Die Begnadigung der Spätgeborenen möchte man mit jenem so dicklichen wie kriminellen Altkanzler fast formulieren – alle, nach biologischen Möglichkeiten…
Die Begnadigung der Spätgeborenen möchte man mit jenem so dicklichen wie kriminellen Altkanzler fast formulieren – alle, nach biologischen Möglichkeiten wirklich nahezu alle Musikdinosaurier tauchen in diesen Jahren wieder auf! Auch wer die wahren Jazzrock-Pioniere Soft Machine verpasst hat, bekommt jetzt also noch einmal eine Chance zur Begegnung, eventuell live, auf jeden Fall aber mit…
Das genetische Material mag ja ärmlich sein, die kompositorische Substanz dieser musikalischen deutsch-englischen Freundschaft verrät jedenfalls jede Menge innere Reichtümer. Das aktuelle Album „Winter’s Edge“ (WE) ist das bislang dritte in einem „Jahreszeitenzyklus“, der 2001 mit „Summerland“ (allerdings das insgesamt dritte Album der Band) und mit dem auf diesen Seiten ausgiebig gewürdigten „Leap Into Fall“…
Perfektes Timing: Die ersten Herbstnebel erheben ihre melancholischen Trugbildgesichter und da ist sie auch endlich – die neue Anathema. Und sie haben es wieder einmal geschafft, die Vorfreude einzulösen: Die Band die sich von herbestem Krach zu den stilbildendenden Genreperlen „Alternative 4“ und „Eternity“ aufgeschwungen hatte, um dann auf ihrer Umlaufbahn um das neue Vorbild…
Adrian Barilari ist der Sänger der spanischen Heavy-Stars Rata Blanca, und dies ist sein erstes Soloalbum. Stilistisch bewegt es sich nahezu 100-prozentig auf den Gleisen des heldenhaften Powermetals in der Nachfolge des deutschen Melodiewunders von Helloween der „Keeper“-Phase. Barilaris Gesang, um den es hier ja primär gehen sollte, ist eine einerseits gekonnte, andererseits 1.000fach gehörte…
Warmes Bier und kalte Frauen treten in zufrienstellender Anzahl auf, „Bad Moons“ gehen auf, dass es nur so eine Art hat und Bo Diddley scheint mit Captain Beefheart zu jammen – so klingt (bildlich gesprochen) die neue, vorzügliche Platte von Omar & The Howlers. Versehen mit einer Gästeliste, bei der sowohl Blues- und Rockfans einspeicheln…
MVP steht für Mark Varney Project. Hinter dieser neutralen „Mogelpackung“, die aus labelpolitischen Gründen gewählt werden musste, verbirgt sich die Kooperation zwei der international besten Gitarristen des Jazzrock: Frank Gambale ist für seine Arbeit mit der Chick Corea Electric Band mit Ehrungen und Preisen nur so überhäuft worden. Und beim Namen Allan Holdsworth nehmen die…
Greg Howe ist einerseits ein Jazzgitarrist von hohem Ansehen und andererseits gern gebuchter Session- und Tourband-Mann für Popper der Größenklasse Michael Jackson, Justin Timberlake oder N’Sync. Wie Howe diese musikalischen Extremerfahrungen in sich vereinigt, kann nur er selbst wissen. Wir wiederum können nur vermuten, dass Veröffentlichungen wie diese zu seiner seelischen Hygiene beitragen: Mit „Extraction“,…
Interessanter Zwitter aus symphonischem ProgRock und AOR. Die Multiinstrumentalisten und Freunde von Kindesgebein an David Garcia (drms, keys, voc%3B ex-Mystery Bloom) und Bob Gilmartin (guit, bss, voc%3B ex-Mystery Bloom, ex-Phantom’s Opera) haben mit Produzent Eric Rachel in den New Yorker Trax East-Studios ihre ganz eigene Interpretation des Middle of the Road-Prog aufgenommen. Der kurze Opener…
Den Künster hinter einem der besten Gitarrenalben des ganzen Jahres werden leider mal wieder fast nur Gitarristen kennen: Greg Koch ist der oberste Promoter von Fender, des weltgrößten Herstellers von Gitarren und Verstärkern und Name hinter Produkten wie Stratocaster, Twin Reverb oder auch Rhodes. Koch und seine damalige Band Tone Controls war den Fender-Oberen Mitte…
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