Im bescheidenen Untertitel heißt dieses Magnum Opus „The little boys‘ heavy mental shadow opera about the inhabitants of his diary“.…
Im bescheidenen Untertitel heißt dieses Magnum Opus „The little boys‘ heavy mental shadow opera about the inhabitants of his diary“. Man merkt schon: Hier wird gewortspielt, auf klassische musikalische wie literarische Medien angespielt, das Neonzeichen „Anspruch“ leuchtet mehrfach kräftig auf – und da ist für ein solches Projekt natürlich ein Name wie Abydos gerade angemessen.…
Und hier ist er ja auch schon, der durch die prächtige Split-EP mit Wooly Mammoth vorbereitete neue Langspieler von Stoner-Paps Scott „Wino“ Weinrich und seiner Hidden Hand. Die Produktion und eigene Beiträge seitens J. Robbins (u.a. At The Drive-In) sowie der Umstand, dass sich Wino beim Gesang mit Bassist Bruce Falkinburg nicht nur abwechselt, sondern…
„I love the sound of napalm in the morning“, könnte man in Abwandlung eines (schlimmen) Filmzitats sagen. Die Auswahl an zur Verfügung stehenden Morgenliedchen der britischen Grindcore-Institution um Mark „Barney“ Greenway ist soeben wieder ein entscheidendes bisschen größer und damit auch schwieriger geworden, denn in Fortsetzung der ’99er Mini-CD huldigen Napalm Death auch auf dem…
Mit gruseligem, slayerartigem Doppelgitarrenwehklagen erhebt sich das achte Album der Schweden zu „Last Journey“ aus dem Familiengrab. Insgesamt scheint der Band der neue Schlagwerker Pelle Ekkegren (auch: Coercion) enorm gut zu bekommen, jedenfalls wirken die neun Old School-Hausaufgaben der Death Metal-Pioniere endlich mal etwas abwechslungsreicher. Die Mannen um Chefgrunzer Ola Lindgren mögen erkannt haben, dass…
Schlicht wunderschöner, nordisch beeinflusster Neofolk aus deutschen Landen: Anja Hövelmann, Aline Deinert, David Zaubitzer, Marten Winter und Meinolf Müller verbindet die Liebe zu handgemachter Musik, wohlverstandener Romantik, im besten Sinne „einfachen“ Weisen – sowie ihre der Edda entlehnten Band „Neun Welten“. Diese legt nun eine rundum empfehlenswerte Mini-CD mit drei Kompositionen vor, in die mindestens…
Roots-Blues für Genießer: „Change“ ist bereits der neunte Output der kanadischen Sängerin, Gitarristin und Komponistin, die vorliegenden 50 Minuten entstanden jedoch erstmals bei einem Live-Autritt. Dieser wurde in Toronto mitgeschnitten, ohne dass eine Veröffentlichung geplant gewesen wäre. Dem ausschließlich akustisch dargebotenen Material tut dies ebensowenig Abbruch wie der ursprünglich belassene Sound ohne Overdubs etc. So…
„Critical Mass““ ist ja nun auch schon wieder zwei Jahre her, die Wartezeit auf das nächste Threshold-Opus wurde allerdings durch die Live-Audio- und DVD-Konserve „Critical Mass“ hochvergnüglich überbrückt. Nun also „Subsurface“. Gar nicht unter- oder hintergründig kommt das Material allerdings noch mehr als schon beim 2002er Vorgänger fast schon radiofriendly daher, ein ohrwurmverdächtiger Refrain jagt…
Auf diesem ersten Longbläher (40 Min.), einer gleichnamigen Debüt-EP aus dem Jahr 2003 folgend, der Heidelberger ertönt – jedenfalls für des Rezensenten Ohren – staubtrocken rockendes Stoner-Material, auch wenn die Promo-Info Vorlieben für Steely Dan und Rachmaninoff dazurenommieren möchte. Ist ja auch wurscht, denn das von den Heidelbergern auf „Isle Of…“ Gebotene ist auch ohne…
Neil Peart, Geddy Lee und Alex Lifeson werden 30. Als Band wohlgemerkt. Zur Feier gibt es nach aasig langer, stets finanziell begründeter Europaabstinenz endlich auch mal wieder’n paar Live Dates für die deutschen Fans. Und gibt es diese Jubiläums-Veröffentlichung, die allerdings Rush-untypisch ausgefallen ist: Auf gerade mal knapp soviel Minuten wie Dienstjahren (27) begeben sich…
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