Die warmen Klänge einer Hammond-Orgel ziehen verheißungsvoll (und an Emerson, Lake & Palmer oder Triumvirat erinnernd) in ein spannungsvolles ProgRock-Album…
Die warmen Klänge einer Hammond-Orgel ziehen verheißungsvoll (und an Emerson, Lake & Palmer oder Triumvirat erinnernd) in ein spannungsvolles ProgRock-Album hinein, das so etwas wie ein Generationentreffen der progressiven Rockmusik darstellt. Wer hätte sich nicht schon mal im Kopf ausgemalt, wie diese oder jene „Supergroup“ in dieser oder jener durch zeitliche Abstände eigentlich unmöglichen Besetzung…
Wacken Open Air 2003: Auf der Party Stage geben The Quill (etwa: Kiel, Stachel, Bohrer) ein Prelistening auf „Hooray! It’s A Death Trip“ für ca. 30 000 Musikinteressierte. Was damals und also beim allerersten Hören nicht hundertprozentig überzeugen konnte, macht von Konserve gleich etwas mehr Sinn: Hifi-Bedingungen tun vor allem Magnus Ekvalls Stimme enorm gut,…
Da deren ’99er Output „Phobia“ zu des Rezensenten Leib & Magenplätt(z)chen gehört, kam ob der Kunde von einem Live-Album der Österreicher natürlich Freude auf. Und die setzt sich auch bei fortgesetzter Beschallung mit der Ende 2002 in Salzburg eingedosten Soundkonserve unvermindert fort. Beginnt dieses pralle Pfund Prog- und Power Metal doch gleich mit „I.N.R.I.“, jener…
„What Do You Want From Me?“ hat sich der golfspielende Gruselaltmeister Alice Cooper im Opener seines neuen Albums wohl auch selbst gefragt – und die Antwort gleich mitgeliefert: Den selben zwar simpel gestrickten, aber engagiert gespielten und recht melodischen Sound, der Cooper seit etlichen Jahrzehnten zu einer Institution amerikanischer Rockmusik gemacht hat.Das aktuelle Line-Up besteht…
Am Totentanz der Altjungfern gibt es wirklich rein gar nichts auszusetzen: Sämtliche Trademarks – vielleicht mit Ausnahme von atemlosen Highspeed-Nummern – sind enthalten und werden auf hohem Niveau auf „Dance Of Death“ abgearbeitet: Die zarten Bass-Intros von Meister Harris, die abwechselnd satt einrastenden Soli der Gitarrendrillinge, das eindringliche Polizeisirenengeheul von „The Bruce“, Nicko McBrains entfesseltes…
Hinter The Urbane steckt Arena-Gitarrist John Mitchell. Das vermag aber auch nicht zu erkären, warum das Debüt der Briten eine derartige Familiengroßpackung von Ohrwürmern geworden ist. Mit verfrickeltem Prog hat „Glitter“ überhaupt nichts zu schaffen – geboten werden stattdessen knapp 70 Minuten spontan mitsingbarer Radiohitmusik. Das groovt überwiegend wie’s Tier und macht damit einfach Laune.…
Auf „Stripsearch“ versammeln sich Menschen, die sonst mit etwas angepassteren Klängen Brot und Gehör finden, zu ausgesprochen nonkonformistischem Tun: L.A.-Schlagzeugas Josh Freese (A Perfect Circle) trifft auf Bassist Mike Elizondo (Dr. Dre) und Gitarrist Michael Ward (u.a. Wallflowers, erinnert hier stark an Terje Rypdal). Joshs Bruder Jason Freese (u.a. auf der letzten Großtat von No…
Jazzkeyboarder Robert Walters Schaffen wurde mal als „Soul-Jazz“ bezeichnet. Auch „Giving Up The Ghost“ könnte als Hintergrund in einer Edelbar laufen, ohne distinguiertem Volk ihre Platinarmbänder und Mehrkaräter durcheinanderzubringen. Wäre aber schade drum, denn der verbindliche Rhythmik-Teppich, den Joel Russo, George Sluppic sowie Percussionist Chuck Prada hier unterlegen, kann leicht über die Raffinesse ihres Zusammenspiels…
Alles klar: Drums im virtuosen Galoppelschritt, rasende Keyboards mit Spinettsound, klassisch angehauchte 128tel auf der Stratocaster – das neue Malmsteen-Album! Kann doch nicht sein, denn jetzt setzt ruhiger, fast reduzierter Frauengesang ein, was ist das also? Das zweite Album des Projekts um Meistergitarrist Lars Eric Mattsson stellt wie viele Alben aus diesem Beritt Virtuosität zur…
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