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  • Holly McNarland – Chin Up Buttercup

    In ihrer kanadischen Heimat ist Holly McNarland so etwas wie eine etablierte Größe auf der Indie-Szene und hat dort bereits 200.000 Alben abgesetzt. Das neue Werk, das unter dem Eindruck des Mutter werdens enstanden ist, bietet stlistisch eine Mischung aus Hollys bisherigem Schaffen. Dabei führt das besinnliche Covermotiv ein wenig in die Irre, denn auf…

  • Jeremy Warmsley – How We Became

    Wie Jeremy Warmsley die Pop-Musik als solche sieht, zeigt vielleicht am Besten das mitreißende Cover von New Orders „Temptation“, das Warmsley auf seiner zweiten Scheibe durch seinem recht eigenwilligen „Indie Elektro Schrammel New Wave“-Treatment unterzieht. Auf seiner zweiten CD legt Warmsley zwar sehr viel Wert auf memorable Melodien und Refrains, verzichtet aber nicht auf zwar…

  • Popa Chubby – Vicious Country

    Alles was recht ist: Für einen gestandenen Blueser ist Country ja eher so etwas wie ein Feindbild (obwohl manch einer sagt, dass Country der weiße Blues ist). Bislang ließ Popa Chubby ja schon mal gerne Soul, Pop und Rock in seine Musik einfließen – aber auch er machte um Country eher einen großen Bogen. Bis…

  • Phil Manzanera – Firebird V11

    Phil Manzanera ist selbstverständlich bis zum heutigen Tage vor allen Dingen der Gitarrist von Roxy Music – der besonders in der ersten Phase der Band bis 1975 den Sound entscheidend mitprägte und in gewisser Weise sogar so etwas wie der Vorreiter der Punk- und New Wave-Ästhetik war. Als instrumental orientierter Solokünstler hat Manzanera hingegen mit…

  • Neil Young – Sugar Mountain – Live At Canterbury House 1968

    Und wieder ein Juwelchen aus des Meisters Archiven. Aber es sei gewarnt: Dieser Auftritt von 1968 ist weniger der musikalischen Darbietung wegen interessant – die bietet bestenfalls das Notwendigste und ist selbst für Youngs Verhältnisse eher nachlässig – sondern wegen dem, was zwischen den Stücken passiert. Da parliert ein gutgelaunter Neil Young munter drauflos und…

  • Katie Lied – Late Arrival

    1975 erschien die Scheibe, die von nicht wenigen für die beste von Steely Dan gehalten wurde. Nie wieder vorher oder nachher gelang die leichtfüßige Verbindung von Jazz und Pop so nahtlos und ungezwungen wie auf „Katy Lied“. Jeder, der sich auf diese Referenz bezieht – und sei es auch nur durch den Namen seines Projektes…

  • Jesse Malin – Mercury Retrograde

    Nach seinem eher ambivalenten Cover-Album „On Your Sleeve“ legt der umtriebigste aller Mikro-Superstars, Jesse Malin, gleich nach: Mit einem zu Weihnachten in seiner Heimat eingespielten, meist akustischen Live-Album. Dort tobt sich der Mann aus, erzählt ein paar seiner humorvollen Anekdötchen, lädt sich andere Mikro-Superstars wie z.B. Bree Sharp ein und demonstriert, warum er eben kein…

  • Driveway – Traveling Light

    Aus Toronto kommt die Band Driveway – hat sich dabei jedoch einer relativ straighten Spielart des Country-Rock verschrieben. Mit der blühenden Alternative-Szene ihrer Heimatstadt haben Driveway also nicht viel am Hut. Lediglich der glasklare, druckvolle Sound mit den brillanten Gitarren und der knochentrockenen Rhtyhmusgruppe ließe vermuten, dass hier keine US-Band am Start ist. Es gibt…

  • Dion – Heroes: Giants Of Early Guitar Rock

    „Hast du WDR 4 eingeschaltet?“, fragt der verunsicherte Fahrgemeinschaft-Teilnehmer als die vorliegende Dion-CD läuft. Die Frage ist berechtigt. Denn obwohl Dion als Teenager selbst bei der ersten Welle des Rock’n’Roll dabei war, tut er seinen Wurzeln mit diesem Werk keinen Gefallen. Die hier dargebotenen Versionen von Rock’n’Roll-Klassikern (und seltsamerweise Johnny Cashs „I Walk The Line“)…

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