Drummer in the city Das Crossroads Festival des Rockpalast / WDR – ausgetragen in der Harmonie zu Bonn – war…
Drummer in the city Das Crossroads Festival des Rockpalast / WDR – ausgetragen in der Harmonie zu Bonn – war einfach spektakulär. Teils durch ungeplante Zwischenfälle: Als etwa Lindenberg- / Maffay-Gitarrist und Robert Palmer-Kumpel Carl Carlton nach wenigen Stücken beim Konzert seiner „Songdogs“ auf der Bühne zusammenbrach und ein Krankenhaus in der Bundesstadt aufsuchen musste.…
Abbitte an Tomas Bodin – so elend quer und fast schmerzlich sein letztjähriges Werk „Pinup Guru“ noch in den Ohren steckenblieb, so interessant, ja faszinierend erscheint ein Spaziergang auf seinem 2003er „Sonic Boulevard“. Die Nähe des Gesamtwerkes zu dem seiner Hauptband Flower Kings erstaunt kaum, da mit Blumenkaiser Roine Stolt, Bassist Jonas Reingold, Hans Bruniusson,…
Aus Niagara Falls, Ontario, wo sonst überwiegend hochzeitsreisende Amis vorbeiflittern, stammen auch Miles Above. Erst im vergangenen Jahr von Tim Hicks (Sänger, Gitarrist und Hauptkomponist) mit den Brüdern Anthony und Adam Mancini sowie Sherman Arnold gegründet, haben die Kanadier mit ihrem Debüt „Further“ doch ein schon recht abgeklärt wirkendes Opus am Start. Mr. Hicks‘ erklärte…
Im zehnten Dienstjahr dieser Erneuerer des Black Metal erscheint dieses in vieler Hinsicht „rundeste“ Werk der Norweger – noch nie haben die symphonischen Parts – mit 46 köpfigem Orchester eingespielt – so viel Raum eingenommen, ohne jedoch jemals zu Weichspülereffekten zu führen. Die Arrangements sind derartig perfekt, dass man im Gesamteindruck an die bisherigen Spitzenprodukte…
Im verflixten siebenten Jahr des Bestehens unter dem Namen In Extremo scheint das siebte Album der Berliner zunächst einen ähnlichen Schwenk zur moderneren Sounds und zu neuer (Gitarren-) Härte zu dokumentieren, wie es auch das letzte Opus ihrer Mittelaltermarktbegleiter Subway To Sally, „Engelskrieger“, getan hatte. Warum nur aber fällt das bei „7“ soviel weniger auf,…
Der Einklang aus brillianter Ensembleleistung ohne Ego-Ausritte und der charismatischen Ausnahmestimme von Philip Griffiths zaubert Zeitlupentonsäulen, die mit wenig anderem als Poor Genetic Material vergleichbar sind. Diese sieben Songs von kathedraler Schoenheit nehmen – angesichts des sich gerade verkrümelnden Sommers – eher die Angst vor’m Winter. Der fünfte Streich des gemischten Fünfers aus vier Deutschen…
Vorsicht – Intellektuellenmusik. Um an Kaipas „Keyholder“ vertiefte Freude zu haben, sollte der Hörer eine Neigung zu experimenteller, Fusion-Musik haben. Obwohl es hinter jedem Break oder Stilwechsel, die alle paar Minuten vorkommen, traumhafte Melodien zu entdecken gibt, werden beispielsweise Musikfreunde, die bei Jazz an vertonte Zahnschmerzen oder – schlimmer – an Dixiekapellen und Frühschoppen denken,…
Letztlich unbegreiflich, warum diese Band immer noch nicht mit Grammies überkübelböckt wird. Nichtsdestotrotz sind Deadline von Demo zu (Mini-)Album zu Album immer nur besser geworden und haben sich jeweils mehr verfeinert und sortiert. Die Deadline 2003 hat auch noch das kleinste Fünkchen NuMetal- oder HipHop-Angebiedere abgestreift und präsentiert sich heute wie ein unpeinlicher Querschnitt des…
Wenn überhaupt gezollt werden muss, dann bitte so, wenn schon ’ne Tribute-Scheibe, dann diese: Die New Yorker Hardestcore-Legende Pro-Pain ist mit über 600 000 an die Schmerzpatienten gebrachten Tonträgern so erfolgreich, keinerlei Anbiederung nötig zu haben. Aber offensichtlich war es den Mannen um Sänger / Bandgründer Gary Meskil wichtig, einmal darzutun, worauf sie selbst als…
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