Riverside nicht unähnlich hat auch Arjen Lucassen (Ambeon, Ayreon, Star One, ex-Stream Of Passion, ex-Vengeance) mit dem letzten Ayreon-Album „01011001“…
Riverside nicht unähnlich hat auch Arjen Lucassen (Ambeon, Ayreon, Star One, ex-Stream Of Passion, ex-Vengeance) mit dem letzten Ayreon-Album „01011001“ einen Zyklus beendet. Nur dass der Ayeron-Output den meisten Künstlern vollauf als Lebensgesamtwerk reichen würde und es bei den Polen um eine Trilogie ging. Noch stärker als bei diesen fiel die Neubesinnung beim jüngsten Projekt…
Black Sabbath, Pink Floyd, Queen und die Beatles werden als Musen für das Phänomen Bigelf angerufen. Und die Spuren dieser Musenküsse kann man auf „Gallows“ tatsächlich wiederfinden, allerdings in einen theatralisch flatternden Hardrock-Mantel gekleidet.Bigelf gelten als „prog“ genug, um sie auf die Progressive Nation-Tour mit Dream Theater zu buchen, haben aber mit Mathrock oder 64tel-Tappings…
The Return of The Mighty Ste(i)ftier, einem Phänomen, das wir an dieser Stelle schon einmal als „Tom Waits, der in der Betty Ford-Klinik unter einem Heiligenbild mit den Pogues jammt“ anzunähern versucht haben. Das beschreibt auch die aktuelle EP des bürgerlich Stefan Murphy gerufenen Iren noch. Allerdings prosten sich diesmal – zumindest für das Traditional…
„Snowfall“ müssen Fans von Meistersänger Ray Alder (Fates Warning, Engine, Redemption) einfach haben. Um so mehr, als es sich hier um das wohl bislang gehaltvollste Redemption-Album handelt. Siebzigeinhalb Minuten lang (eingelöster) Anspruch, haftenbleibende Melodien, starke Ensembleleistung und Ray in Höchstform. Tracks wie „Black And White World“ und „What Will You Say“ könnten sich als Höhepunkte…
Die Nachfolgeformation der nach beachtlichem Comeback nun doch wohl dauerhaft von uns gegangenen deutschen Progmetal-Institution Sieges Even setzt fort, was Sänger Arno Menses und Gitarrist Markus Steffens bereits mit Stücken wie „Eyes Wide Open“ (von Paramount ’07) begonnen hatten: Weg vom virtuositäts-legitimierten Frickelprog der alten Sieges Even und hin zum nochmals konsequenter angelegten poppig-eingängigen Placebo-Prog…
„Spacerock fürs 21. Jahrhundert“ will das sein. Und hat die Genremitbegründer Hawkwind genügend angetörnt, um sie mehrfach auf ihr Hawkfest einzuladen. Auch wenn schon in den ersten Takten Mellotron-Nebel aufsteigt, dominiert auf dem über 65 Minuten langen Trip ein versammelter Warp-Trab. Die Musik ist überwiegend stark rhythmisiert und evoziert meist eher Kometenfeuerschweife als Lavaöllampen. So…
Ein Soloalbum vom Maestro, etatmäßiger Deep Purple-Gitarrist, Blackmore-Vergessenmacher, (Dixie) Dregs-Gründer, Airline-Pilot und was nicht noch verspricht stets Kurzweil. So auch hier: „Name Dropping“ hat eine jener hinreißenden, typisch Morsianischen Melodiebögen, straff federnde Schlagwerke von Van Romaine und begeisternde Fretless-Soli von Bassist Dave LaRue. „Here And Now And Then“ ist die stets vorkommende Gitarrenballade, „John Deere…
Obwohl das Genre eigentlich nicht des Referenten cup of tea ist, erringen Symphony Cult unmittelbare Achtung mit einer seit den Baby Animals vermissten „ohne Vorspiel auf die Fresse“-Attitüde beim weiblichen Gesang und der unaufhaltsam nach vorne rockenden Band. Weitere Assoziationen sind die Guano Apes, als die noch nicht nur peinlich waren und sind Dying Happy…
Eine dieser Scheiben, die auch in turbulenten Zeiten mindestens ein kleines Lächeln garantieren sollten. Denn was die beiden Berliner „Akustikrocker“ Carmen Hufacker (voc) und Hartmut „Huddle“ Schwab (guit, key) hier mit Unterstützung von Tobias Kabiersch (bss) und Severin Schlieffen (drms) hier in einem abgegrast erscheinenden Genre offerieren, ist immer wieder für eine Überraschung gut. Beispielsweise…
© 2026 Truth. All Rights Reserved.
