Dean Bennison. Die Verwendung des…

  • D Project – Making Sense

    Direkt hinter Anubis‘ aktuellem Werk genossen (s. dort), gewinnt das D Project gleich in mehreren Disziplinen: Auch hier ist britischer Progrock der Siebziger Jahre eine wichtige, gut durchhörbare Inspiration, doch das Recycling wird von Stephane D(esbiens) und seinem Projekt-Team immerhin so angegangen, dass neue Effekte entstehen. Etwa bei der Kombination von hartem Rock-Riffing und „LaLaLa“-Chören…

  • moe. – No Guts, No Glory

    Für diese „Jam-Band“ muss man keine eher geschwätzig als inspiriert wirkenden Solier-Orgien ertragen (man denke etwa an manche Grateful Dead-Auftritte…) und auch keine Angst vor teils nur schwer nachvollziehbaren Strukturen haben (Phish?). Nein, die Band mit dem Punkt im Namen schreibt kompakte Songs mit Punkt und Komma, worin sie bisweilen an Umphrey’s McGee, The String…

  • Tiles – Off The Floor 02

    Der jazzige Walking Bass auf den ersten Takten von „Patterns“ leitet in die Irre: Tiles spielen immer noch an Rush & Co. geschulten ProgRock bis ProgMetal, gestatten sich dabei aber eher als ihre großen Vorbilder auch mal eine kleine Irreführung und musikalische Scherze. Die US-Amerikaner begehen ihr zwanzigjähriges Bestehen mit dem zweiteiligen „Off The Floor“,…

  • Tim Bowness – Abandoned Dancehall Dreams

    Tim Bowness (u.a. Henry Fool) ist ein begnadeter Teamplayer und Kooperationspartner, vgl. u.a. Steven Wilson (No-Man), Robert Fripp, OSI, Hugh Hopper, Richard Barbieri, Judy Dyble, Peter Chilvers, aber auch Alice. Dieses zweite Soloalbum aber trägt folgerichtig nur seinen Namen, auch wenn Meister ihres Fachs wie Pat Mastelotto (drms%3B u.a. King Crimson), Colin Edwin (bss%3B Porcupine…

  • Jack Foster III (Jazzraptor) – Apple Jack Magic

    Neues von Jack Foster (guit, voc): seine „Apple Jack Magic“ hat allerdings nichts mit Jazz-Velociraptoren zu tun, sondern holt ihre „Magie“ mehr aus Melodieseligkeit und stilistischer Vielfalt zwischen poppigem Rock („Saga“), Bluegrass (das von Lynda Upthegrove gesungene „Bluegrass“) und dezentem Progrock (das angenehme „Take A Little Time“). Die Mitwirkung von Robert Berry (bss, drms, keys,…

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