Loslegen tut eine der aufregendsten Scheiben des Jahres mit einem knallenden Jitterbug – just wie der Soundtrack von „Mulholland Drive“.…
Loslegen tut eine der aufregendsten Scheiben des Jahres mit einem knallenden Jitterbug – just wie der Soundtrack von „Mulholland Drive“. Oder daran KÖNNTE „A Tapdancer’s Dilemma“ jedenfalls erinnern. Wenn da nicht noch die böse verzerrte E-Rhythmus-Gitarre wäre. Oder die wie aus einem Mexico-Western stammenden Tröt-Trompeten. Oder die völlig abgedrehten Gesangs- und Brüllbeiträge aus geschätzt 15…
Darf man das? Beatles-Songs auf Metallica umstricken? Sony Records – damals Inhaber der hier relevanten Rechte am Beatles-Katalog – fand entschieden nein und machte Beatallica den (Internet-)Laden dicht. Lars Ulrich, Prügelknecht der Metallurgen, meinte ja und stellte u.a. die Hilfe seiner Anwälte zur Verfügung. Happy End: Beatallica sind immer noch eine der witzigeren Erscheinungen zwischen…
Teils episch / symphonischer Black Metal aus Schweden in höchster Vollendung. Schon Vorläufer „Spectral“ konnte sich untypisch lange in CD-Lade, Mixtapes und Erinnerung festkrallen. Beim gar nicht so esoterisch daherkommenden Zweitling erinnert man sich wieder, warum eigentlich: Die „Deathlike Overture“ ist wirklich eine voll orchestrierte Ouvertüre mit sich unheilvoll aufbauenden Spannungsbögen wie auf Cradle Of…
Widerruf: Hielt der Rezensent bislang J.B.O. für die ideale Band für Menschen, die beim Lesen unwillkürlich die Lippen mitbewegen, hat ihn „I Don’t Like Metal“ inzwischen bekehrt. Zwar noch nicht ganz zum glühenden Fan. Doch wer auf die Idee kommt, einen Song wie „Glenn Leipzig: Mudder“ auf die sächsisch humpelnden Beine zu stellen, verdient m.…
Vollbedienung für die Fans von (King) Crimson-farbigen Sonnenuntergängen, von repetitiver Mathrock-Cleverness und Ocean(size)-Düsternis. Und natürlich für alle, die Indukti bereits seit dem 2005er Soloalbum in their very own right verehren. „Idmen“ schafft weiteren Kultanlass. Wieder zieht sich Ewa Jablonskas Violine wie eine duftende Lockspur durch ein ansonsten teils schroff und bisweilen sogar meshuggahesk riffendes Instrumentalwerk…
Klar hat der Retroprog der Schweden soooo einen Bart – und immer noch ist das total egal. Denn cooler und vor allem witziger progrockt wohl weiterhin keiner durch tastendominierte Rockmusik unserer Tage. „Destined Solitaire“ stiftet vielleicht nicht mehr so unmittelbar zum Dichten von Liebessonetten an wie das damals beim Kennenlernen mit „Sleeping In Traffic: Pt.…
Das legendärste Musikfestival aller Zeiten wurde bekanntlich vom 15. bis 17. August 1969 auf einem großen Farmgelände nahe der Musikerkolonie Woodstock veranstaltet. Zum 40. Jubiläum dieses mit ca. 400.000 Besuchern auch noch nach heutigen Maßstäben gigantischen Events veröffentlicht Sony Music fünf Doppel-CDs unter dem Titel „The Woodstock Experience“. Es handelt sich jeweils um limitierte Editionen…
„Recital…“ ist die chronologisch erste in einer Reihe von drei interessanten Doppel-CDs, die sämtlich Marillion live und mit ihrem Originalsänger Derek „Fish“ Dick zeigen, denn es handelt sich hier um einen auf den April ’83 zurückgehenden Auftritt aus dem „Hammy Odeon“ in London, das die Band zwei Tage hintereinander ausverkaufte. Dem Rezensenten lag bislang nur…
Auf bluesrockiger Augenhöhe mit den letzten Veröffentlichungen von Joe Bonamassa und doch vom Konzept her völlig anders kommt diese trotzig „20 Years Of Hardcore Blues“ untertitelte Zwischenbilanz daher. Denn sie stellt unveröffentlichtes Material von ’89 bis ’09 Seite an Seite, wobei Trout in den Liner Notes zu jedem Stück die Geschichte erzählt, die ihn zur…
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