Anhäufungen von Superlativen sind ja bekanntlich immer etwas langweilig. Was dann hierzu sagen? Nur Anhänger des Black Metal können hier…
Anhäufungen von Superlativen sind ja bekanntlich immer etwas langweilig. Was dann hierzu sagen? Nur Anhänger des Black Metal können hier ernstlich interessiert sein, diesen aber kann man diesen Dröhnträger nur an die schwarzen Herzen legen: Besser wird’s nicht: Dissection zelebrieren auf dieser CD 40 Minuten lang bravourös alles das, was sie qua Melodien, Ideen und…
Im Namen der Nietenhose Ein Donnerstagabend im heute rattigkalten Köln Ehrenfeld, die Schlangenbildung vor der Live Music Hall gibt erstens Anlass und zweitens reichlich Zeit zu einigen kleinen soziokulturellen Betrachtungen: Was nur veranlasst so genannte gestandene Männer und Frauen im so genannten besten Alter (teilweise vielleicht sogar ganz leicht über dem allerbesten), sich in eine…
Sie waren noch nie so nah an „E-Musik“, und noch nie so relativ weit weg von Metallica. Obwohl… Was die nurmehr drei Cellovirtuosen für „Reflections“ erdacht, reflektiert und eingespielt haben, setzt fort, was der wahrlich kultige Vorgänger „Cult“ bereits angedeutet hatte: Die vormalige, wiewohl zutiefst originelle Coverband löst sich weiter von ihren Vorbildern. Dementsprechend hat…
Wir wissen nicht, was andere Ärzte ihrer Familie geben, Doc Prog verschreibt jedenfalls „Contagion“! Das achte Album der britischen Prog-Institution ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ihr bislang reifstes Werk (zumindest wenn man die auch prächtig als „Greatest Hits“ fungierende Livekonserve „Welcome To The Stage“ mal ausklammert). Und das will angesichts der Qualität von Vorläufern wie etwa…
Oh, Lordi! Was das Friedhofsglöcklein jetzt geschlagen hat, glaubt man bereits zu wissen, wenn man das Cover von „Get Heavy“ erblickt: Nun ist es also soweit, jetzt gibts schon musizierende Actionfiguren der Marke Gwar meets Slipknot auf Platte!Das stimmt dann aber doch nur teilweise, wie nach dem Ausklingen des Intros (Friedhofsglöcklein…) schnell deutlich wird: Obermonster…
Sometimes size DOES matter: Den Drittling der Freisinger ehemaligen Pink Floyd-Soundalikes RPWL hat unsereiner zum ersten Male auf Dienstreise im Zug auf einem vergleichsweise zwergigen CD-Man (mit zugegegeben gutartigen Headphones) gehört, der Eindruck war angenehm, aber noch nicht schwersterschüttend.Zweiter Anlauf mit dem Promosilberling auf einer auch nicht gerade den Wert eines Mittelklassewagens darstellenden, aber gemein…
Wenn Alraunen wirklich so klingen, wenn man sie entwurzelt, dann begeb‘ ich mich doch wohl mal auf die Suche… Die Italiener Mandragora (was Alraune heißt) Scream bringen auf ihrem zweiten Album eine Schnittmenge zwischen Lacuna Coil und späten Anathema – und das kommt ausgesprochen gut. Die Stücke sind keyboard-lastig, nehmen sich Zeit zum Stimmungsaufbau, glänzen…
Unabhängig von Genreschubkästen ist das für Endesunterzeichneten erstmal der persönliche Favorit unter den Neuvorstellungen seit Januar: „What I Need“ beginnt mit melodischem Akkordspiel vom E-Bass original wie einige Nummern der Southern Legend Lynyrd Skynyrd, um sodann in einen leidenschaftlichen Ohrwurm („Road To Nowhere“) auszubrechen, der von Creeds besseren Alben stammen könnte. Später beschwört das Album…
Exkurs: Rezensent hatte mal einen sadistischen Zahnarzt mit kleiner Schwäche für amerikanische „Nuttenschleudern“ à la Camaro (man soll nie zuviel auf die allererste Asssoziation geben). Der allerzweite Eindruck: Beim Debütalbum dieses komplett wahnsinnigen und sehrsehrsehr sympathischen norwegischen Trios aus Halden handelt es sich um ein seltenes Amalgam aus Punk-, Schweinerock UND BLUES (Rotzrock und abartig…
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