„It sounds like a Witchfinder General 7″ played at 33rpm“, meint Tom G. Warrior (ex-Celtic Frost). Wer wird da widersprechen.…
„It sounds like a Witchfinder General 7″ played at 33rpm“, meint Tom G. Warrior (ex-Celtic Frost). Wer wird da widersprechen. Die Promoagentur hat das Genre als „gemeingefährlichen Okkultismus Drogen und schlechte Horrofilme“-Doom verortet. Bravo!Diese Musik verändert in jedem Falle deine Zeitwahrnehmung. Wenn sie ansonsten überhaupt irgendetwas von dir über lässt. Schepperig ins Nichts verdröhnende Riffs…
Jaja, die Romantik: Anbeter der blauen Blume. Schwelgerische Überwinder der Klassik. Finnische Schweinerocker der Extraklasse. Wie bitte? Ja, stimmt schon: Diese hierorts bislang noch nicht aufgefallene Formation erhob sich aus den Ruinen der gleichfalls eher untergründigen Band Turun Romantiikka, durchlebte diverse freiwillige und unfreiwillige Veränderungen beim Line-Up, schickte die finnischen Texte in Rente, fing anlässlich…
Abteilung: Instant Masterpieces. Sorry, das haben wir grad nicht kleiner. Vom verwehenden Sax-Intro „Grux“ über das von straffen Bläser-Riffs vorangepustete, sowas von in die Beine schießende „Shake Me Like A Monkey“, dem intimen „Funny The Way It Is“, dem – ist positiv gemeint – an Morten Harkets beste Zeiten („East Timor“) erinnernden „Squirm“, dem spontanen…
Abteilung: Reunions und All Star-Formeln, die KEINE Fan-Abzocke sind. Mit einem Artwork gesegnet, wie frisch aus den 70ern auf uns übergekommen konserviert „Live From…“ ein Konzert im Madison Square Garden vom Februar 2009. 40 Jahre nach Blind Faith und zwei Jahre nach dem gemeinsamen Auftritt beim Crossroad Festival zeigen Stevie Winwood (voc, guit, org%3B u.a.…
Abteilung: Hennen Rennen. Bzw.: Super Group-Formeln, die Erwartungen wecken, die nur teilweise eingelöst werden. Es gibt ja weltbewegende Glaubensfragen wie die, von welcher Seite ein Frühstücksei aufgekloppt gehört. Und auch über die Frage, welcher Van Halen-Sänger am meisten taucht, könnten jederzeit Kriege aufflammen. Ohne dieses gefährliche Thema hier vertiefen zu wollen, gesteht Rezensent einfach mal,…
Ästhetische Einheit von Form und Inhalt? Nicht bei Church Of Misery, die sich einerseits auf Konzeptalben zu amerikanischen Massenmördern (Serial Killers) spezialisiert haben, andererseits ausgesprochene Ästheten zu sein scheinen, was musikalischen Ausdruck, Artworkgestaltung von Cover und CD selbst etc. anbelangt. Jedenfalls haut das mit einem Led Zep-Album wortspielende „Houses Of The Unholy“ wie seine Vorläufer…
Norwegischer Trompeter in der Steinwüste… Inspiriert von einer Film-Doku über die Wüste hat sich der selbst bei Filmmusik nicht unerfahrene Jazzmusiker dem Thema mit großer Einfühlungs- und Bildkraft genähert. Es ist ein großes Jazz-Album dabei herausgekommen, das man immer wieder hervorholen wird und das sich vielleicht am ehesten als Jan Garbarek auf Trompete übersetzt meets…
Postrock also. Psychedelischer gar. Und mit Namedropping von Isis, Neurosis, Mogwai und Co. garniert. Schmeckt das? Und wie! Diese Illinois Enema Bandits lassen sich wahrlich Zeit zum Zelebrieren ihrer schwarzen Kunst, zum aufreizend langsamen Aufbau von Walls of Drone. Zum Heranzüchten und späteren Zerballern von Spannungsbögen, wie man sie nicht alle Tage in aktueller Musik…
Auch die Vorläufer „Destruction Time Again“ und „Dark Logic“ waren schon bockstarke ProgMeloDeath-Alben, was „Reveal No Secrets“ zu einem nochmals größeren Vergnügen macht, ist schon der erstmals sehr ausgewogene, transparente Sound. Und dies, obwohl die Keyboard-Anteile im Ensemblemix sicher höheren Anteil haben, als je zuvor. Speziell „Energy Taboo“ lebt von den Duellen zwischen Saiten- und…
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