Ganz harte Hunde. Sieht (Cover!), liest (ein Song heißt „Castration“) und hört (heftige Eröffnung mit „One Time“) man doch gleich.…
Ganz harte Hunde. Sieht (Cover!), liest (ein Song heißt „Castration“) und hört (heftige Eröffnung mit „One Time“) man doch gleich. Dieses Trio aus Atlanta, Georgia, würde zu Rise Above oder Elektrohasch fast noch besser als zu den Postprog-Ästheten bei Glassville passen. Aber sei’s drum – der Blues- und auch ein wenig Südstaaten-inspirierte Stoner Rock funktioniert…
Pünktlich zum Europa-Start der „Celtic Footprints World Tour 2012“ wird das vorliegende Album der Kanadierin verfügbar. Es wurde in Trioformation eingespielt – mit Loreena (hrp, voc, pno), Brian Hughes (guit) und Caroline Lavelle (cello) – und entstand bei einem Radiokonzert für SWR1 in Mainz. Für dieses Format wählte die Keltenfolk-Legende Stücke ihres aktuellen Albums „The…
Interessante Kombi: Der Marillion- und H Band-Sänger Hogarth (wg. dem der Rezensent aufgehört hat, Marillion zu hören) tut sich mit dem Ex-Japan und amtierenden Porcupine Tree-Keyboarder Barbieri zusammen. So ähnlich wie P. Tree-Mastermind Steven Wilson das mit Tim Bowness tat – wobei sie No-Man entstehen ließen. Und so klingt „Not The Weapon“ jetzt auch ein…
Árstíðir sind eigentlich gar keine Band, sondern ein musikalisches (Hippie-)Märchen. Anneke van Giersbergen hatte es beim Konzert neulich noch lachend so erzählt: „Die sind wirklich immer so – singen den lieben langen Tag diese wunderschöne Musik (und saufen sich jeden Abend um den Verstand).“ Und „Svefns Vöku Skil“ ist eigentlich kein normales Album. Sondern ein…
Magisch – diese Stimme hatte immer schon eine ungewöhnliche Anziehungskraft. Ganz egal, in welchem Song und in welcher Musikrichtung sie sich erhob. Nun kann man diesem Magnetismus knapp 80 und danach weitere 76 Minuten lang nachspüren, ohne sich die leckersten Parts mühsam aus sechs Studioalben sowie mehreren Live-Dokumenten rauspulen zu müssen. Allerdings hat David David…
Abteilung: Die zweite Chance! Black Country Communions Europatournee war 2011 definitiv eines der sehenswerteren Rock-Spektakel. Wer es verpasst hat, kann auf Wiederholungen setzen. Da sieht es allerdings nicht ganz unkompliziert aus, eingedenk der eigenen Tourkalender sämtlicher Kommunarden, allen voran dem des gerade auf Welttournee aufgebrochenen Joe Bonamassa. Oder man quält sich so richtig mit einer…
Die junge niederländische Band wird mit Karnivool, Anathema und Dredg verglichen. Spätestens wenn man das starke „June Fifth“ vom Debütalbum gehört hat, versteht und unterschreibt man dieses Namedropping auch selbst vollinhaltlich. Ganz sicher mal, was Dredg angeht. Mew und ähnliche Leckereien könnte man übrigens auch nennen. Die Hauptstärke von ALL ist wohl Fons Herders ausdrucksstarke,…
Vorab: Dem Rezensenten kräuselt sich wg. Spock’s Beard schon lange kein Barthaar mehr. Seit die atemberaubenden Gentle-Giant-Rasereien fast völlig verschwunden sind, seit Neal Morse zunächst zusehends von missionarischem Sendungsbewusstsein überfallen wurde und dann (zunächst!) ganz der teuflischen Rockmusik entsagen musste, seit der ehemals halsbrecherische Progrock gefälligem Wohlklang allüberall wich, ist der Bart sogar richtig ab.…
Endlich ein Nachfolger für das vorzügliche 2008er Album „Collusion“ der Schweizer Tool-Soundalikes. Da Michael Luginbühls angenehmes Timbre (teils, vgl. u.a. bei „8“ oder „Trigger Architect“ mit Effekten zur Telefonstimme verfremdet) diesmal etwas präsenter im Mix herauskommt, wirkt „You Name It“ gleich etwas eigenständiger, hat mehr Assoziationskraft, beispielsweise auch an – Du sagst es! – A…
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