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  • Katie Lied – Late Arrival

    1975 erschien die Scheibe, die von nicht wenigen für die beste von Steely Dan gehalten wurde. Nie wieder vorher oder nachher gelang die leichtfüßige Verbindung von Jazz und Pop so nahtlos und ungezwungen wie auf „Katy Lied“. Jeder, der sich auf diese Referenz bezieht – und sei es auch nur durch den Namen seines Projektes…

  • Jesse Malin – Mercury Retrograde

    Nach seinem eher ambivalenten Cover-Album „On Your Sleeve“ legt der umtriebigste aller Mikro-Superstars, Jesse Malin, gleich nach: Mit einem zu Weihnachten in seiner Heimat eingespielten, meist akustischen Live-Album. Dort tobt sich der Mann aus, erzählt ein paar seiner humorvollen Anekdötchen, lädt sich andere Mikro-Superstars wie z.B. Bree Sharp ein und demonstriert, warum er eben kein…

  • Driveway – Traveling Light

    Aus Toronto kommt die Band Driveway – hat sich dabei jedoch einer relativ straighten Spielart des Country-Rock verschrieben. Mit der blühenden Alternative-Szene ihrer Heimatstadt haben Driveway also nicht viel am Hut. Lediglich der glasklare, druckvolle Sound mit den brillanten Gitarren und der knochentrockenen Rhtyhmusgruppe ließe vermuten, dass hier keine US-Band am Start ist. Es gibt…

  • Dion – Heroes: Giants Of Early Guitar Rock

    „Hast du WDR 4 eingeschaltet?“, fragt der verunsicherte Fahrgemeinschaft-Teilnehmer als die vorliegende Dion-CD läuft. Die Frage ist berechtigt. Denn obwohl Dion als Teenager selbst bei der ersten Welle des Rock’n’Roll dabei war, tut er seinen Wurzeln mit diesem Werk keinen Gefallen. Die hier dargebotenen Versionen von Rock’n’Roll-Klassikern (und seltsamerweise Johnny Cashs „I Walk The Line“)…

  • Christo Jota – Moondog

    Christo Jota ist ein Hippie im besten Sinne. Das ist nicht böse gemeint, sondern bedeutet nur, dass er nach wie vor an die gute alte Bewusstseinserweiterung durch die Musik glaubt – und zwar nicht notwendigerweise durch Drogen, sondern durch mantraartige Wiederholungen bzw. Wellenformen, improvisierte Gitarrensoli und – seit Neuestem – elektronische Klangwolken. Denn der Zeitloop-Gitarrist…

  • Hayden – In Field & Town

    Der Kanadier Hayden, der zu Beginn seiner Karriere mit einer gesunden Portion Naivität die wundersame Welt des Songwriting für sich entdeckte – und dabei paritätisch Großartiges erzeugte und katastrophal neben der Spur lag -, hat sich im Laufe der Jahre und nach unzähligen Labelwechseln eine recht eigene Nische erarbeitet. Mit schläfriger Stimme erzählt er lakonische,…

  • Her Space Holiday – XOXO Panda And The New Kid Revival

    Marc Bianchi alias Her Space Holiday bleibt nicht stehen. Stand der Mann bislang im Ruch ein beinharter Heimfrickler mit einer Vorliebe für elektronische Verfahrensweisen zu sein, so entdeckt er auf seinem neuen Werk auf ein Mal den Indie-Pop für sich neu. Nicht iregendeine Sorte, sondern alles, was es gibt und instrumentiert, als gäbe es kein…

  • Die Toten Hosen – In aller Stille

    In aller Stille haben die Toten Hosen ein neues Album eingespielt. Nicht dass dieses wirklich still ist. Ganz im Gegenteil: Die Herren Campino und Co. drehen auf, als gelte es den Nachwuchswettbewerb für die drucksvollste Rockband zu gewinnen. Jung geblieben sind die Jungs zweifelsohne. Musikalisch gibt es dieses Mal eine geschickte Melange aus melodischem Hardrock,…

  • Lucinda Williams – Little Honey

    Nun ist die Gute mehr oder minder beim Blues angekommen. Das ist zwar ein wenig polemisch zu verstehen, aber nachdem Lucinda Williams bereits auf der letzten Tour ganze Zugaben-Blöcke mit alten Blues-Covern belegte, gibt es nun auf der neuen Scheibe mehr als den einen oder anderen Track mit der berühmten blauen Note. Kurz gesagt: Das…

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