Es dürfte ja mehr Tribut-Alben für die „Eiseren Jungfrauen“ geben, als Sand am Meer oder Jungfrauen am Bandestrand. Das Besondere…
Es dürfte ja mehr Tribut-Alben für die „Eiseren Jungfrauen“ geben, als Sand am Meer oder Jungfrauen am Bandestrand. Das Besondere an dieser Compilation scheint zu sein, dass eben nicht nur Bands aus dem (stark von Maiden geprägten) Power Metal-Bereich zum Tributspenden gebeten wurden. So führt beispielsweise die Stonerkapelle Solace eingangs schön vor, wie „Another Life“…
Es mag Zeiten gegeben haben (so um das erste Woodstock herum), wo zumindest Gitarrenschüler für Leslie Wests Ton und endlos-weiches Feedback getötet hätten. Das dürfte aber wirklich ebenso lange vorbei sein, wie die Zeiten von Wests Band Mountain oder des Projekts West, Bruce & Laing. Seither begegnete uns Mr. West nur noch gelegentlich auf Gitarrensamplern…
Nach „Alive On Planet Earth“ schon das zweite Doppel-Live-Album der seit ’95 als Flower Kings veröffentlichenden Schweden. Fans der Schweden haben immer – wie bei Roine Stolts extra hierfür gegründetem Projekt Transatlantic – das große Format geliebt, die opulenten Longtrack-Schinken, kurz die „Epics“. Und episch geht es bei diesem als Doppel-CD, Doppel-DVD sowie als Vierfach-Whopper…
Das fünfte Album von Trent und Wayne Gardner trifft auf eine durch ihr vorzügliches Vorwerk „Hundred Year Flood“ aufgeheizte Erwartungshaltung. Außerdem entgeht kaum ein Progmetal-Album den Vergleich mit der von Trent Gardners „Leonardo“-Projekt wolkenkratzerhoch gelegten Messlatte. Die überspringt „Impossible Figures“ allerdings nicht, was u.a. am simpleren, strafferen Aufbau des aktuellen Albums liegen dürfte. Überdies fehlt…
Früher hätte man sich mindestens zweistündig durch die CD-Sammlung fräsen müssen, um hernach eine derartig Schneedrift-taugliche Autofahrcassette mit Bluesrock zusammen zu haben – heute kann man ebensogut zu „Where Blues Meets Rock“ greifen. Denn was alle Aufnahmen auf diesem bereits zum fünften Male erscheinenden Label-Sampler (neben der Tatsache, dass alle Künstler bei Provogue veröffentlichen) verbindet,…
„Mystery Tracks“ ist sowas wie Steve Vais musikalische Autobiographie. Sie lässt Höhepunkte wieder erleben, arbeitet Raritäten und Ausnahmeerscheinungen heraus und versucht einige Erklärungen. Hierzu nimmt sie sich Zeit und Raum, soeben erschienen Teil 3 und 4 auf Vais eigenem Favored Nations-Label. Teil 3 versammelt rare Bonustracks von Japan-Editionen mit rarem Demo-Material, wobei etwa „Just Cartilage“…
Mit den Poverty’s konnte man immer schon Prog-Hasser zu dieser Stilrichtung bekehren oder zumindest zeitweise ruhig stellen. Denn obwohl die Musik blitzgescheit aufgebaut ist, drängt sich die Komplexität nie auf oder in den Vordergrund. Auch „The Chemical Chaos“ kann man wieder schlicht wie ein Rockalbum hören und genießen, ohne mit Kennerblick auf vertrackte gegenläufige Rhythmen…
„Süßer die Saiten nie klingen“? Weihnachtsallergiker können beruhigt sein – wenn man nicht auf das titelnde Wortspiel und die Herkunft einiger Titel achtet, ist es möglich, „Santamental“ ohne jeden „Jingle Bells“-Appeal als Rock-Blues-Jazz-Statement eines Weltklassegitarristen und seiner musikalischen Freunde zu genießen. Steve „Luke“ Lukather hat sich hier halt nur selbst das Geschenk gemacht, die Marzipancreme…
Wenn man in der richtigen Stimmung dafür ist, sind Tiamat-Alben eine sichere Mitschwing-Bank. Jenseits dieser glücklichen Fügungen wird man sich über viele Gestelztheiten von Johan Edlund & Co. allerdings entweder amüsieren oder ärgern. „Prey“ hat das Potenzial, all dies in 55 Minuten Laufzeit zu evozieren.Das Album wirkt durch die eingestreuten, kurzen instrumentellen Brücken und bruchlose…
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