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  • Midnite Club – Running Out Of Lies

    Coverversionen von Duran Duran sind ja nun nicht unbedingt dasjenigewelchem man heute unbedingt d e n riesigen Chartserfolg prophezeien würde. Das Projekt „Midnite Club“ pfeift drauf und juchzt auf ihrem Debüt eine durchaus interessante Melodic Rock-Fassung von „Wild Boys“ ein. Hierfür verantwortlich zu machen sind Clubchef, Gitarrist und Hauptautor Stephen Seger (ex-Mr. Hate), sein Bruder…

  • Haste – The Mercury Lift

    Wer Into Eternity mag, müsste auch Haste lieben. Wie bei den kanadischen Sonderlingen beruht auch bei den sechsköpfigen Hektikern aus Alabama das Soundkonzept auf reizvollen Gesangsarrangements, die effektvoll aus tiefen (auch schon mal fast gegrunzten) und hohen (meist cleanen, strahlenden) Stimmanteilen zusammengestellt sind. Dieser, teils durch moderne Aufnahmetechnik, teils durch Gastvokalisten noch verstärkten stimmlichen Doppelspitze…

  • Neal Morse – Testimony

    Die Sturmflutwellen, die Neal Morses Auszug aus dem unheiligen Land der von ihm und seinem Bruder gegründeten Progrock-Band Spock’s Beard im sonst eher betulichen Prog-Lager geschlagen hat, wollen wir an dieser Stelle wahrlich nicht wiederholen. Der Hinweis sei aber erlaubt, dass Mr. Morse, von dem zunächst Aussagen kursierten, er würde sich fortan nur noch seinem…

  • Jethro Tull – A New Day Yesterday

    Auf zehn Jahre mehr oder weniger kommt es bei Tull auch nicht mehr an: Für diese DVD im annähernd 35. Dienstjahr der britischen Folk- / Bluesrock-Urgesteine hat die EMI das eine Dekade alte VHS-Video „25th Anniversary Collection“ genommen und mit Zusatzmaterial versehen. Auch dieses treibt „A New Day Yesterday“ allerdings nicht über die 90-Minuten-Marke. Clou…

  • Cargo City – Life With Sunglasses

    Obwohl der Name dieser Band an die Frachtgutabteilung des Frankfurter Flughafens erinnert und sie sich dem Vernehmen nach aus einer Stuttgarter Emo-Core-Band zur heutigen Schönheit und Spannbreite entpuppte, nimmt sie sich und den Hörer über die gesamten 45 Minuten dieses Debüts nicht ernst – und trotzdem gefangen. Das hat damit zu tun, dass die fast…

  • Steve Howe’s Remedy – Elements

    „Across The Cobblestones“ hebt zwar mit Vogellauten an, wie gewisse epochale Stücke von Steve Howes Hausband Yes, aber Yes-Umfeld-Alles-Käufer seien trotzdem fairerweise gewarnt: Weder mit den frühen Yes-Großtaten wie „Close To The Edge“ noch mit Howe-Soloausritten von „Tomorrow“ über „Homebrew“ bis hin zu „Skyline“ hat dieses „Remedy“ genannte Projekt allzuviel zu tun, obwohl alle Stücke…

  • In Flames, Pain – 10.10.2003 – Köln, Live Music Hall

    Schwedenhappen flambée Ein Abend so recht zum Vorurteile dahinmeucheln: Unsereiner hatte beispielsweise bislang eigentlich immer gedacht, dass Pain, die in Reviews stets als sowohl auf Electronica-/Dance- wie auf Metal-Beinen stehend beschrieben werden, eher Ohrschmerzen verursachen müssten und diese Band bei dem heutigen Package folglich eher mit in Kauf genommen: Großer Fehler… Hatte zwotens gedacht, dass…

  • Do Make Say Think – Winter Hymn Country Hymn Secret Hymn

    Musik für Menschen, denen es nichts ausmacht, wenn für Minuten der Pegel unter die Hörgrenze sinkt und dann plötzlich in der Art von Godspeed, Mogwai oder aber auch The Cancer Conspiracy eine Gitarrenattacke daran erinnert, dass man ja Musik aufgelegt hatte…DMST sind sicher in ihrer Art einzig. Doch Musik, die so konzipiert ist wie etwa…

  • Nickelback – The Long Road

    Seit Anfang vergangenen Monats dudelt die neue Nickelback-Single „Someday“ schon als Einstimmung durch die Stationen – passende Vorwarnung auf diese mit 41-Minuten nicht gar so lang ausgefallene „Long Road“. Nach mehrfachem Beschreiten derselben wünscht man sich das Album auch im CD-Zeitalter nicht länger, weil die hier vorherrschende totale Vorhersagbarkeit auch durch ihre Einlösung durch noch…

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