Paradoxerweise klingt „die Neue“ streckenweise wie eines der prächtigen VdGG-Werke aus den Siebzigern, z.B. beim Aperitif „Your Time Starts Now“…
Paradoxerweise klingt „die Neue“ streckenweise wie eines der prächtigen VdGG-Werke aus den Siebzigern, z.B. beim Aperitif „Your Time Starts Now“ oder „Snake Oil“. Und dann doch wieder wie ein Auszug aus einem Soloalbum von Peter Hammill, so etwa beim ein wenig an „Now More Than Ever“ erinnernden, bewegten „Highly Strung“ oder bei „Embarrassing Kid“. Obwohl…
Die ’78 geschmiedete britische Speerspitze des Neo-Prog bedient sich beim Titel ihres neunten Albums bei den schönen Versen von William Blake, die schon Emerson Lake & Palmer zu „Jerusalem“ inspiriert hatten (vgl. Surftipps). Ganz klassisch auch größtenteils die Musik – beispielsweise der Aufmacher „Empathy“ erinnert neben den Vorwerken der Combo mit dem Artus-Sagen-Namen auch an…
Progrock mit Jazz-Einflüssen die Sechste. Während der Vorläufer „Destined Solitaire“ etwa bei den hochgeschätzten Kollegen vom Progressive Newsletter oder von iO Pages eher nicht reüssieren konnte, sieht das bei „Mammoth“ schon weitaus günstiger aus. Und in der Tat scheint dieser Dickhäuter zugänglicher und interessanter geraten zu sein. Das geht schon mit den straffen Gitarrenriffs von…
Wir schreiben das Jahr 1989. Das Album „Deeper“ des New Yorker Poeten und Performance-Künstlers Copernicus war erschienen und weckte das Interesse an Live-Auftritten auch in Europa. Diese 2011 erschienene DVD fängt den widerspenstigen Charme und die Intensität eines solchen Auftritts vom 17.06.1989 in Prag ein.Copernicus ist m.E. einer dieser Künstler, deren Vortrag man besser goutieren…
Copernicus, bürgerlich Joseph Smalkowski, verdient jede Neuauflage wie diese 2011 geschehene des bereits 2008 aufgenommenen Albums. Auch „Cipher And Decipher“ lebt natürlich von den Tiraden, dem Gebell, dem homerischen Gelächter und der Rezitation des Performance-Poeten, zählt aber durch die sehr „liedhaften“ Arrangements mit zwei Geigen, Posaune, Tuba, Saxophon, Steel Guitar etc. zu den relativ eingängigsten…
MoonJune Records bewahrt auch diese bereits 1984 erschienene Platte qua CD-Re-Release vor dem Vergessen. Was im Falle Copernicus auch eine Schande wäre. Schließlich stehen mit „Nagasaki“ und „Atomic Nevermore“ zwei der beeindruckendsten Nummern des Dichters darauf. Weil die das Dilemma mit Copernicus so treffend formulieren, mögen hier mal einige Kritikerstimmen erscheinen: „Copernicus is a musical…
Heißes Multikulti-Quartett aus Berlin, das anmacht, obwohl es die (schwer kategorisierbare) Musikrichtung ihres Albums eigentlich weniger tut. Ist es in diesem Zusammenhang überhaupt „PC“ anzumerken, dass der Anblick von Frontfrau Jessica Jäckel alias Jessica Jekyll unbedingt in den Augen weh tut? Naja, nun ist es ja eh schon raus… Ihre Stimme scheint für alles zu…
Dufte Idee – Das Label-Info beschreibt die Musik als Parfüm: „A Rock Fragrance for men and women. Top Note: Country Rock. Heart Note: Heavy. Base Note: Americana“. Stimmt alles. Bamm! Review fertig! 🙂Doch „Wind And Rain“ ist einfach zu schön, um den Lobgesang SO kurz zu halten. Das hat vor allem mit Arjan van der…
Ulver – aus Erfahrung gut, aus Erfahrung anders – möchte man hier variieren. Das Einzige, was ihren bislang durchlaufenen Phasen aus Black Metal, Neofolk, Industrial, Drone, Ambient, wie für das ECM-Label geschriebener Jazz, Trip Hop bzw. Trip Prog und ihre besonders schwierig zu kartographierende aktuelle Phase gemeinsam war, ist die überbordende Musikalität, Originalität und handwerkliche…
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