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  • Dirty Pretty Things – Romance At Short Notice

    Die Dirty Pretty Things klingen nicht nur dem Namen nach wie die Erben des Mersey Beat: Sie fühlen sich durchaus auch den Traditionen des klassischen Brit Pop verpflichtet. Dabei geben sie sich aber nicht mit dem erstbesten Einfall zufrieden und so gibt es eine anspruchsvolle, ideenreiche zweite Scheibe, die mit ihren vertrackt aufgebauten, aber dennoch…

  • Caroline Henderson – Caroline No. 8

    Der Grund, warum sich Jazz-Sänger(innen) immer wieder mit dem Standard-Repertoire beschäftigen, ist der, dass die Songs der alten Meister „ohne Ego“ sind – das heißt: Nicht gebunden an eine bestimmte Interpretation, wie z.B. bei Singer-/Songwritern, geschrieben wurden – ergo also prinzipiell besser geeignet sind für Interpretationen. Dass sich Caroline Henderson aus Dänemark auf ihrem achten…

  • Angela Desveaux – The Mighty Ship

    Das mächtige Schiff, das hier sinkt, ist kein geringeres als die Titanic: Das angeblich letzte Stück, das die Tanzband auf der Titanic spielte, als diese bereits sank, war das hier zitierte „Nearer My God To Thee“. Das ganze zielt auch auf Wurzeln von Angela Desveaux: Die Toten der Titanic wurden im kanadischen Halifax angelandet und…

  • Benji Hughes – A Love Extreme

    Platte der Woche KW 35/2008 Da muss man ja wirklich drei Mal hinschauen, bis man glaubt, dass dies tatsächlich eine Veröffentlichung des Blue Rose-Labels ist! Denn hier gibt es keinen Roots-Rock, wie gewohnt, sondern – ähem – Pop-Musik im besten Sinne. Benji Hughes sieht nicht nur aus wie Damon Gough – er macht auch Musik…

  • Eva Cassidy – Somewhere

    12 Jahre nach ihrem Tod und zehn Jahre, nachdem sie mit dem Album „Songbird“ posthum zu einem Superstar (und nicht zuletzt zu einer einflussreichen Figur für zahlreiche jüngere Künstler) wurde, erscheint mit „Somewhere“ nun ziemlich überraschend ein weiteres Album mit bislang nicht veröffentlichten Aufnahmen der tragischen Chanteuse. Überraschend ist die Scheibe vor allen Dingen deswegen,…

  • Pete Greenwood – Sirens

    Erst seit zwei Jahren schreibt der Englänger Pete Greenwood Songs – und klingt doch wie ein altersweiser Veteran des klassischen, Folk-orientierten Songwriting. Das liegt wohl daran, dass er die Vorväter aufmerksam studiert hat – insbesondere natürlich Bob Dylan – und offensichtlich ein naturgegebenes Talent besitzt, diese Einflüsse dann dergestalt zu emulieren, dass das Ergebnis eben…

  • Unbunny – Snow Tires

    Jared Del Deo hat es in 15 Jahre – mit demselben Musikantenstamm – auf sieben Plattenfirmen und vier Wohnsitze gebracht – ohne dass ihm der generelle Durchbruch als Musiker gelang. Das hat seine Vor- und Nachteile. Denn heutzutage machen Del Deo & Co. wohl einfach das, was sie wollen, ohne irgendwo nach Kompromissen zu schielen.…

  • Etta Scollo – Il Fiore Splendente

    Etta Scollo ist das musikalische Aushängeschild Siziliens. Dabei ist zu beobachten, dass sie sich seit Jahren immer freistiliger aus der Musikhistorie bedient. Auf ihrer lange anhaltenden Suche nach den Wurzeln ihrer Musik ist sie nun – nach einem ausgiebigen Ausflug in die Folklore – bei der Musik des Mittelalters auf der einen Seite und arabischen…

  • Rachel Harrington – City Of Refuge

    Rachel Harrington bedient sich stilistisch in Gefilden, bei denen selbst ausgebuffte Americana-Fans noch fragend die Schultern zucken. Zwar könnte man das, was sie da so aufmischt, großzügig noch als Country, Folk oder Bluegrass durchgehen lassen, doch näher liegt das bei der Folklore, die den genannten Musikstilen zugrunde liegt. So oder ähnlich muss populäre Musik anfangs…

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