Der Rattenfänger von Hameln lebt immer noch! Nur treibt er jetzt sein gräulich‘ Unwesen in den Spacelab-Studios zu Moers und…
Der Rattenfänger von Hameln lebt immer noch! Nur treibt er jetzt sein gräulich‘ Unwesen in den Spacelab-Studios zu Moers und in der Umgebung von Krefeld und lockt statt mit Flötentönen mit digitalen Silberlingen alles hinter sich her. Und schlimmer noch: Der alte Zaubersmann becirct heute nicht nur Kinder: Wer immer die ersten zwei Stücke des…
Hendrix meets Living Colour, so könnte man schreiben – auch wenn das ganz schön geschmeichelt wäre. Aber es fängt immerhin den Umstand ein, dass hier auf solidestem Bass-Fundament und einer schneidenden bis sägenden, hochvirtuos gequälten Stratocaster mit moderner Rhythmik, fetzigen Funkelementen („That’s What I Am“) und – muss wohl heutzutage sein – Gerappe („Insane“) und…
Die Band, die sich ihren Namen u.a. mit einem Bowie-Song und einem Hersteller für Tier-Urnen teilt, nennt ihren Musikstil selbst „Gregorian Metal“, und das trifft es auch ganz gut. Aber nur um sicherzugehen, dass damit nicht so ein Weihnachtszeit-Abzockprojekt wie „die Benediktinermönche der Sony-Abtei jodeln Nights in White Satin und weitere Welthits“ gemeint ist: Diese…
Das hat mit dem Melodic Death Metal, mit dem Wolverine mal gestartet sind, fast nichts mehr zu tun. Wolverine, erst kürzlich bei DVS Records untergekommen, aber just für vier Alben bei Elitist unterschrieben habend, sind mit „The Window Purpose“ endgültig (?) beim Progressive Metal angekommen: Mit langem Atem für Songstrukturen, die über bis zu zehn…
Die Gnade der späten Geburt, kann man sagen: Eines der besten Progressive Rock-Alben aller Zeiten kann sich jetzt jeder, der eine Bildungslücke schließen will, gleich in einer aufwändig gemachten Special Edition ordern: Im Pappschuber steckt dann erst mal die Original-CD – der Sensation der internationalen Prog-Szene von ’93 mit einzigartigen Gänsehautgarantien wie „Acquaintance“ oder „Nighttime…
In diesem liebevoll ausgestatteten Package präsentiert InsideOut nochmals „Wounded“, den gottvollen Zweitling der Band, mit dem Enchant seinerzeit zum Label gekommen war. Ebenfalls enthalten ist das dritte, etwas sperrigere, weil verfrickeltere Album „Time Lost“ von ’97, das ebenso wie „Wounded“ durch Bonusmaterial zusätzlichen Nährwert erhält. Zu den Original-Aufnahmen muss man vielleicht nicht mehr viel sagen,…
Der klassisch ausgebildete Pianist Brad Mehldau, ein ehemaliges Wunderkind, öffnet sich mit seiner neuesten Platte verschiedensten Experimenten, nachdem er in seinen bisherigen Veröffentlichungen mehr das „klassische“ Jazztrio elaboriert hatte. Und was sich zunächst wie eine Mischung aus Keith Jarrett, frühem Herbie Hancock und spätem Chick Corea, plus gelegentliche, bedenkliche Fahrstuhlmusik-Ausflüge aus den Speakern arbeitet, kann…
Freunde moderneren Kreischcores aus deutschen Landen sollten hier ein Ohr riskieren, denn nach Newcomer oder Debüt klingt „Transmitter“ wahrlich nicht. „Muss man für sein“, würde man in Aurich wohl sagen, wo das Coalfield liegt bzw. herkommt. Oder wie Kollegin Laura Scheiter so treffend für die Konkurrenz dichtete: „Denn in einer guten halben Stunde macht die…
Das ist, wie wenn ein alter Freund zu Besuch kommt, den man zwar regelmässig gesehen hat, wo aber die Intensität des Erlebens und Zusammenseins nie wieder so wie damals „weißte-noch-93-zusammen-in-diesem-Chaosurlaub-aber-wir-waren-ein-Dream-Team“ war. Und plötzlich ist die ganze alte Magie wieder da! So nun auch bei der wohl besten US-Progressive Rock-Band, Enchant, die sich bereits ’89 in…
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