Das Quintett aus dem italienischen Pesaro könnte die melodische ProgMetal-Szene durchaus bereichern, jedenfalls nach ihrem nun vorliegenden Debütalbum zu urteilen.…
Das Quintett aus dem italienischen Pesaro könnte die melodische ProgMetal-Szene durchaus bereichern, jedenfalls nach ihrem nun vorliegenden Debütalbum zu urteilen. Die dramatischen Elemente ihres Songaufbaus wirken frisch und ungekünstelt, das Material ist erfreulich variatomsreich und die Band weist mal zur Abwechslung dem Piano (und nicht wie sonst Keyboard-Breitseiten) eine zentrale Rolle in den Arrangements zu.…
Rush hatten sich grad zum 30-jährigen „Firmenjubiläum“ ein Album geschenkt, auf dem sie IHRE Einflüsse aufarbeiten („Feedback“, vgl. Rezension auf GL.de). Da die Kanadier unbestreitbar stets selbst eine der einflussreichsten Bands in der Schnittmenge zwischen Prog und Rock / Metal gewesen sind, besteht natürlich auch kein Mangel an Tribut-Zahlungen an Peart, Lee & Lifeson Inc.…
Wenn Zakk Wylde (Black Label Society, Ozzy) die AOR-Karte ziehen würde, könnte er klingen wie der Gitarrist der unlängst reanimierten Europe, John Norum (sowie von Don Dokken, Glenn Hughes und dem L.A. Blues Authority-Projekt) auf „Chase Down The Moon“, dem rauchig-höhenarm eingesungenen ersten Stück seines ca. siebten Solo-Outputs. Und bei Nummer zwei – „Nailed To…
Für jedermann: Schwedisches ProgMetal-Quintett veröffentlicht nach fünf Studioplatten seit ’98 nun ihr in Göteborg aufgenommenes erstes Live(doppel)album. Für Fans: Dies ist eine nahezu ultimative, 113 Minuten lange Wunscherfüllung – mit „Recreation Day“ oder „When The Walls Go Down“ (begleitet von einem echten Streichquartett), gefolgt von „Harmless Wishes“ sind viele der allerwunderbarsten Stücke der Immergrauen in…
Die Ersten werden die Letzen sein: Die erste Ayreon-Veröffentlichung überhaupt erfährt zehn Jahre nach dem Release auf Transmission Records die Ehre einer Neuauflage seitens Arjen A. Lucassens neuem Label InsideOut. Diesmal entschied man sich dafür – anders etwa als bei dem grundlegend überarbeiteten „Actual Fantasy“-Album -, hier die Originalaufnahmen unverändert wiederaufzulegen (Disc 1). Allerdings ergänzt…
Fans der aller ersten Stunde mögen (ähnlich wie bei Metallica, und da zu Recht) auf ewig den ersten drei Kreator-Alben nachweinen, unsereiner findet aber, dass zumindest unsere Ruhrpöttler jetzt endlich wieder auf allen Zylindern laufen. Während „Violent Revolution“ noch einen Flirt mit der zugegeben erbarmungsloseren Vergangenheit versuchte, schafft das aktuelle Album den Brückenschlag über die…
Wie ein Spiegelei brutzelnde Marshalls, mit Bottleneck zum Schluchzen ge(t)riebene Les Paul-Gitarren und dann diese Stimme zwischen Frees Paul Rodgers und Chris Robinson / Black Crowes: Obwohl Tishamingo auch nach eigenen Aussagen eine Southern Rock-Band sind, auch wenn mit „Poison Whiskey“ ein Lynyrd Skynyrd-Cover enthalten ist – das neue Album „Wear n‘ Tear“ führt jede…
Zarte Neoklassik aus dem Hause Hackett To Bits, geschrieben von Steve, und dargeboten vom Meister selbst an der Konzertgitarre sowie von einem achtköpfigen Kammerensemble inclusive Brother John (flt). Das suitenhafte Instrumentalwerk ließ sich vom Orpheus-Mythos (genau – dem Typ, dessen Musik sogar den Höllenhund Zerberus besänftigen und Menschen aus dem Totenreich wieder loseisen konnte!) zu…
Falls sich noch jemand an die wundervolle Death / Doom-Band Dark erinnert: Mourning Beloveth aus Irland klingen wie eine verlangsamte, an My Dying Bride geschulte Fortsetzung der Musik dieser viel zu früh von uns Gegangenen. Heißt: Tiefe Growls mischen sich mit unverzerrten Gesangs-, oft mehr Rezitationspassagen%3B zweistimmig warm angezerrte Gitarren dominieren die Klangfarben, während die…
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