Die generell gutartige „Prime Cuts“-Serie des niederländischen Magna Carta-Labels featuret aktuell und hochverdient den Ausnahme-Bassisten und Stick-Spieler Tony Levin (u.a.:…
Die generell gutartige „Prime Cuts“-Serie des niederländischen Magna Carta-Labels featuret aktuell und hochverdient den Ausnahme-Bassisten und Stick-Spieler Tony Levin (u.a.: John Lennon, langjährig bei King Crimson, Alice Cooper, David Bowie u.v.a.). Dabei konnte man vor allem für Prog-Fans aus dem Vollsten schöpfen. Schon Track 1, „Kindred Spirits“ vom Prog-Supergroup-Projekt Liquid Tension Experiment, bezaubert ganz uneitel…
Der in Belgien lebende Sohn eines Italieners und einer Kroatin Dushan Petrossi hat durch vorhergehende Iron Mask-Gesichtskosmetik sowie die Band Magic Kingdom seine Visitenkarte im Bereich Neoclassical Metal bereits mehrfach abgegeben – man kennt ihn als rasenden Flitzefinger in der Nachfolge eines Yngwie Malmsteen (obwohl er einst im Interview beschwor, diesen Stil entwickelt zu haben,…
Den bislang wenig bekannten Mr. Thorne konnten Besucher der letzten Spock’s Beard-Gigs schon als Pausenmusik genießen – womit sich Nick D’Virgilio und Co. wohl für die angenehme Zusammenarbeit beim vorliegenden Album bedanken wollten. Verständlich, denn den gemeinsam gehabten Spaß glaubt man auch von Konserve noch wahrnehmen und teilen zu können. Die ersten Assoziationen beim Zuhören…
Der ehemalige At Vance-Frontmann Hartmann ist auch durch seine Mitwirkung bei den Rockopern Avantasia oder Genius sowie mit Empty Tremor (Band von Genius-Macher D. Liverani) positiv beleumundet. Obwohl sein Soloalbum (wie beim Label Frontiers ja naheliegt) durchaus dem melodischen Hard Rock zuzurechnen ist, macht die Platte überraschend großen Spaß – etwa so, wie wenn einem…
Seit 1999 züchten die Bottroper EOD schon an ihrem „Bastard aus den agressivsten Metalstilen“ (sprich: Death) und „rohesten Hardcoreelementen“ herum. „Dedicated To The Extreme“ ist nun der programmatische erste Langspieler und der erste für Alveran Records (im Vertrieb von Century Media). Sänger Kevin Otto erinnert nicht wenig an den Oberrülpser von Obituary, vor allem bei…
Underground, Florida, Sümpfe, laut grunzende Kaimane – bei wem’s da klingelt, dem fallen natürlich Obituary, Morbid Angel, Malevolent Creation oder die unvergessenen Death ein. Das heutige Divine Empire rekrutierte sich ehedem komplett aus ehemaligen M. Creation-Mitgliedern (Gitarrist J.P. Soars, Sänger / Bassist Jason Blachowicz und der frühere Drummer Derik Roddy – heute dreschflegelt Duane Timlin),…
Alarmstufe Rot im Grindcore-Lager: Drei Jahre nach „Order Of The Leech“, dem letzten richtigen Studioalbum des Quartetts um Mark „Barney“ Greenway, gibt es nun wieder eine Vollbedienung was musikalische Brutalität im Kurz-und-bündig-Format, beißend sozialkritische Texte und erfreulicherweise auch einmal was Abwechslungsreichtum angeht. Für letzteren Vorzug sorgt etwa die beachtliche Gästeliste: „The Great And The Good“…
Lady Macbeth aus Shakespeares so blutiger wie gruseliger Tragödie ist eine der schlimmeren Furien der Dramenliteratur, die ihren Gatten aus eigenem unstillbaren Ehrgeiz zum Morden treibt und zumindest davon spricht, selbst ein eigenes Kind zu töten, wenn ein Schwur es von ihr verlangen würde. Die Lady der US-Sängerin Lana Lane erzählt diese – nun natürlich…
Jugendstilmusik? Jedenfalls hat sich diese italienische Band nach dem Wiener Sezessions-Begründer Gustav Klimt (am bekanntesten wohl „Der Kuss“) sowie seinem Todesjahr benannt. Doch während Klimt sehr ornamental und unter plakativer Nutzung von Gold- und Silberfarben malte, arbeitet „Dopoguerra“ mit gedeckterten Tönen, kommt erfreulich unaufgeregt, fast still und nachdenklich bzw. „erzählerisch“ daher. An musikalischen Assoziationen tauchen…
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