Für die, die sich nicht mehr erinnern können: Mitte der 70er brach Southside Johnny zusammen mit Bruce Springsteen aus New…
Für die, die sich nicht mehr erinnern können: Mitte der 70er brach Southside Johnny zusammen mit Bruce Springsteen aus New Jersey auf, um die Musikwelt für sich zu erobern. Springsteen war dabei immer der kernige Rocker, während Johnny den gefühlvollen Crooner und Soulman gab (in Johnnys Band befand sich stets eine Bläser-Sektion). Was aus Springsteen…
Bones ist in diesem Fall keine Band, sondern die Fernsehserie „Die Knochenjägerin“ und dieser Soundtrack enthält – wie das bei Projekten dieser Art üblich ist – von Marketingexperten geschickt platzierte Nummern mehr oder minder bekannter Acts und von bislang unbekannten Nachwuchsacts, die außer des marketingtechnischen Aspektes vor allen Dingen musikalisch kaum etwas miteinander zu tun…
Joey Burns kann sich gar nicht mehr so richtig daran erinnern, wie die Calexico / Frankreich-Connection zustande gekommen ist. Nur, dass Marianne Dissard dazu gehört ist unabdingbar. Sie gastierte auf Calexico-Scheiben und schrieb französische Texte für Burns & Co. Nur logisch also, dass der Meister die Gelegenheit nutzte, sich als Produzent außerhalb der eigenen Band…
Eine eklektischere Scheibe wird man so schnell nicht finden: Auf ihrer aktuellen Live-Album schafft es Lisa Bassenge, The Cure, die Sugababes, Hildegard Knef, Die Eurythmics, Rio Reiser, Willie Nelson und AC/CD in eine Reihe mit den alten Repertoire-Autoren wie Cole Porter und sich selbst zu stellen. Mit neuer Band, zu der neben dem Kerntrio nun…
Die Five O’Clock Heroes sind ein Quartett aus New York, dessen charismatischer Frontman Antony Ellis ein unbestreitbares Faible für britischen Beat-Pop hat. So finden sich in seinen Songs (nicht nur aber auch seiner Stimme wegen) mehr Spuren von The Beautiful South oder Elvis Costello als etwa von landestypischem Powerpop. Auch die Musik der Heroes orientiert…
„Railroad Tracks“ ist die Debüt CD der zierlichen Österreicherin, die seit einiger Zeit in Indie-Kreisen (und via MySpace) von sich reden macht und zum Beispiel auf dem letzten Orange Blossom Festival zeigte, was in ihr steckt. Clara macht – auch schon auf diesem ersten Werk – einen erstaunlich stilsicheren Indie-Pop mit eigener Note. Dabei verlässt…
Auf dem zweiten Album wagt das Londoner Quintett ein klassisches Konzeptalbum: Boy meets girl and then what? Die ganze Bandbreite der Gefühle und Ergeignisse wird da Song für Song aufgerollt und – mit teilweise surrealen Einfällen garniert (die eigene Wiedergeburt zu beobachten, gehört beispielweise dazu). Musikalisch spielt sich irgendwo zwischen Velvet Undeground, Leonard Cohen und…
Zurückgenommen und klar Als Brent Best aus Denton, Texas, noch mit seiner Band Slobberbone zusammen war (aus der später die musikalisch nahezu identischen Drams hervorgingen), gab er uns mal ein Interview, in dem wir auch fragten, was er, als aufrechter Verfechter soliden Americana-Tums denn so tue, um sich eine eigene musikalische Identität aufzubauen. Verwirrt antwortete…
Aus dem scheinbar endlos expandierenden Broken Social Scene-Universum löst sich nach Jason Collett und Kevin Drew nun auch Brendan Canning (und nicht zu vergessen Feist, Amy Millan und Emily Haines) als Solo-Künstler heraus. Dabei klingt das Ergebnis durchaus so, wie man sich die Scheibe einer treibenden Kraft hinter Kanadas kreativstem alternativen Kleinorchester auch vorstellt. Canning…
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