Eine Compilation nur mit Stücken von Schlagzeugern – das klingt außer für selber Felle prügelnde Leser erstmal nicht unbedingt nur…
Eine Compilation nur mit Stücken von Schlagzeugern – das klingt außer für selber Felle prügelnde Leser erstmal nicht unbedingt nur einladend. Und natürlich ist diese gemeinsam mit dem Modern Drummer Magazine entstandene Sammlung in allererster Linie für die Leute auf den kleinen Höckerchen selbst gedacht. Trotzdem sollten hier gerade Freunde von Crossover-Experimenten zwischen Jazz und…
Gitarrengott Steve Morse (u.a.: Deep Purple, (Dixie) Dregs, Solo) hatte mit „Major Impacts“ bereits vor vier Jahren seinen Inspirateuren in einer Weise gehuldigt, die Instrumentalmusikhasser jedes Zimmer verlassen und Gitarristen spontane Anbetungshaltung annehmen lässt. Doch weil ein stilistisches Chamäleon und offener Weltbürger (u.a. übrigens auch ausgebildeter Linienpilot) wie Morse viele, viele Eindrücke aufnimmt und verarbeitet,…
Die deutschbritische Freundschaftsformation donnert uns hier ihr bereits neuntes Studiolangwerk um die Ohren. Der Nachhall vermag eindrucksvoll zu unterlegen, was das Besondere an diesen Masters of Melodic Metal ist: Wo die meisten Kompositionen der lieben, dauergewellten Konkurrenz meist eine gewisse Peinlichkeit umwabert, ganz besonders wenn es zum Äußersten, der typischen Metal-Ballade kommt, macht „Thunderdome“ vom…
Schwachsinnige CD-Preise treiben die Menschen zum Download. Statt diese zu kriminalisieren, wie einige Major Labels, kann man doch aber auch Mehrwerte schaffen. So legt Mascot Records dem aktuellen Opus von Paul Gilbert, Ex-Gitarrist von Mr. Big, zum gleichen Preis eine vollwertige zweite CD des Künstlers bei. Zur Nachahmung empfohlen – um so mehr, als hier…
Finnland, ewiges Halbdüsternis, junge Musiker, Gothic Metal – muss man wirklich noch mehr sagen? Hier eigentlich schon: Obwohl speziell der Curtain Raiser „Suicide Serenade“ im Titel wie Gestus und Melodieführung ziemlich unverkennbar in Richtung der erfolgreichen Kollegen von Sentenced schielt. Doch schon „Darkness“ (mit leichtem Entwined-Einschlag) zeigt größere Vielfalt. Das setzt sich bei der Weltschmerzhymne…
Zugegeben inflationäre Reizworte: Unplugged Album, Live Album, Best Of… Dennoch ist dies eine der stärksten Veröffentlichungen des schon nicht mehr ganz knusprigen Jahres. Denn zum einen können The Gathering ja nichts für die Übersättigungen und Marketingspielchen dieses speziellen Marktes. Und zum anderen klingt der Mitschnitt zweier spezieller, im Spätsommer in Nijmegen stattgehabten Konzerte ungefähr wie…
Dänen lügen nicht, zitieren aber gerne und verweisen dabei auf ihre umfassende humanistische Bildung: So verweist etwa der Bandname auf Emily Brontees klassisches Schauer-Opus, das schon Kate Bush zu einem Welthit inspirierte%3B der Albumtitel belehnt einen Roman von Thomas Hardy (sowie den korrespondierenden Film von John Schlesinger) und das Intro „Gather Ye Wild“ ist beim…
Diese „Zeitreise“ der ungekrönten Könige des deutschen Melodic Rock vermittelt auf Anhieb den Eindruck großer Ausgereiftheit und Ausgeglichenheit. Wenn auch vielleicht die ganz großen, unaustreibbaren Ohrwürmer wie „Kingdom Of The Night“ diesmal fehlen mögen, so freut man sich an der Vielseitigkeit des Gebotenen und der ausgezeichneten, von Dennis Ward von den Kollegen Pink Cream 69…
Das letzte Tribute-Album, wie uns der Titel nahelegt, können uns Baltimoore wohl doch nicht versprechen. Ebensowenig wie „das Endgültige“. Was Björn Lodin und seine Mannen aber schaffen, ist uns dazu zu kriegen, bei ganz alten Heulern nochmal ein neues Ohr zu riskieren. Mit dieser Scheibe ist es, wie wenn beim Konzert als Vorgruppe eine Coverband…
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