Leben wie Satan in Frankreich: An dieser düsteren Lebensphilosophie stricken Olc Sinnsir mit einigem (musikalischen) Erfolg: Denn während manch andere…
Leben wie Satan in Frankreich: An dieser düsteren Lebensphilosophie stricken Olc Sinnsir mit einigem (musikalischen) Erfolg: Denn während manch andere französische Black Metal-Combo mehr wie eine Stampede unter aufziehbarem Kinderspielzeug klingt, die überdies auf einem alten, tragbaren Cassettenrecorder von Grundig aufgenommen wurde, so wird bei den Monsieurs Satanique aus Ablon Sur Seine schnell deutlich, dass…
Im (nach Veröffentlichungen) 20. Dienstjahr haben Marillion wahrlich Anspruch auf eine „Best Of“-Würdigung. Diese hier ist nachvollziehbar compiliert, wertig gemacht (jedenfalls was das Booklet angeht: Der traurige Narr als Maskottchen ist wieder da!) und fällt doch merkwürdig auseinander. Wofür allerdings das Label nichts kann.Es entbehrt doch nicht einer gewissen Ironie, dass diese Neoprogger, die sich…
Lowdown sind eine NuMetal-Kapelle, die zur Abwechslung mal aus Norwegen kommt. Und obwohl sich die fünf Herren aus Stavanger dem Vernehmen nach gern die Gesichter schminken, ist ihr Debüt „Unknown“ garantiert bar jeder Einflüsse des Black Metal geblieben – mit dem man solches Panda-Bären-Gesichtssyling sonst verbindet. Was sogar ein wenig schade ist, denn so rattern…
Die Website der vorliegenden italienischen Combo, die nach eigener Einschätzung „Depressive & Manipulating Dark Metal“ hervorbringt, ist trotz dieser niederziehenden Selbstanalyse ein Ort steter Erbauung. So werden wir dort, statt uns in ein Gästebuch eintragen zu können, belehrt: „No fucking Guestbook here! We don’t need any opinion from you and we don’t have time to…
Es gibt sie also doch noch, die Bands, die ihren symphonischen Death Metal aus weiblicher Engelsstimme (in diesem Falle gekonnt: Adeline, Sängerin der Band Akin), männlichen Grunt Vocals sowie relativ aufwändigen Orchesterarrangements zusammenbrauen. Im Falle der französischen Furia mundet das resultierende Gericht sogar ganz ausgezeichnet. Das dürfte mit dem brutal-klaren Sound ebenso zu tun haben,…
Diese Platte vermittelt: 1. spontane Freude, 2. das Gefühl, bei ihrer Aufnahme seien diverse bewusstseins- und arterienweitende Mittelchen verschlissen worden sowie 3. recht bald das Gefühl, man habe selbst leicht einen im Tee und bewege sich, schwankend zwar, aber sonst ausgesprochen guter Dinge, auf eine erfreuliche Party zu. Das eröffnende wunderbar ironische „Rock’n Roll Records…
„I Am God“, ranzt uns Jaakko Heinonen gleich während der ersten Takte dieses Debütalbums in die leidgeprüften Wuscheln. Das lehrt uns: Diese Jungs sind Finnen und haben ein Selbstbewusstsein, das etwa in der Dienstgipfelhöhe von Effenberg angesiedelt ist. Oder doch nicht ganz? Total Devastation spielen „Modern Death Metal“ – und das vom Label gewählten Genre…
Die neueste Schöpfung der deutschen Thrash-Institution Kreator ist ein Live-Album. Und weil es das erste seit dem Urknall ’85 ist, durfte es gleich ein Doppeldecker werden. Dieses ist extrem sauber produziert (von Andy Sneap, Tonschrauber u.a. bei Machine Head), weist füglich einen besseren Sound als jedes durchschnittliche Kreator-Konzert auf und enthält (bei Spielzeiten von 55…
Der Tritt in den Magen trifft unerwartet: Weder der (viel zu gut lesbare) Schriftzug noch der Bandname selbst oder gar das Booklet mit edlem, stark reduzierten Artwork und sämtlichen Texten haben auf diese Ausbrüche vorbereitet. An der Beschäftigung mit Red Chord („Anhören kann man das nicht nennen. Es ist wohl mehr ein sich dieser Therapie…
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