Miriam Makeba, Duke Ellington (sein Entdecker), John Coltrane, Ornette Coleman und Don Cherry – das sind nur einige der Namen,…
Miriam Makeba, Duke Ellington (sein Entdecker), John Coltrane, Ornette Coleman und Don Cherry – das sind nur einige der Namen, mit denen der gebürtige Südafrikaner Abdullah Ibrahim im Laufe seiner über 40-jährigen Karriere zusammenarbeitete. Mit Senzo (Japanisch für „Vorfahr“) legt der kampfsportbegeisterte Musiker nun ein altersweises, impressionistisches Solo-Piano-Werk vor. „Altersweise“ deshalb, weil es hier überhaupt…
Dreikäsehoch Noch ist es ein Insidertipp: Zum zweiten Mal fand nun das (noch namenlose) Roepaen-Festival im niederländischen Ottersum statt. Auf drei Bühnen gaben sich 17 Acts aus sechs Nationen die Gitarren in die Hand. Und das fast im wörtlichen Sinne, denn die Sets waren dermaßen geschickt gestaffelt, dass man zumindest eigentlich alles einmal antesten konnte.…
Als vor kurzem die Dresden Dolls-Kompilation „No, Virginia“ als Gegenstück zu „Yes, Virginia“ erschien – dem Album, das dem Bostoner Duo Amanda Palmer und Brian Viglione endgültig den Durchbruch brachte -, sah das fast nach einer kleinen Retrospektive aus, denn neben wenigen neuen Stücken enthielt das Werk vor allen Dingen älteres Material. Wie sich jetzt…
Platte der Woche KW 39/2008 Mercury Rev goes Electronic? Im Prinzip ja. Zwar gibt es auch auf dem neuen Werk von Jonathan Donahue noch Gitarren%3B ja, Meister Grasshopper hat in gewisser Weise sogar mehr zu tun als bislang – weil nämlich fast alles psychedelisch verfremdet ist bis zur Unkenntlichkeit. Aber es sind weniger synthetische Sounds,…
Nomen est omen: „Unholy Majesty“ ist ein düsterer, polternder – unheilig-majestätischer – Indie-Rock-Behemoth geworden, der die eher fragilen Folk-Momente des Vorgängers „A Handful Of Hurricanes“ (fast) vergessen macht. Wer z.B. Shannon Wright mag, der wird Rose Kemp lieben. Wie ihre Kollegin gelingt es Rose, sich in einer beinahe brutalen musikalischen Umgebung die Seele aus dem…
Tran Lap Vinh Georg ist ein gebürtiger Österreicher mit vietnamesischen Wurzeln, der hier unter dem Projektnamen Landscape Izuma sein Debüt vorlegt. Das vergisst man aber am besten gleich wieder, denn weder erscheint sein gerne auch akustisch orientierter Art-Pop Vietnamesisch oder gar Österreichisch. Stattdessen klingt er wie die großen Melancholiker mit Vornamen Mark: Mark Kozelek und…
Josh Rouse hat eine ziemlich eigenartige Laufbahn hinter sich. Er begann 1998 mit einem ziemlich straighten, autobiographisch geprägtem Americana-Album namens „Dressed Up Like Nebraska“. Rouse stammt aus Nebraska – war zu diesem Zeitpunkt allerdings nach Nashville gezogen, hatte geheiratet, schöpfte zu jener Zeit auch seine Kraft aus diesem Umstand und begründete mit seinem Freund Kurt…
Nik Freitas kleckert nicht: Ganz klar orientiert er sich an den Großen des Genres. So scheinen immer wieder die Beatles, die Beach Boys, Crosby, Stills und Nash oder Simon & Garfunkel durch Niks vielseitig inszenierten, warmherzigen Allround-Pop. Zwar entstammt Freitas im Prinzip der Heimbastler-Szene (denn er spielte alles auf dieser, seiner vierten Scheibe selbst –…
Das von Don Was gewohnt greifbar und druckvoll produzierte „Tennessee Pusher“ ist bereits das dritte Album der Old Crow Medicine Show, jener Band, die traditionelle amerikanische Roots-Musik spielt, als gelte es Rockmusik an den Mann zu bringen. Ein Großteil ihres Erfolges kann sich das Quintett aufgrund ihrer pausenlosen Live-Auftritte anrechnen. Obwohl die OCMS keinen reinrassigen…
© 2026 Truth. All Rights Reserved.
