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  • Lynne Hanson – Eleven Months

    Obwohl Lynne Hanson sich durchaus dem Country-Genre verschrieben hat, klingt diese Melange aus Country und Folk doch recht eigen. Was daran liegen mag, dass Lynne, wie ihre Kolleginnen Lynn Miles und Kathleen Edwards (die beide auch auf dieser Scheibe mit dabei sind) aus Kanada stammt, wo man ja durchaus um eine eigene Identität bemüht ist…

  • Jackie Leven – The Haunted Years

    Jackie Leven würde gerne noch mehr CDs veröffentlichen, als er das eh schon tut. Ein Mittel dies zu tun, ist es etwa Live-Scheiben unter das Volk zu bringen – zum Beispiel auch jene, die der Meister über seine Haunted Valley Society vertrieben hatte. Die ersten beiden Re-Issues kommen als Doppel-CD daher. Ganz im Stile von…

  • Alev Lenz – Storytelling Pianoplaying Fräulein

    Zwar ist Alev Lenz deutsch-türkischer Herkunft – doch schlägt sich dieses musikalisch überhaupt nicht nieder. Vielmehr spielte die Wahl-Berlinerin ihr Debüt-Album in New York ein – einfach weil es dort immer noch eine „anything goes“ Mentalität gibt, die sich hier nur schwerlich finden ließe. Angeregt von gleichgesinnten Künstlern – darunter Regina Spektor oder Randy Newman…

  • Anna Ternheim – Der innere Affe

    Das zweite Album ist ja immer das Schwierigste – darüber sind sich eigentlich alle Musiker einig. Denn für das erste hat man sein ganzes Leben Zeit und beim dritten weiß man dann so langsam, wie es geht. Nun hatte Anna Ternheim das schwierige zweite Werk aber soeben höchst erfolgreich und mit Bravour gemeistert. Trotzdem ist…

  • Emiliana Torrini, Lay Low – 05.02.2009 – Köln, Kulturkirche

    Gemüseschwänze, Hallelujah! Obwohl das Konzert von Emiliana Torrini ausverkauft war, suchten doch so einige Spätentschlossene vor dem Konzert noch nach Karten – so beliebt ist die multionationale Songwriterin mittlerweile geworden. Das Publikum rekrutierte sich überwiegend aus jungen Leuten jenseits des Teenie-Alters, wodurch sich die Atmosphäre in der (leergeräumten) Kulturkirche dann dennoch recht entspannt gestaltete. Ein…

  • Heather Greene – Keine Angst vor dem X-Faktor

    Vor zwei Jahren zeigte Heather Greene auf dem Album „Five Dollar Dress“ einen gewissen Hang zur Sparsamkeit. In gewisser Weise setzt sich dieser – zumindest musikalisch – auf dem neuen Werk, „Sweet Otherwise“ – fort. Während „Five Dollar Dress“ nämlich noch in gewisser Weise verspielt und ein wenig richtungslos daher kam, gibt es auf dem…

  • Dear Reader – Replace Why With Funny

    CitySlang ist ja mittlerweile ein Label, das ein Garant für intelligent gemachten, orchestralen Indie-Pop geworden ist. Mit Lambchop, Calexico und Get Well Soon hat man die besten des Genres bereits unter einem Hut versammelt. Mit Dear Reader kommt nun veritabler Nachwuchs hinzu. Dear Reader sind Cherilyn McNeil und Darryl Torr aus Johannesburg, Südafrika. Das wirkt…

  • Ben Kweller – Changing Horses

    Bislang war der songwriterische Jungspund Ben Kweller ja eigentlich dafür bekannt, dass er vor keiner Herausforderung – vor allen Dingen stilistischer Natur – zurückschreckte. Da überrascht es doch schon ein wenig, dass Kweller nun mit einem lupenreinen, akustisch orientierten, straighten Country-Album aufwartet. Doch für Kweller, der gerade nach Austin umzog, ist das eher logisch: Schließlich…

  • Daisy Chapman – And There Shall Be None

    Da weiß man doch, was man hat: Daisy Chapman kommt aus Bristol, ist ein Teil des Trios Scarlatti Tilt und beschränkt sich auf ihrem Deutschland-Solo-Debüt alleine auf Stimme und Piano – abgesehen von einigen Gesangsharmonien und ein wenig Saitengetupfe. Da gibt es keinen doppelten Boden, kaum Overdubs und auch sonst nichts, was vom eigentlichen Song…

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